Willkommen auf der Storchenseite!

 



Storchenbeobachtungen am Lützgi



Während des ganzen Jahres beobachtet Max Zumbühl die Vogel- und Tierwelt, ganz besonders natürlich auch die Störche, am Lützelsee. Die wichtigtsten Storchen-Ereignisse finden Sie auf der Beobachtungsliste. (Allgemeine Vogelbeobachtungen aus dem Gemeindegebiet sind aufgelistet auf der Seite "Hombivögel" unter der Rubrik "Natur-/Vogelschutz)


Zur Beobachtungsliste

 



Das Storchenjahr 2016 in Hombrechtikon


Den ausführlichen Bericht von Max Zumbühl über das Hombrechtiker-Storchenjahr finden Sie hier

 


Pflege der Baumhorste am 2./3. Dezember 2016

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Wieder einmal ist es nötig, die Hunderte von Kilogramm schweren Baumhorste etwas abzutragen, um das Abbrechen der tragenden Äste und die Unfallgefahr durch herunterstürzendes Horstmaterial zu verhindern. Hilfsbereit stellt uns die Feuerwehr Hombrechtikon die Leiter und packt tatkräftig zu, in luftiger Höhe das hartgefrorene Horstmaterial abzutragen. Mitglieder des OVH greifen ebenfalls zu und Eberhards schaffen das viele anfallende Material weg. Morgens früh ist der Boden gefroren und das Manöverieren mit der schweren Autodrehleiter möglich. Doch gegen den Mittag hin weicht der Boden auf, sodass die Feuerwehr die Übung abzubrechen muss, damit die ADL nicht im Boden einsinkt. Ein weiterer Einsatz am Tag darauf ist nötig, bis endlich die 6 grössten Horste auf ein verantwortbares Gewicht abgetragen sind.

Tausende von Lützelseebesuchern freuen sich am eleganten Segeln der Störche über dem Hasel, an ihrem munteren Geklapper. Umsonst geschieht dies nicht, etwas Betreuung haben die Störche nötig. Deshalb dankt der OVH all denen von Herzen, die sich um das Wohl der Störche kümmern, der Feuerwehr Hombrechtikon, den sich unentgeltlich einsetzenden Mitgliedern und den Familien Eberhard für das Gastrecht, das sie den Störchen gewähren.

 


Jubiläum im Hasel: 30 Jahre Störche in Hombrechtikon


1986 eröffnete der OVH im Hasel die 22. Aussenstation des von Max Bloesch geleiteten „Storchenansiedlungsversuch Altreu“. Im Dezember überbrachte Max Blösch persönlich die ersten 8 Weissstörche. In den neu erstellten Gehegen sollen sie bis zur Brutreife heranwachsen und freifliegende Störche zum Verweilen am Lützelsee animieren. Brutreif und womöglich bereits verpaart sollen sie dann zu Beginn der Brutzeit in die Freiheit entlassen werden, in der Hoffnung, dass sie die in Stationsnähe platzierten Horste beziehen, zu brüten beginnen und so als stolze, weisse Segler auch am Lützelsee heimisch werden. Die Höhepunkte und Tiefschläge der vergangenen 30 Jahre sammelte unser Storchenbetreuer Max Zumbühl.

Fünfzehn Informationstafeln standen am 21./22. Mai in der Remise der Familie Eberhard im Hasel. Max Zumbühl, Jakob Müller und Röbi Weinmann beantworteten an beiden Tagen unzählige Fragen der Besucher. Spannend war es, den detaillierten Erläuterungen zuzuhören, angefangen beim unerwartet glücklichen Ansiedlungsstart (1987) mit 3 Freibruten, von denen jedoch alle Jungen trotz kurzzeitiger Umsiedlung unter die Wärmelampe des schlechten Wetters wegen eingingen. Ein Jahr später kam es nur zu einer Brut. Wieder waren wir genötigt mit dem gleichen Prozedere nachzuhelfen und so überlebten drei Jungstörche. Einer durfte frei ausfliegen, zwei hielten wir im Gehege zurück. So verliess der erste im Hasel geschlüpfte Storch 1988 Hombrechtikon und zog artgerecht Richtung Süden. Wie vorgesehen wurden nach fünf Jahren die Gehege abgerissen und die Fütterungen eingestellt. Mit grosser Genugtuung durften wir auf eine gelungene Wiederansiedlung zurückblicken, brüteten nämlich am Ende unseres Versuches im Hasel bereits acht freifliegende Paare. Seither klappern jedes Jahr zwölf bis 16 Paare im Hasel. Jeweils im Juni fährt die Feuerwehr mit der riesigen Autodrehleiter im Hasel vor um uns das Beringen der Jungstörche zu ermöglichen. 2015 konnten wir 33 Ringe der Vogelwarte Sempach an die roten Beine klipsen und alle verliessen artgerecht im August den Lützelsee! Und dann 2016: Am 11. Mai zählte Max Zumbühl mindestens 23 Junge. Darauf folgten die «Eisheiligen». Am 15. Mai waren alle geschlüpften Flaumknäuel an Unterkühlung eingegangen. Am nachfolgenden, sonnigen «Jubiläumswochenende» lebte kein einziger Jungstorch mehr, die vorgesehene Attraktion «Blick ins Nest» erübrigte sich. Nur im Schaukasten waren echte Storcheneier zu betrachten, oben auf den Horsten weilten nur die kinderlosen Altstörche. Wer Lust hatte, konnte am Wettbewerb über die Storchenansiedlungsgeschichte mitmachen und die Kinder setzen Riesenpuzzles zusammen.

In der Folgewoche besuchten über 10 Schulklassen die Ausstellung und wurden von Max Zumbühl mit spannenden Geschichten ins Leben der Störche eingeführt.

Susanne Scheidner

 



Das Storchenjahr 2015


Den ausführlichen Bericht von Max Zumbühl über das Hombrechtiker-Storchenjahr finden Sie hier

 


Das Storchenjahr 2014 in Hombrechtikon


Den ausführlichen Bericht von Max Zumbühl über das Storchengeschehen in unserer Gemeinde finden Sie hier.

 



Das Storchenjahr 2013 in Hombrechtikon


Den ausführlichen Bericht von Max Zumbühl über das Storchengeschehen in unserer Gemeinde finden Sie hier.

 



Storchenberingung 2013


Ueber die Beringungsaktion ist in der ZSZ von Maria Zachariadis ein Bericht erschienen. Denselben finden Sie als pdf hier.

Eine Bilddokumentation unseres Hoffotografen Andreas Dändliker sehen Sie hier. (1. Bild anklicken - öffnet die Diaschau)

 



Informationen über den Weissstorch in der Schweiz

Auf der Seite www.storch-schweiz.ch finden Sie viele Infos über die Störche in der Schweiz, über ihre Biologie und die laufenden Projekte.

Unter dem nachstehenden Link können Sie von der Website "www.sosstorch.ch" einen Teilbericht über Zugverhalten und Zugrouten der Senderstörche als pdf herunterladen.

 



Bürdelihorst auf der Villa Seegut in Feldbach


buerdelihorst-lks.jpg Im Winter 2010/2011 weilten um Feldbach täglich 2 Weissstörche, angelockt durch Fütterungen. Von einem konnte die Ringnummer abgelesen werden. Er war in den letzten Jahren einer der Brutstörche des Hochspannungsmastes in Rapperswil und der zweite Storch wahrscheinlich sein Brutpartner.

In der Hoffnung, dass das Paar in Feldbach bleiben und brüten werde, wünschte eine Frau, dass auf ihrem Haus eine Storchenhorstbasis errichtet werde. Warum nicht, sagten wir uns, wenn auch die Hoffnung klein ist, dass dieses Paar seien bisherigen Brutort verlassen wird. Aber die Umgebung des Feldbacher Horns ist für Störche ja ideal, und vielleicht nutzt ein anderes Paar das Angebot dieses Nistplatzes.

Am Morgen des 8. Februar 2011 fahren also Röbi Egli und Max Zumbühl in den Wald und suchen im abgehauenen Astwerk von gefällten Tannen nach geeigneten Ästen. Diese werden zu 1,2 Meter langen Stecken zurecht gestutzt und zu zwei Bürdeli von etwa 25 cm Durchmesser gebündelt und mit mehreren Drahtschlingen zusammengebunden. Inzwischen ist es bald Mittag geworden. Die Zeit reicht gerade noch, dass Röbi vor der Essenspause die Situation am „Bauplatz“ einsehen kann.
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Die Nordseite des Daches liegt noch im Schatten und ist mit einer dünnen Eisschicht überzogen. Den Zugang zum First werden wir also von Süden her nehmen müssen, wo trockene Ziegel ein mehr oder weniger sicheres Begehen erlauben. Aber die Dachleiter nehme ich trotzdem mit, meint Röbi. Sie erleichtert das Aufsteigen mit Lasten beträchtlich und für die Befriedigung unserer alpinistischen Gefühle beim freien Begehen einer schiefen Ebene langen die paar Meter bis zum First, die wir ohne Dachleiter begehen müssen. Nachmittags 2 Uhr stellen wir die Leiter an. Röbi fixiert sie oben am Schneerechen und benutzt diesen auch als Basis für die Dachleiter. Dann heisst es die beiden Bürdeli, die Verbindungsdrähte und die Werkzeuge zum First hinauf zu tragen und, was etliches diffiziler ist, all die Dinger absturzsicher zu deponieren. Nun werden die beiden Bürdeli mit starken Stahldrähten zusammengebunden und so über den First gehängt, dass ein Bürdeli links, das andere rechts der Firstziegel zu liegen kommt und die Oberkanten der Bürdeli und die der Firstziegel auf gleicher Höhe liegen. Mehrere quer zur Firstachse platzierte Äste werden darauf mit den Bandagen der Bürdeli zusammengedrahtet, so dass eine Astwerkebene von etwa 1 mal 1,2 Meter entsteht. Grössere Zwischenräume werden noch mit Astwerk verflochten, all zu vorwitzig herausragende Äste mit der Baumschere gekappt und fertig ist der Horst.

Mit Vergnügen testen wir noch seine Tragfähigkeit, geniessen die wunderbare Aussicht von hoher Warte und freuen uns am gelungenen Werk.
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Max Zumbühl

 




Was weiss mann über das Schicksal der im Hasel geschlüpften Jungstörche?

Diese Frage wird immer wieder gestellt. Sie kann Dank der Beringung für viele Störche beantwortet werden. Von vielen Jungen weiss man aber über ihr Schicksal nach dem Wegzug aus Hombrechtikon nichts mehr. Kurz gefasst wissen wir (Stand Dez. 2008) Folgendes (siehe pdf).

 



Bewährter Brutstorch 4517 ist tot

ring-4517.jpgMehr zu diesem traurigen Verlust erfahren Sie im Tagesanzeigerbericht von Simon Hurst vom 26. August 2008, hier.

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