Exkursionsberichte


Birdwatch/Zugvogeltag 2018



Für den internationalen Zugvogeltag, bei welchem in der Schweiz an rund 60 Standorten die vorbeiziehenden Vogelschwärme notiert werden, hat Röbi Weinmann mit etlichen Helfern ein richtiges «Camp» eingerichtet auf der Lutiker Höhe. Wie in anderen Jahren wurden Fotos der gesehenen Vögel an einer Wand aufgehängt und Jakob Müller erzählte den Lützelsee-Wanderern viel Interessantes über die jeweiligen Arten. Der Blick durch die aufgestellten Fernrohre lohnte sich in diesem Jahr wenig, da auf dem See kaum Enten schwammen, vielleicht aus Futtermangel oder sie versteckten sich wegen der für den Oktober noch stattlichen Wärme.

Insgesamt wurden am 6. und 7. Oktober 57 verschiedene Vogelarten beobachtet. Die grössten Schwärme gab es bei den Staren, Buchfinken und Möwen. Zudem spazierte zwischen den 28 Graugänsen eine Streifengans und neben anderen wurden zwei Bekassinen, vier Schwarzkehlchen, ein Steinschmätzer und eine Feldlerche gesehen. Ambros Thurston notierte fein säuberlich in Stundenintervallen die beobachteten Vögel, so dass Max Zumbühl jeweils am Abend die Meldungen an BirdLife Schweiz machen konnte.

Der OVH erachtet als sehr wertvoll, dass viele Wanderer stehen bleiben und sich Zeit nehmen, Neues über unsere Vogelwelt zu erfahren und dabei erkennen, dass vor allem der Verlust von Rastplätzen – wie z.B. Brachfelder und Riedflächen – den Zugvögeln auf dem Weg in die Winterquartiere zu schaffen macht.

Susanne Scheidner

Nachdem bekanntlich Bilder mehr als tausend Worte sagen: Hier der Link zu den Fotos unseres Hoffotografen Andreas Dändliker.
Bergvogelwochenende in Juppa Ende Juni
Welche Vögel können wir wohl auf 2000 m über Meer beobachten, fragte sich eine kleine Gruppe von OVH-Mitgliedern, die ins Avers-Tal reiste. Schon beim Ferienhaus in Vorderbergalga schmetterten die Steinschmätzer und piepten die Bergpieper um die Wette. Nahe beim Ferienhaus fliesst der mäandernde blaue Bergalgabach vorbei. In seinem weiss- schwarz-grünen Geschiebe und auf den kleinen Flussinseln, sind Bachstelzen und Steinschmätzer bestens getarnt. Vor dem Haus sitzend, liessen sie sich den ganzen Tag über beobachten.

Der Nachmittagsspaziergang führte uns von Avers-Cresta aus auf einem schmalen Pfad durch farbige Bergwiesen mit unzähligen Blumenarten. Entlang einer Wasserrinne erblühte der Türkenbund. Unterhalb der Alp Platta hofften wir den Steinrötel zu entdecken, aber es flatterten nur weisse, braune und blaue Falter über die Weiden und die dort wachsenden Feuerlilien hinweg. Immerhin war der Bergkäse von Alp Platta ausgezeichnet. Die letzte Wegstecke führte durch den Lärchen- und Arvenwald unterhalb Cresta. Vorerst überquerten wir auf der Autobrücke den tief unten fliessenden Averser Rhein und beobachteten, wie Felsenschwalben unter die Brücke flogen, da sie vermutlich dort nisteten, trotz höllischem Lärm. Im Lärchenwald hörten wir keinen einzigen Gesang, auch der ersehnte Tannenhäher schlug nicht an. Fehlten ihm die Fichten und Tannen?

Im neu ausgebauten Ferienhaus von Stefan Wyler, sind ein Teil der Zweierzimmer so ausgebaut, dass man, getrennt durch eine grosse Fensterscheibe fast in der Bergmatte liegt - also aufwacht inmitten von Blumen mit Sonne im Gesicht.

Am Sonntag wanderten wir entlang eines Bergbaches ins Jufertal hinein. Neben Alpendohlen und Braunkehlchen wurden auch ein Turnfalke, der Bartgeier und Horden von Spatzen, rund um die Jufer Hühnerställe, gesichtet. Insgesamt konnten 19 Arten beobachtet werden. Weshalb aber sind die Alpenbraunelle und der Steinrötel in unseren Bergen kaum mehr zu finden?

Dafür sonnten sich Murmeltiere zu Hauf gemütlich am Wegrand und fanden es nicht nötig, pfeifend zu warnen wegen uns Unterländer. Im Gegenteil, sie machten sich über den reich gedeckten «Alpenblumentisch» her. Sie hatten Auswahl zwischen gelbem Hornklee oder weissem Silberwurz, azurblau leuchtenden Frühlingenzianen und rosa Mehlprimeln, zwischen Thymian, Arnika und vielen weiteren Alpenblumen. Die Flora im Avers-Tal scheint noch intakt zu sein. Susanne Scheidner


279 Fotos von Andreas Dändliker finden Sie hier.

Exkursion in Feldbach/Hombi

Am Sonntag, 27. Mai durfte Exkursionsleiter Robert Weinmann 25 Interessierte am Bahnhof Feldbach begrüssen. Der Weg führte über die «Morgensonne" zum Langenriet. Man genoss den Ausblick auf den See und konnte Mäusebussarde und Rauchschwalben beobachten. Bei den Schwalbennestern am Fabrikgebäude an der Talstrassse beobachtete man das eifrige Kommen und Gehen der Mehlschwalben. Auf der Wiese gegenüber waren Graureiher auf der Jagd nach Nahrung. Vorbei am Weiher in der Brunegg, der von Naturnetz Pfannenstil erstellt wurde, wanderte die Gruppe weiter zum Chatzentobelweiher. Hier begeisterte der Drosselrohrsänger mit seinem Gesang. Geduldig präsentierte er sich im Schilf, so dass er von allen gesehen werden konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite zog eine Blässhuhnfamilie die Aufmerksamkeit der Beobachter auf sich. Im Gamsten gab der Exkursionsleiter allerlei Anekdoten aus früheren Zeiten zum Besten. Oberhalb der Rebberge führte der Weg weiter in Richtung Ausgangspunkt. Nun wurde das Augenmerk hauptsächlich auf die verschiedenen Sträucher und Pflanzen gerichtet. Herzlichen Dank an die Organisatoren und auch an die Teilnehmer.
Rosmarie Dändliker

Die Bilder dieses Anlasses finden Sie hier.



Exkursion an den Greifensee



Am 29. April trafen sich am frühen Sonntagmorgen zwölf Teilnehmer beim Naturschutzzentrum Silberweide am Greifensee. Der Kuckuck begrüsste die Gruppe mit seinen Rufen und begleitete sie auf ihrer Tour. Von der Plattform konnten Zwergtaucher beobachtet werden. Auf dem Weg zum Aaspitz wurden verschiedene Kleinvögel gehört und gesehen. Besonders beeindruckte die Kormoran-Kolonie. Auf dem Rückweg zur Silberweide wurde zur grossen Freude von Max Zumbühl ein neu erstellter Storchenhorst auf einem Scheunendach entdeckt. Die Fernrohre konnten auf Braunkehlchen gerichtet werden, die sich im Rapsfeld präsentierten. Bei einem Rundgang durch die Anlage der «Silberweide» und dem gemeinsamen «Grillieren» liess man den Vormittag ausklingen. Rosmarie Dändliker

Die Bilder dieses Anlasses finden Sie hier.
Birdwatch / Zugvogeltag 2017



Immer wieder sind die Besucher erstaunt wie viele Vogelarten an den zwei Tagen auf der Lutikerhöchi festgestellt werden. Zugegeben, dass schlussendlich 63 Vogelpostkarten an der Artenwand gezeigt werden konnten geht zu einem grossen Teil auf das Konto der (externen) Profis welche uns teilweise seit Jahren beim Bestimmen und Zählen unterstützen. Auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unseren «Experten». Um z.B. einen Trupp fliegender Erlenzeisige bestimmen zu können braucht man/frau schon eine gehörige Portion Vogelkenntnisse und Erfahrung.

Dieses Jahr waren die überfliegenden Trupps, vor allem Sonntag, zahlreicher als letztes Jahr – es war einiges an Vogelzug zu beobachten. Ringeltauben (640), Stare (526) und Rauchschwalben (360) führen die Rangliste an. Aber auch Erlenzeisige, Bachstelzen, Eichelhäher, Rotmilan, Mäusebussard, Wacholderdrossel und Buchfink waren am Ziehen. Eine Tabelle mit den ausführlichen Resultaten kann auf eingesehen werden.

In den Himmel gucken und das Ried nach Vögeln absuchen war das Eine – das Fachsimpeln, «Käfele», das Zugvogelspiel der Kinder und das Schreiben der Sofortpostkarten an Omi oder …. das Andere.

Es waren wieder zwei intensive, erlebnisreiche Tage. All jenen die zum guten Gelingen beigetragen haben ein herzliches Dankeschön. (so)

Natürlich war auch unser Hoffotograf wieder aktiv und knipste eine Menge Bilder. Sie finden diese hier.

Mettmen Alp

Die diesjährige Bergvogelexkursion führte eine kleine Gruppe Vogelfreunde auf die Mettmen Alp im Glarnerland. Den Aufstieg von Schwanden-Kies bewältigte die Seilbahn, so dass wir unsere Rucksäcke bald beim Naturfreundehaus deponieren konnten. Rund um unser Nachtlager wuchsen die geschützten Türkenbundlilien. Mit Feldstechern und Fernrohren ausgerüstet stiegen wir danach über die Waldgrenze. Leider flogen uns nur Bergpieper und Hausrotschwänze um die Ohren, Zilpzalp und Grasmücken versteckten sich im Erlengebüsch. Beim Abstieg wagten sich fast alle, durch das rund 20 Meter lange natürliche Felsentor der Kärpfbrücke zu klettern, dem stiebenden Niederenbach entlang.

Eine Föhre direkt vor dem Naturfreundehaus war mit parallelen Ringen übersäht. Die Hüttenwartin erzählte, dass sie einen Dreizehenspecht beobachten konnten. Max Zumbühl erklärte, dass der Dreizehenspecht Harzsaft als Nahrung liebt und dabei phänomenal genaue Ringe in die Rinde hackt.

Der selbstgemachte Zopf am Sonntagmorgen tröstete uns, im Anblick des aufsteigenden Nebels. So kam es, dass wir uns leicht verstiegen und Weiden mit erstaunten Kühen queren mussten. Dann setzte Regen ein und wir picknickten in einer Alpscheune. Adler wollten auch nicht fliegen, so dass wir schnell wieder zur Hütte zurückkehrten. Max füllte seinen Rucksack noch mit «Gutem Heinrich», um am nächsten Tag daraus Spinat zu kochen. Bei «Zwetschgä-Beggeli» (Glarnerpastetli) stärkten wir uns im Naturfreundehaus für den Abstieg. Nun strahlte die Sonne, die Vögel machten Mittagspause aber unzählige Schmetterlinge, vor allem Würfelfalter, umflügelten uns.

Susanne Scheidner

Die Bilder dieses Anlasses finden Sie hier.


Exkursion in Hombrechtikon vom 21. Mai



Motto: Waldränder, Sträucher und Pflanzen, die von Menschen genutzt werden können, oder giftig sind. Leitung: R. Weinmann. Helfer: Max Zumbühl, Jakob Müller, Marco Kuster und Werner Meili, immer dabei Fotograf Andi Dändliker.

Um 7.00 Uhr starteten wir, total 19 Personen, über den Beisler Richtung Chilerain. Schon auf dieser kurzen Strecke sichteten wir diverse Vögel die im Siedlungsraum üblich sind, z.B. Amsel, Buchfink, Grünfink und Girlitz, weiter zur Buen waren Hausrotschwanz, Kohlmeise und Spatz zu sehen. Buen Richtung Wysspeter und dessen Bach war Botanik angesagt. Birke, Heidelbeer, Wegerich und Löwenzahn, die von Menschen genutzt werden können. Auch giftige Pflanzen trafen wir an, z.B. die beiden Schneeball, der Gewöhnliche, mit roten Früchten und der Wollige, mit schwarzen Früchten. Die rote Heckenkirsche, ein schöner Strauch mit prächtig roten Beeren, aber die sind leider auch giftig! Auch auf dieser Strecke hörten und sahen wir Vögel: Spechte, Zaunkönige, Rotkehlchen und Drosseln. Aus dem Wald im Rain, Richtung Grüningerstrasse sahen wir am Wegrand, Schlangen- Knöterich, Salomons-Siegel und Schwarzer-Holunder. Unser Weg führt nach Lutikon (Siedlung des Alemannen „ Hlut“) zur Lutiker-Höhe dort suchten wir mit unseren Fernrohren nach weiteren Vögel, auf dem Lützelsee nach Wasservögel. Hier beendete ich die Exkursion und lud die Teilnehmer zum Bräteln auf die Bochslen-Höhe ein. Wenige kamen mit an den von Ernst Sonderegger angeregten und von Susanne Scheidner ausgeführten sehr gemütlichen Abschluss.

Es war eine gelungene Exkursion, wir hatten ein gutes Feedback, einige Teilnehmer haben den Wunsch geäussert solche doch zu wiederholen.

Röbi Weinmann
Bilder zu diesem Anlass finden Sie hier.

Reise nach Dangast am Jadebusen (Norddeutschland) vom 29. April bis 8. Mai 2017



Alle zwei Jahre organisiert Marco Kuster vom Ornithologischen Verein Hombrechtikon eine Auslandreise. Ziel war diesmal die Gegend am Jadebusen (Friesland). So reisten zwölf Personen mit der Bahn nach Hannover. Weiter ging die Reise per Bus zum Hotel in Dangast. Im heimeligen Hotel „Stoertebeker“ wurde die Gruppe freundlich empfangen. Nach dem Bezug der Unterkunft machte man sich auf, die Umgebung zu erkunden. Die Lebensräume im Jadebusen stehen seit 1986 als Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer unter besonderem Schutz. So freute man sich die Gegend um den Jadebusen kennenzulernen. Voller Tatendrang und ausgerüstet mit Feldstechern und Fernrohren machten sich die Vogelfreunde auf den Weg um die heimischen und auch durchziehenden Vögel zu beobachten. Um besser voranzukommen wurden Velos gemietet. Die Fahrt mit dem Velo gestaltete sich für manche recht abenteuerlich. Es musste tüchtig in die Pedalen getreten werden, um im kühlen Gegenwind voranzukommen. Immer wieder wurde angehalten um Kiebitze, Schafstelzen, Braunkehlchen, Hänflinge, Rohrammern usw. zu beobachten. Besonders zu begeistern vermochten die Watvögel wie Rotschenkel, Grünschenkel, Steinwälzer, Säbelschnäbler am Ufer des Wattenmeers und die verschiedenen Enten in den Teichen. Hunderte von Nonnengänsen weideten auf den Wiesen und boten eine eindrückliche Flugschau bevor sie in ihr Brutgebiet weiterzogen. Zur Abwechslung stand ein Besuch im Nationalparkhaus auf dem Programm oder man erholte sich im Solebad.

Insgesamt konnten gut 90 Vogelarten beobachtet werden.

Ein Höhepunkt war sicher auch der Tagesausflug nach Schillighörn an der Nordsee. Ausgerüstet mit alten Turnschuhen, Socken oder gar barfuss wurde zur Wattwanderung aufgebrochen. Während die einen sich auf dem schlickigen, nassen und kalten Boden unsicher fühlten und den „Landweg“ vorzogen, genossen die anderen die Weiten des Wattenmeers. Das Wattenmeer bietet Lebensraum für verschiedene Pflanzen, Strand- und Wattschnecken und Muscheln. Etwa 30 cm unter dem Boden lebt der Wattwurm. Die Kothäufchen, die wie Spaghetti aussehen, weisen auf ihn hin.

Auf der Weiterfahrt erhielt man einen Eindruck der Gegend um Willhelmshaven und machte einen Kaffeehalt in der Strandpromenade.

Für Abwechslung sorgte auch die Schifffahrt durch den Jadebusen und den Marinehafen in Wilhelmshaven. Immer wieder erhielten die Teilnehmer interessante Informationen. Auf einer Sandbank konnten einige Seehunde aus der Nähe beobachtet werden. Um das „Highlight“ nicht zu verpassen, musste man sich aus der warmen Kabine auf Deck begeben. Hier konnte man miterleben, wie vier junge Seehunde ausgesetzt wurden.

Neben dem reichhaltigen Programm blieb auch Zeit für individuelle Spaziergänge, zusätzliche Radtouren oder gemütliches Zusammensein.

Herzlichen Dank Marco Kuster für die tadellose Organisation.
Rosmarie Dändliker

Bilder zu diesem Anlass finden Sie hier.

Exkursion ins Kaltbrunner Ried



Zur ersten Exkursion trafen sich zehn Teilnehmer im Kaltbrunner Riet in der Linthebene. Mit Fernrohren und Feldstechern ausgerüstet machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Beobachtungsturm. Immer wieder wurde Halt gemacht, um Vögel zu beobachten und deren Gesänge zuzuordnen. So konnte unter anderem aus nächster Nähe der Gartenrotschwanz betrachtet werden. Vom Aussichtsturm wurden in der Weite des Rietes verschiedene Enten und weitere gefiederte Bewohner erspäht. Auf dem Rückweg beobachtete eine Waldohreule die Passanten.
Bilder zu diesem Anlass finden Sie hier.

Exkursion "Wintergäste am Lützelsee" vom 12. März 2017

Es war ein prächtiger Sonntag. Mitglieder des OVH waren mit Infotafeln und Fernrohren am Lützelsee postiert. Dies um zu beobachten, was sich ausser den unzähligen Spaziergängern, Joggern und Bikern im und am See sonst noch tummelt. Viele Passanten nutzten die Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen. Beliebt bei Gross und Klein war der Blick durchs Fernrohr. So konnten die Bekassinen mit ihren langen Schnäbeln aus der «Nähe» beobachtet werden. Silberreiher, Graureiher, Kormorane und Störche stellten sich zur Schau. Haubentaucher führten ihre Balztänze auf und Löffelenten, Gänsesäger, Schnatterenten usw. vergnügten sich im Wasser. Neben Graugänsen konnten auch Nilgänse notiert werden. Im Schilf «turnten» Rohrammern von Halm zu Halm. Und am Himmel boten Rotmilane eine Flugschau.

Ab und zu wurde das Fernrohr auch auf die Rehe im Riet gerichtet. Sogar der Fuchs, der sich vor der Höhle sonnte, konnte bestaunt werden. Eine Überraschung boten die beiden Erdkrötenpaare, welche über den Fussweg dem Laichgewässer entgegenliefen.

Ein gelungener Anlass. Vielen Dank allen Helfern.

Rosmarie Dändliker

Bilder zu diesem Anlass finden Sie hier.

Exkursion in Hombrechtikon am 26. April

Um 9 Uhr mit 14 Personen, drei Fernrohren und bei angenehm trockenem Wetter konnten wir die Exkursion starten. Bereits auf dem Schmiedweg hörten wir Amsel, Buchfink und einen Girlitz, auf dem Kirchendach sahen wir Haustauben, auf der Wiese westlich des Eglihauses konnten wir Hochstammapfelbäume und Birnbäume in voller Blüte geniessen. Diverse Rot- und Schwarzmilane, ein Mäusebussard verfolgt von einer Rabenkrähe begleiteten uns an den Brunnenweg, wo wir bereits den Gesang von Zaunkönig, Mönchsgrasmücke und Co. hören konnten. Auch die Stauden und Büsche wurden erkannt, begutachtet und als zu radikal zurückgesetzt kritisiert. Im Wald, begleitet vom «Wysspeterbach», hörten wir wieder viele Vogelstimmen, sogar ein Sommergoldhähnchen wurde gehört. Die Hecke nach dem Wald, die bis zum Herrenweg reicht, ist auch stark gestutzt worden.

Auf dem Herrenweg hörten wir Zilpzalp, Amsel, Blau- und Kohlmeisen usw., nur die versprochene Singdrossel sang nicht, doch einige Meter weiter wurde sie in einem Baum gesichtet. Weiter zur Chüeweid, wo wir Maja Röthlisbergers angepflanzte Hecke bewunderten.

Insgesamt sahen wir auf dieser Exkursion 33 Vogelarten und etwa ein Dutzend Staudenarten.

Röbi Weinmann

Zum Exkursionsbericht gehören auch Bilder. Sie finden diese hier.

Ab 6.6.2012 auf Server BZ