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Streuitag am 9. Sept. 2017



Seit ein paar Tagen prophezeiten die offiziellen Wetterprognosen für diesen Samstag Regenfall für die zweite Tageshälfte. Das Riedgras wurde vorgängig von Paul Kuriger geschnitten, die Grabenränder von unserem Dani geputzt und der Schilfgürtel am westlichen Ende des Riedes gebodigt.
Um 8.30 Uhr trafen sich beim Gemeindehaus 8 unbeirrbare Vereinsmitglieder und ein Brunegg-Hilfsgärtner und steuerten umgehend mit Heurechen und -Gabeln dem Tüfi-Ried entgegen. Dort erwarteten uns ungeduldig nochmals zwei Helfer. Alle stürmten sofort ins feuchte Ried und trugen das Schnittgut mit den bewährten Tragen zum Ladewagen, wo Dani dessen Aufnahme-Einrichtung fortlaufend belieferte (keine“ Mädli“-Technik dieses Jahr).
Trotz recht viel Wasser im Ried schritten die Arbeiten flott voran.
Zur verdienten 10-Uhrpause war der Riedgras-Teil aufgeladen um danach den Schilfgürtel in Angriff nehmen zu können. Zur Verstärkung erschien noch unser Vereinspäsi Ernst mit beiden Kindern. Angespornt durch die ersten, vereinzelten Regentropfen stürzten sich alle Helfer ans Zusammenrechen der langen Schilfhalme und der Ladewagen wurde auch da mit gleichem Vorgehen gefüttert.
In erstaunlich kurzer Zeit war alles erledigt – die Regentropfen verdichteten sich zusehends und um 11.30 Uhr, also nach knapp drei Stunden strebten alle, mit Ausnahme von unserer Aktuarin, dem Restaurant «Vasco da Gama» im Dorf entgegen. Drei Menu-Vorschläge standen zur Verfügung und bald waren die verlorenen Kalorien vom Morgen wieder kompensiert.
Der «stellvertretende Einsatzleiter» dankt allen für den flotten Einsatz und wünscht eine gute Heimkehr.

Reini Knödler

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Ein etwas ungewöhnlicher Naturschutz-Einsatz



Seit Jahren lebt in dem sonst recht versteckten Teich im Gunten eine kleine, bei uns in der Natur unbeliebte Pflanze: Der Grosse Algenfarn. Eine einjährige, krautige Pflanze welche sich durch Sporen vermehrt. Sie bildet dichte Teppiche welche das Wachstum der natürlichen Vegetation hemmen und beim Absinken die Gewässer düngen.

Aber nicht überall ist die Alge ein «Bösewicht». Durch die mit ihr in Symbiose lebenden Cyanobakterien kann sie Luftstickstoff bilden. In Ostasien werden z.T. in Reisfeldern die aus dem Absterben des Farns freiwerdenden Stickstoff-Verbindungen als Dünger genutzt. Die sich bildenden, teilweise riesigen Schwimmdecken dienen auch als Malaria-Profilaxe. Algenfarne werden in der Aquaristik und in Garten-Biotopen eingesetzt und sind bei unsachgemässer Entsorgung eine Gefahr für die natürlichen Gewässer.

Vom AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Sektion Biosicherheit) wurde unsere Gemeindeverwaltung auf das Algenvorkommen aufmerksam gemacht und aufgefordert, den Algenfarn möglichst schnell abzuschöpfen. Die Abt. Natur- und Vogelschutz des OVH wurde angefragt, ob sie diese Aufgabe übernehmen könnte.

Am 7./8. Juni sind Mitglieder des OVH dann diesem Neophyten «zu Leibe gerückt». Damit man der noch kleinen Pflänzchen überhaupt habhaft werden konnte musste zuerst Zugang zum Wasser verschafft und dabei die Rand- und Ufervegetation in recht mühsamer Arbeit entfernt werden. Das Fischen nach dem Algenfarn, mit den vorbereiteten Abschöpf-Werkzeugen, war dann eher das kleinere Problem.

Bis der Teich algenfarnfrei ist werden wohl noch einige Kontrollgänge und Abfischaktionen nötig sein. Raschmöglichst muss auch ein Tauchbogen angebracht werden der das Abfliessen der freischwimmenden Algenfarne ins südlich gelegene Ried verhindert. (so)


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Holzitag vom 21. Januar 2017



Der Anlass, vorgesehen auf den 14. Januar, wurde von Reini Knödler auf Grund der vorherrschenden, miserablen Wetterbedingungen abgesagt. Am Wochenende darauf zeigte sich, dass dieser Entscheid durchwegs richtig war: Die Sonne konnte den Nebel zwar nicht auflösen, es blieb den ganzen Tag grau und auch ziemlich kalt. Der gefrorene Boden und der Pulverschnee boten jedoch ideale Arbeitsverhältnisse.

Da Reini am Anlass verhindert war instruierte er Robert Weinmann und mich über die Organisation. Bei der Suche nach neuen Helfern meldete sich Nils Möllebaek. Er bot uns an, zusammen mit zwei von ihm betreuten Jugendlichen, die Weiden beim Brüggli unterhalb Schlatt zu schneiden.

Am Samstag fanden sich die ersten Helfer, eingemummt in wintertüchtiger Kleidung, vor dem Gemeindehaus ein. Zusammen mit Hansueli Knecht, der direkt am Talbächli zu uns stiess, stellten sich 11 Erwachsene, darunter zwei Frauen plus ein Kind unserer Naturschutz-Aufgabe. Nach kurzer Absprache begannen Hansueli, Dani und Marco mit ihren Motorsägen mit dem Auslichten und auf den Stock setzen der Heckensträucher. Die feineren Weiden wurden mit Gartenscheren und Handsägen gestutzt. Wie abgesprochen wurde bei den Weihern im Sand begonnen und bachaufwärts weiter gearbeitet. Es ging zügig vorwärts. Tüchtig wurde geschnitten, geschleppt und ordentlich geschwitzt.

Kurz nach der Kaffeepause mit Punsch, Gipfeli und “Bireweggä” fuhren bereits die Dändlikers mit dem Traktor und der Holzhackmaschine vor. Da der Boden gefroren war, konnten die verarbeitungsgerecht deponierten Staudenäste vor Ort verarbeiten werden. Bis zum Mittag war der Anhänger bereits gestossen voll mit Hackholz und die Arbeit soweit fortgeschritten, dass wir zufrieden ins Restaurant Vasco da Gama fahren konnten. Dort genossen wir das Zusammensein und das Essen und verabschiedeten die Helfer mit einem Händedruck.

Max, Röbi, Andi, Werni und ich beschlossen am Nachmittag die restlichen Weiden im verbliebenen Bachabschnitt zu schneiden, welche am drauffolgenden Montag von Dändliker’s ebenfalls zu Holzhäcksel verarbeitet wurden.

Allen Helfern, auch denjenigen die oben nicht namentlich erwähnt sind, danke ich im Namen der Abteilung Natur- und Vogelschutz des OVH für ihren selbstlosen Einsatz.

Carmen Späth

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Streuitag am 10. September 2016 in der "Tüfi" Hombrechtikon


Auch 2016 lachte uns die Spätsommer-Sonne zum Streuitag vom blauen Himmel. Mein grösstes Problem ist ja immer die Anzahl Helfer, was jedesmal eine Überraschung ist. Am Samstagmorgen trafen 8 Interessierte beim Gemeindehaus ein. Oh - Jeh! Mit gemischten Gefühlen verschoben wir uns Richtung Tüfi - weitere 8 Helfer warteten schon ungeduldig auf Rechen und Gabeln. In unregelmässigen Zeitabständen trafen dann weitere Fans ein, womit wir dann total 20 Personen waren (12 Mitglieder, vier Sympathisanten und -/innen, ein Schulmädchen und drei „Eptings“).

Auf Wunsch von Dani Honegger (Abfuhr) wurde zuerst das Schilfmaterial in Angriff genommen. Er wünschte diesmal keine grossen Mahden, sondern Direkteingabe in den Ladewagen-Aufnehmer durch Dani - das war ein Chrampf mit dem langen Schilf! Alsdann wurde zum Znüni mit kalten und warmen Getränken, Gipfeli und Birnweggen gerufen.

Nach ein paar erholsamen Minuten strebten die ersten „Helferinnen“ schon wieder der Arbeit zu. Es lag etwas mehr Streue am Boden als vor einem Jahr, dafür war das Ried bestens begehbar. Trotzdem war ein Fehltritt eines Trägers mit nachfolgenden Schmerzen zu vermelden. Das ausgetragene Mähgut musste trotz warmen Vortagen nochmals zum Trocknen ausgebreitet werden. Kurt Epting sorgte nach ein paar Tagen für das Einbringen der Streue.

Um ca. 11.30 Uhr konnten alle mitgebrachten Werkzeuge und das übrige Material wieder verladen werden. Punkt 12.00 Uhr trafen wir uns im Restaurant „Vasco da Gama“ zum Mittagessen. 15 Helfer genossen die servierten Mahlzeiten und nach ca. 2 Stunden verabschiedeten wir uns voneinander.

Die Abteilung Natur- u. Vogelschutz des OVH bedankt sich recht herzlich für die erbrachten Leistungen und freut sich auf ein Wiedersehen an derselben Aktion 2017.

Reini Knödler

Noch viel mehr Fotos von Andi Dändliker finden Sie hier.




Holzitag am 6. Februar 2016



Der Wettergott vermasselte uns das vorgesehene Holzi-Datum vom 9.Januar sowie auch das erste Verschiebedatum mit Regen und wasserdurchtränkten Wiesen. Beim dritten Anlauf zeigten die Prognosen dann wesentlich bessere Voraussetzungen. Also konnten wir die Auslichtungs-Arbeiten beidseits des Wysspeterbaches gemäss Wunsch der Gemeinde in Angriff nehmen. Beim Vorbereitungs-Gespräch mit Dani Honegger klagte dieser über wesentliche Schmerzen in der Hüfte. So entschloss ich mich, mir bekannte, professionelle Hilfe durch Hans Gerber aus Stäfa anzufordern. Sein Einsatz war aber nur am Freitag- Nachmittag möglich und so entfernten wir zusammen mit Alex Tanner die längsten Erlen und dicksten Haselstauden aus dem Bachrandgebüsch während 3 Stunden.

Am Samstag-Morgen konnte ich dann 14 Helfer, darunter 3 Damen begrüssen und gleich eine Abordnung von 4 Personen zum Kopfweiden-Schnitt an den Sunnebach abdelegieren. In Anbetracht des trockenen Wetters entledigten 11 wohlgelaunte Holzer alsdann alle zweitklassigen Stauden ihrer Arme und legten diese beidseits des Baches bereit zur Zerkleinerung durch Landwirt und Baumpfleger Max Hess. Dani Honegger und Röbi Egli bedienten die Kettensägen. Zwischendurch war mal Zeit für Erholung beim Feld-Z’nüni mit Gipfeli, Birnweggen und Kaffee.

Durch die grossen Vorleistungen vom Freitag waren die Arbeiten schon um 11.00 Uhr erledigt und es wurde beschlossen noch einen Blick in die Hecke an der Gartenstrasse zu werfen. Das dortige Werweissen um einen eventl. nötigen Auslichtungs-Eingriff dehnte sich dann so lange aus, dass, in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit, der Aktionsabbruch beschlossen wurde. Auch die Weidenkopf-Coiffeure hatten ihren Auftrag erfüllt.

Beinahe der ganze Tross verschob sich dann Richtung Taverna Vasco da Gama und genoss die vom OV offerierten Speisen und Getränke bei angeregten Diskussionen.

Im Namen der Abteilung Natur- u. Vogelschutz bedanke ich mich bei allen Helfern und Helferinnen sowie bei unserer Aktuarin Susanne Scheidner, welche dieses Jahr doppelte Einladungs-Leistung erbringen musste, recht herzlich

Reini Knödler

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Rapport der Naturschutzaktion vom 14. Juli 2015 in der "Tüfi"

Heiss war der Juli und ausgerechnet bei ca. 30° C war der Aktionstermin für die Entbuschung des Trockenstandortes in der Tüfi angesagt. 5 Helfer entfernten sehr arbeitswillig Gras, Brombeer-Ranken und Jungaufwuchs von Eschen, Rotbuchen und Nussbäumen. Das Schnittgut wurde wieder im danebenliegenden Kiesgrüebli zur Nutzung durch Klenigetier deponiert. Es brauchte eine gute Portion Durchhaltewillen, denn die Arbeiten waren der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Einen erholsamen Unterbruch brachte der Znüni mit Gebäck und Orangensaft.

Nach erledigtem Auftrag gab es für Jakob Müller, Walter Nater, Bruno Pfister, Röbi Weinmann und Max Zumbühl im Rest. „Punto Rosso“ die verdiente Verpflegung mit Pizza.

Im Namen der Abteilung Natur- & Vogelschutz des OVH danke ich den beteiligten Kollegen für ihren schweisstreibenden Einsatz.

Reini Knödler Infolge Spitalaufenthalt nicht bei den Beteiligten


Ab 6.6.2012 auf Server BZ