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03.05.2017 Auf einem Nest kann eine Fütterung beobachtet werden, auf den meisten andern sind Altstörche am Brüten oder Hudern. Wie es im Moment scheint, hat die Kälte und der Schneefall keine gravierenden Verluste gebracht.(so)


07.04.2017 Gleich 4 Ringfundmeldungen von Lützelsee-Störchen treffen von der Vogelwarte ein. Die Beobachtungsdaten lauten: HES SG369: 10.6.2011 beringt, 20.8.2011 Laconnex GE, 26.3.2017 Uznach. HES SH782: 10.6.2014 beringt, 11.6.2015 Raisting D, 14.2.2016 Torres de Segre E, 25.4.2016 Raisting, 30.3.2017 Raisting. HES SK171: 9.6.2015 beringt, 30.3.2017 Greifensee. HES SK153: 9.6.2015 beringt, 6.10.2016 Altstätten SG, 26.3.2017 Ebersbach D.


06.04.2017 Wieder kann im Hasel ein Neuzuzüger abgelesen werden. Es ist HES SK169. Er wurde am 9. Juni 2015 im Hasel beringt, verschwand dann von der Bildfläche und taucht jetzt, nach 2 Jahren, wieder am Geburtsort auf. Oben in den Bäumen haben weitere Paare mit dem Brüten begonnen, total scheint es einem ganzen Dutzend ernst zu sein.


01.04.2017 Wieder kann ein Neuling im Hasel abgelesen werden. Es ist HES SK131. Beringt wurde er 2015 i Steinmaur, zog dann via Beromünster nach Almagro E und ist jetzt wieder in seine nähere Heimat zurück gekehrt. Dauernd im Nest liegende Altstörche weisen darauf hin, dass auf 9 Horsten mit dem Brüten begonnen wurde.


27.03.2017 Es läuft etwas im Hasel. Heute konnte ich die Ringnummern von 5 noch nie da gewesenen Störchen ablesen, zwei deutschen und drei schweizerischen. Erfreulich ist auch, dass der fast zerfallene Horst "Bäume west 12" von 2 Unberingten wieder ernsthaft aufgebaut wird.


20.03.2017 Drei weitere Neuankömmlinge können abgelesen werden. Es sind alles Störche, die noch nie bei uns im Hasel gebrütet haben. Einer, SK142, schlüpfte 2015 bei uns und SK025 im gleichen Jahr in Murimoos. SH150 ist ein Jahr älter, schlüpfte in Zürich und war schon in Spanien abgelesen worden. Sie scheint den Horst "Bäume west unten" zu erben und kopuliert auf diesem mit einem Unberingten. Der Horst "Bäume oben 09", den ein unberingtes Paar vor 6 Tagen wieder aufzubauen begonnen hat, ist nahezu fertig und bezugsbereit. Gar ein neuer Horst wird im Westteil der Bäume gebaut. Bauherr ist "SG657", ein Storch, der seit 2014 im Hasel brütete, jedes Jahr jedoch auf einem anderen Horst und bis heute mit mindestens 2 verschiedenen Partnerinnen. Zu seiner Entschuldigung sei erwähnt, dass die beiden Horste, auf denen er in den letzten zwei Jahren brütete, bereits von zwei bedeutend älteren Paaren besetzt sind.


14.03.2017 Bei mindestens 10 Horsten scheinen der Horstbesitz und die Paare bestimmt zu sein. Inzwischen hat ein Paar auch begonnen, den letztes Jahr abgestürzten Horst "Bäume oben 09" wieder neu zu bauen. Eifrig werden auch die anderen Horste ausgebaut und ausgepolstert und zur Bestätigung, dass Nachwuchs erwünscht ist, flatternd und klappernd die nötigen biologischen Aktionen geübt.


09.03.2017 Fünf Tage später und der Bestand ist auf 27 Störche angestiegen, darunter drei beringte Neulinge. Inzwischen ist unser Senderstorch in eine Wohnung mit besserer Aussicht gezügelt, nämlich vom Horst "Bäume west unten" auf den Horst "Bäume west oben".


04.03.2017 Der Horst "Bäume nordost", einer der Horste, den wir im Herbst seines grossen Gewichtes wegen etwas reduziert hatten, ist abgestürzt. Was werden wohl seine Bewohner machen? Sie, die uns im letzten Jahr die einzigen Jungen schenkten. Noch ist das Paar nicht zurück, dafür aber der deutsche Senderstorch "Niclas". Er steht auf seinem letztjährigen Horst, daneben aber nicht seine Angetraute, sondern eine Unberingte. Einen Partner- und Horstwechsel scheint sich auch bei unserem Pariser anzubahnen, steht er doch mit der letztjährigen Frau des Horstes "Bäume ganz oben" neu auf dem "Birkenhorst". Der Mann von "Bäume ganz oben" wechselt seinerseits zur unberingten Frau vom Horst "Bäume oben 13" und das Paar vom Horst "Bäume süd", einem recht labilen Horst, zieht hinauf auf den Horst "Bäume oben". Gilt der Spruch: "Lieber zügle statt ziise!" wohl auch für die Störche?


22.02.2017 Weitere 5 Störche sind eingetroffen. Anhand der Nummern keine Unbekannten. Nur, einige stehen nicht auf ihren Horsten und bereits geht wieder der Nistmaterialklau los und ein Paar kopuliert bereits.


21.02.2017 Von Rapperswil trifft die Nachricht ein, dass SH084, der seit 3 Jahren im Hasel auf dem Horst "See nord" gebrütet hatte, beginnt, sich mit einem anderen Partner auf einer Pappel in Rapperswil zu installieren. Zügelt er wohl weg?


13.02.2017 Der Storchenbestand ist auf 12 Exemplare angestiegen. Da sie sich auf den Horsten aufhalten, können alle Beringten identifiziert werden. Es sind deren sechs, alles uns bekannte Brutstörche der verflossenen Jahre. Alle anderen sind unberingt.


03.02.2017 Über den ganzen Januar zeigten sich keine Störche mehr am seit Wochen zugefroren Lützelsee. Heute aber sind wieder 3 im Ried zu beobachten, zu weit weg um ihre Ringnummern abzulesen.


04.01.2017 Die erste Storchenbeobachtung am Lützelsee gelingt 2017 Ernst Sonderegger. Er kann sieben im Lutikerried feldernde Störche notieren.


20.12.2016 2 Ringfundmeldungen aus Sempach: HES SG382, 2010 in Hombrechtikon geschlüpft, ist am 27.10.2016 in Almagro E abgelesen worden. Ihm scheint es im Süden sehr zu gefallen, denn alle 6 bis heute eingegangenen Ringfundmeldungen stammen aus Spanien oder Südfrankreich. Mehr, und recht Interessantes, wissen wir von HES SG327. Ebenso im Jahre 2010 bei uns geschlüpft, machte sie 2012 als nur 2-jährige Brutstörchin mit 4 Jungen, die leider des schlechten Wetters wegen eingingen, Aufsehen. Sie war nicht nur eine sehr junge Storchenmutter, sondern auch noch die Erste, die seit dem Jahr 1754 wieder in Maur brütete. Den Januar 2013 verbrachte sie im Alcazar de San Juan in Spanien. Dann kehrte sie nach Maur zurück und brütete wieder mit dem gleichen Storch auf der Pappel bei der Schifflände. Wieder gingen ihre Jungen wegen Dauerregen ein, vielleicht der Grund, dass das Paar im Jahr 2014 auf den Lok-Remise-Kamin in Uster zügelte. Zwei Junge zogen die Beiden auf, ebenso zwei im folgenden Jahr. Dieses Jahr brütete HES SG327 nicht mehr mit ihrem jungen Mann auf dem Lok-Remise-Kamin, dafür aber auf der Zollingerpappel in Riedikon mit dem dortigen, 23 Jahre alten "Horstinhaber". Leider wurde auch der Nachwuchs dieser Brut ein Opfer der misslichen Wetterbedingungen. Um so mehr erfreut uns die eben eingegangene Mitteilung, dass HES SG327 lebt und am 5. November 2016 in Alcazar de San Juan E abgelesen wurde.


07.10.2016 Ringfundmeldung aus Sempach. SK161, am 9.6.2015 im Hasel geschlüpft, wird am 2.9.2016 in Molina de Aragon E unter einer Stromleitung tot gefunden.


07.09.2016 Überraschend viele, nämlich 15 Störche, staksen hinter den Mähmaschinen der Riedstreue mähenden Bauern einher. Leider sind die Stelzbeiner zu weit entfernt um Nummern ablesen zu können. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass es wahrscheinlich alles Überwinterer der näheren und weiteren Umgebung sind, die noch so gerne die reiche Beute hinter den Mähmaschinen her aufpicken.


22.08.2016 Die Störche scheinen weggezogen zu sein, nur noch 8 feldern im Ried. Von 6 kann ich die Nummern ablesen. 4 davon gehören zu unseren Brutstörchen und 2 tragen Nummern, die dieses Jahr noch nie im Hasel abgelesen wurden. Beide sind zweijährig und wurden in der Silberweide, bzw.in Uznach beringt.


17.08.2016 Noch immer sind um die 20 Störche in der Lützelseegegend. Sie lassen sich hoch in die Lüfte tragen. Die Frage, ob es nur unsere Störche sind, ist berechtigt, denn es ist Zugzeit.


31.07.2016 Um den Lützelsee können noch 21 Störche gezählt werden. Die 2 Jungen sind immer noch auf ihrem Host und werden dort gefüttert. Der Pariser, AWCT, kann dank seines grossen Plastikringes abgelesen werden. Er steht in den Bäumen aber nicht auf seinem Horst.


07.07.2016 Fast einen Monat später als in den verflossenen Jahren können heute die beiden sehr spät geschlüpften Jungen vom Horst "Bäume nordost" beringt werden. In verdankenswerter Weise fährt die Feuerwehr Hombrechtikon mit der neu reparierten ADL im Hasel auf, sodass die zwei einzigen Jungen dieses Jahres mit den Sempacher-Ringen, HES SK461 und HES SK462 markiert werden können. Gesund und gut entwickelt sehen die beiden Jungen aus, hoffen wir, dass sie das Ausfliegen glücklich überleben.


17.06.2016 Bei der heutigen Horstkontrolle müssen wir feststellen, dass das Junge vom Horst "Birke beim Chalet" leider fehlt. Am 6. Juni war es noch munter, was ist ihm wohl geschehen? Die beiden Jungen auf dem Horst "Bäume nordost" sind glücklicherweise wohlauf. Sie sind wohl die einzigen, die dieses Jahr im Hasel beringt werden können.


14.06.2016 Und noch etwas Erfreuliches. Ein 2012 bei uns geschlüpfter Jungstorch, SH058, der 2013 und 2015 in Spanien beobachtet wurde, ist vor zwei Tagen in Avenches VD abgelesen worden. Ob er in der Gegend gebrütet hat ist ungewiss, aber schon als Rückkehrer macht er uns Freude.


12.06.2016 Aus Dinkelscherben dürfen wir vernehmen, dass die 3 Jungen der dort brütenden Störchin aus Hombrechtikon gut gedeihen und munter einer glücklichen Zukunft entgegen klappern.


31.05.2016 Gestern entdeckte Ernst Sonderegger auf einem Horst im Hasel 2 Jungstörche. Unsere leise Hoffnung, nach den verheerenden Jungenverlusten während der Regenperiode vom 11. bis 15. Mai doch noch Junge zu bekommen, ist also erfüllt worden. Es ist das Paar vom Horst "Bäume nordost", das uns diese Freude schenkt. Und es wird noch besser! Auch auf dem Horst "Birke beim Chalet" ist Nachwuchs angekommen. Ein Junges bis jetzt, gestern oder vielleicht sogar erst heute geschlüpft. Welch eine Freude.


29.05.2016 In Anbetracht der vielen bei uns eingegangenen Jungstörche lässt uns die freudige Nachricht von Herrn Wurschy wieder einmal aufatmen. Unsere in Hombi geschlüpfte Storchendame, SE294, hat mit ihrer Brut auf der St.Annakirche in Dinkelscherben mehr Glück. Vier muntere Storchenküken hat sie bis jetzt über die Runde gebracht. Hoffen wir mit ihr, dass die Jungen zum Ausfliegen kommen.
Den Bericht aus Dinkelscherben lesen Sie als pdf hier.


27.05.2016 Während dem 30-Jahr-Jubiläum der Wiederansiedlung von Störchen in Hombrechtikon hatten wir viel Zeit, die noch Hoffnung auf Nachwuchs versprechenden Horste zu beobachten. Leider konnten wir aber nichts Erfreuliches feststellen. Das Brüten wurde nach und nach aufgegeben, gewisse Horste gar verlassen - noch eine allerletzte Hoffnung ruht auf dem Horstpaar auf der Birke neben dem Chalet.


26.05.2016 Unsere grosse Rückschau auf die vor 30 Jahren gestartete Wiederansiedlung von Störchen in Hombrechtikon ist vorbei. 2 Tage lang konnten sich über das letzte Wochenende alle Lützelseewanderer im Hasel über eine Bilderschau die Vorgeschichte, die Realisation und den glücklichen Erfolg unseres Werkes informieren und in den Tagen danach wurden in über 10 Lichtbildervorträgen den Schülern von Hombrechtikon Interessantes aus der Betreuung der während 5 Jahren in den Gehegen gehaltenen Störchen erzählt.


21.05.2016 Am 21. und 22. Mai feiern wir das Jubiläum "30 Jahre Störche im Hasel am Lützelsee". Mit einer Ausstellung halten wir Rückschau auf die 1986 vom OVH mit der Gehegehaltung und Auswilderung von Störchen begonnene Wiederansiedlung von Störchen am Lützelsee. Als 22. Aussenstation Altreus betreuten wir während 5 Jahren in einem offenen und einem geschlossenen Gehege die für den Freilass vorgesehenen Störche. Über Fotos und Statistiken erinnerten wir uns an die in Frondienst errichteten Gehege, die jahrelang bei jeder Witterung von den Vereinsmitgliedern vollbrachten Fütterungen und natürlich über den geglückten Erfolg unserer Arbeit, die sich durch die heutige Anwesenheit von bis zu 16 Brutpaaren klappernd manifestiert und bis heute 437 Junge zum Ausfliegen brachte.


15.05.2016 Die Regenwetterperiode hat ihren Tribut gefordert. Nach rund 60 Stunden ergiebigen Regenfällen sind auf keinem Horst mehr lebende Junge auszumachen und der Horst "Bäume süd ist z.Z. von beiden Altstörchen verlassen. Noch ist eine kleine Hoffnung da, dass auf den 6 Horsten wo liegende Alte auf ein Brüten hinweisen, noch Junge erwartet werden dürfen. Dies wäre zu schön - Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man.


11.05.2016 Es ist eine Regenwetterperiode angesagt. Die Horstkontrolle zeigt in 9 Horsten total 23 geschlüpfte Junge. Auf 5 Horsten wird eifrig gebütet, ob schon Junge da sind, kann nicht erspäht werden. Auf dem Horst "Bäume süd" ist sicher noch kein Gelege, die Alten kopulieren zwar, basteln etwas am Horst, stehen dann aber über die längste Zeit untätig herum. Auch auf dem Horst "Bäume west unten" scheint noch kein Gelege vorhanden zu sein.


10.05.2016 Unser Ostzieher ist wieder in der Gegend zurück. Vor rund einem Jahr hat SH770 vom Lützelsee für Aufsehen gesorgt, da er ganz unüblich Richtung Osten gezogen war und sich in Gater, Ungarn zeigte. Am 7. Mai wurde er nun in Römerswil LU abgelesen, ist also wieder in seine Herkunftsgegend zurück gekehrt.


28.04.2016 Die ersten Jungen dieses Jahres sind geschlüpft. Auf drei Horsten hat es Nachwuchs gegeben, total mindestens 7 Junge.


21.04.2016 Ringfundmeldung eines im Jahre 2014 im Hasel geschlüpften Jungen, HES SH777: Er wurde im November 2015 in Spanien beobachtet und ist am 7. April 2016 in Isny, Süddeutschland, abgelesen worden. Zugvogel und Rückkehrer in sein Herkunftsgebiet.


16.04.2016 Das 16. Brutpaar ist Tatsache. Das Paar, HES SH096 / Unberingter, hat wie erhofft auf dem Ast des einstigen Horstes "Bäume oben 09" den neuen Horst ausgebaut und bereits bezogen. Auf allen anderen Horsten wird gebrütet. Weiter lese ich einen weiteren Zuzüger ab, HES SH789. Es ist ein 2014 bei uns geschlüpfter Junger. Er trägt bereits einen Ast in die Bäume, weiss aber nicht, wo er ihn platzieren soll. Auch ein weiterer Unbedringter steht in den Bäumen - sind die beiden vielleicht ein weiteres Paar? Man wird es sehen und es bleibt spannend.


09.04.2016 Die kürzlich neu bezogenen Horste, "Bäume nordost" und "Birke sö. Chalet" sind tüchtig ausgebaut worden und auf beiden liegt ab und zu einer, es wird kopuliert, typische Zeichen des Brutbeginns. Damit liegt die Brutpaarzahl bei 15. Doch es können noch mehr werden. Dort wo einst der Horst "Bäume oben 09" thronte baut nämlich ein Paar einen neuen Horst. Es sind der vor einigen Tagen hier eingetroffene HES SH096 und ein Unberingter. Brüten heuer gar 16 Brutpaare im Hasel?


06.04.2016 Welch eine Neuigkeit! Am 11. März 2016 tauchte bei uns der 2014 in Böhringen beringte Storch, DER AU053, auf. (siehe unten) Diesen Fund meldete ich natürlich an die Beringungszentrale in Deutschland und an die Vogelwarte Sempach. Heute nun trifft die Ringfundbestätigung ein und überrascht mit folgendem Inhalt. DER AU053 ist nicht nur ein beringter Storch, sondern auch der mit einem GPS-Logger bestückte Senderstorch "Niclas". So reiste am 23.3.16 eine Beauftragte der Vogelwarte Radolfzell nach Hombrechtikon, um im Hasel die Daten des GPS-Loggers herunterzuladen. Dabei fand sie unter den Horstbäumen den Sempach-Ring, HES SK157. Es ist der Ring eines von mir 2015 im Hasel beringten Jungstorches. Am 24. Juli 2015 las ich ihn das letzte Mal im Hasel ab und nahm an, dass er beim grossen Exodus am 6. August 2015 mit den vielen anderen Störchen in den Süden gezogen war. So war es also sicher nicht! Mit grosser Wahrscheinlichkeit glückte diesem Jungen der Jungfernflug nicht. Im hohen Schilf unter den Horsten blieb er gefangen, verendete und die Entfernung alles Fressbaren seines Kadavers besorgten die diversen Aasfresser. Zurück blieb der nackte Erkennungsring, den nun eine von weit her angereiste Biologin gefunden hat.


05.04.2016 Die Störche scheinen es auch gemerkt zu haben, dass das Astwerk unter dem neuesten Horst zu schwach gewesen wäre und haben den Horstbau abgebrochen. Dafür ist ein Paar damit beschäftigt, südöstlich des Chalets auf einer Birke einen Horst in die Äste zu flechten. Vielleicht ist es das obige Paar. Einer ist unberingt, einer trägt den Ring, HES SH130. Diesen Ring lese ich das erste Mal im Hasel ab. Sein Träger schlüpfte 2014 in Steinmaur, wurde im Sommer 2015 im Neeracherried und in Steinmaur abgelesen, verbrachte den Winter 2015/2016 in Pinto und El Porcal in Spanien. Am 10. März 2016 wurde er dort noch abgelesen. In weniger als 4 Wochen flog er nun in seine Heimat zurück und scheint entschlossen zu sein, bei uns seine erste Brut zu wagen. Und noch einem weiteren "Neuling" kann die Ringnummer abgelesen werden, HES SK154. Diesen Storch habe ich am 9.6.2015 hier im Hasel beringt und seither nie wieder gesehen. Ob er den Winter im Süden oder hier verbracht hatte, ist unbekannt, Ringfundmeldungen liegen keine vor.


02.04.2016 Das Paar von der Rosskastanie richtet sich neu auf dem Horst "Bäume nordost" ein und trägt tüchtig Nistmaterial ein. Ein anderes Paar, einer ist unberingt der andere hat einen sehr verschmutzten Ring, beginnt hoch oben in den Bäumen gegen die Scheune hin einen neuen Horst zu bauen. Dünn sind die tragenden Äste - ob das gut kommt?


30.03.2016 Auf den meisten Horsten haben die Störche zu brüten begonnen, auf dem Horst auf der Rosskastanie jedoch noch nicht. Dafür wird tüchtig Nistmaterial eingetragen. Einer der beiden Störche ist unberingt, der andere ist ein Deutscher, DER AL596. In den Bäumen können weitere Zuzüger entdeckt werden, 2 Unberingte und HES SH096. SH096 schlüpfte 2012 in der Silberweide in Mönchaltorf, wurde im August 2014 in Düdingen FR auf dem Zug abgelesen und brütete 2015 bei uns im Hasel. Seine späte Rückkehr und die Zugzeitablesung in Düdingen weisen darauf hin, dass er ein Zugvogel ist. Seine relativ späte Ankunft im Brutgebiet bringt es nun mit sich, dass er seinen letztjährigen Horst bereits von einem anderen Paar besetzt vorfindet. Es wird interessant sein, wie er dieses Problem lösen wird, konkret, wer letztendlich auf seinem letztjährigen Horst "Bäume oben 13" das Sagen hat.


22.03.2016 Der Zuzug "neuer" Störche im Hasel will nicht aufhören. Heute kann ich in den Bäumen 2 Schweizer identifizieren, HES SH119 und HES SH768. SH119 wurde 2014 in Rapperswil, SH768 ebenfalls im Jahre 2014 bei uns im Hasel beringt. Weiter baut sich neulich auch ein Paar ernsthaft auf der Rosskastanie beim Haselbeizli einen Horst und die beiden Paare auf den Horsten "Bäume oben" und "Bäume west unten" scheinen sich endgültig entschlossen zu haben auf diesen Horsten zu brüten. Damit sind zur Zeit 13 Horste besetzt, 1 Horst im Aufbau und mindestens 4 unverpaarte Störche in der Gegend.


21.03.2016 AWCT scheint es geschafft zu haben, nach einem Jahr Unterbruch wieder auf seinem Horst brüten zu können. Er und seine Partnerin bewohnen unangefochten ihren einstigen Horst. Der einstige Angreifer, SG948, hat eine(n) Partnerin (Partner) gefunden und die beiden sind daran die noch freien 2 Horste "Bäume oben" und "Bäume nordost" zu inspizieren und zu prüfen, welcher der beiden ihnen als Brutplatz dienen soll. Und wieder können 3 Neuankömmlinge abgelesen werden, ein Deutscher und zwei Schweizer. Der eine der "neuen" Schweizer, HES SH748, hat sich mit dem seit dem 11. März anwesenden Deutschen, DER AU053, zusammen getan. Beide sind eifrig damit beschäftigt den Horst "Bäume west unten" auszubauen. Die beiden anderen Neuen, DER AT851 und HES SH743, lassen noch nichts Konkretes ihrer Absichten erkennen. Zur Zeit sind 28 Störche im Hasel, 11 sichere Brutpaare, zwei möglich Brutpaare und 2 Einzelstörche.


17.03.2016 Der erste (und auch letzte) Blick während meiner Anwesenheit im Hasel gilt dem Horst "Bäume west 12". Ist AWCT noch immer in Horstbesitz oder haben es die beiden Jungen geschafft, ihn und seine Partnerin zu vertreiben? Das Rätsel bleibt aber ungelöst, denn der einzige auf dem Horst anwesende Storch bequemt sich bis zur Dämmerung nicht aufzustehen, damit er identifiziert werden könnte. Dafür aber können in den Bäumen wieder zwei Neuankömmlinge abgelesen werden. Es sind mir unbekannte Störche mit Ringen der Vogelwarte Radolfzell, DER AU066 und DER AR305.


14.03.2016 Eine erste Schlacht um den Horst "Bäume west 12" muss bereits stattgefunden haben. Am heutigen späten Nachmittag steht nämlich nicht mehr der von Saharastaub verfärbte "AWCT" auf dem Horst, sondern der vor 3 Tagen angekommene "HES SG948" und eine Unberingte. Ich muss nicht lange warten bis die Waffenruhe wieder gebrochen wird. Im gestreckten Flug pfeilt AWCT auf den Horstrivalen zu und stösst ihn nach einem kurzen Schnabelfechten vom Horst. Triumphierend stolziert "AWCT" klappernd auf dem wieder zurück eroberten Horst einher, die Partnerin fliegt zu und gemeinsam feiern sie klappernd ihren Sieg.


11.03.2016 Während den letzten vier Tagen hat sich der Storchenbestand im Hasel um 8 Tiere erhöht. Vier davon sind unberingt, Näheres über sie auszusagen ist also unmöglich. Zwei weitere sind das erste Mal im Hasel beobachtete Störche und der Storch mit dem Ring, DER AU053, hat im verflossenen Juli einmal im Hasel Halt gemacht. Der Interessanteste von allen Neuankömmlingen ist der Storch, HES SG948. Er war im letzten Jahr Brutstorch auf dem Horst "Bäume west 12", den neulich der einstige, im letzten Jahr aber verschollene Brutstorch, wieder in Besitz genommen hat. Noch hält sich SG948 diskret im Geäst der Bäume auf - in seinem Kopf reift aber wohl ein Schlachtplan.


07.03.2016 In den verflossenen 6 Tagen sind sage und schreibe 5 "neue" Störche eingetroffen. Es sind alles Altbekannte, das Paar vom Horst "Bäume süd, das Paar vom Horst "Birke", das in der letzten Saison alle Jungen verlor und jetzt den eine Etage höher liegenden Horst "Bäume oben 13" besetzt. Der 5. Neuankömmling trägt den Ring, HES SH084. Es ist die letztjährige Störchin vom Horst "See nord". Neben ihr steht ihr "alter" Gatte - ob er ihr den vor ein paar Tagen geschehenen Seitensprung schon gebeichtet hat entzieht sich meiner Kenntnis.


01.03.2016 Heute steht der Storch vom Horst "See nord" mit einer Partnerin auf seinem Nest. Sie ist unberingt und demnach nicht die Partnerin der letzten Saison. Trotzdem paaren sie sich und fliegen zusammen, wohl im Sinne einer "Hochzeitsreise", auf den eine bedeutend schönere Aussicht bietenden Birkenhorst.


26.02.2016 Nun ist auch der Horst "See nord" von einerm Storch besetzt. Laut seiner Ringnummer, HES SG671, ist es einer der letztjährigen Brutstörche.


22.02.2016 Heute ist auch der 2. Storch vom Horst "Bäume west 09" eingetroffen, DER A3874, - und gleich wird Hochzeit gehalten.


15.02.2016 Im Hasel ist jetzt auch der Horst "Bäume west oben" von 2 Störchen besetzt. Aus Sempach gehen gleich 3 Ringfundmeldungen von Hombrechtiker-Störchen ein. SG335 und SG377 verbrachten die Brutsaison 2015 in Böhringen D. Der Letztere wahrscheinlich wieder als Brutvogel wie 2014. Der 2011 geschlüpfte Storch, SG368, der im Mai 2012 bei uns auftauchte und 2015 mehrmals in der Gegend von Sempach abgelesen wurde, ist am 9. Februar 2016 in Castelnou F abgelesen worden. Es darf angenommen werden, dass er sich auf der Heimreise aus dem Süden befand, sich also endlich nach 5 Jahren als Zugvogel outet.


11.02.2016 Ein kurzes Zwischenhoch unterbricht heute die recht trüben Wetterverhältnisse mit ein paar Sonnenstunden. Also ab auf Horstkontrolle. Von Einzelstörchen sind neu die Horste "Bäume west 09" (Ring-Nr. SA634) und "Bäume west oben" (Unberingter) besetzt. Neu ist auch der Horst "Bäume west 14" mit dem bekannten Paar, SA826 + Unberingter, besetzt. Auch der vor 6 Tagen noch als Einzelgänger den Horst "Bäume west 12" hütende Unberingte hat jetzt einen Partner bekommen. Sein Gefieder ist auffallend rot verfärbt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit von Saharastaub, ein Hinweis, dass dieser Storch wohl aus Afrika zurück gekommen ist. Noch viel überraschender ist für mich aber die Ringnummerablesung vom grossen weissen Plastikring. AWCT. Der Neuling ist ein Altbekannter. AWCT brütete 3 Jahre auf diesem Horst, fehlte aber aus unerklärbaren Gründen die letzte Brutsaison. Nun steht er unverhofft wieder auf seinem alten Horst, ein freudiges Wiedersehen, ein herzliches Willkommen, lieber Afrikaner.


07.02.2016 Ernst Sonderegger berichtet mir, dass heute 11 Weissstörche im Hasel zu sehen waren.


05.02.2016 Im Hasel ist die Anzahl Störche auf 7 angestiegen. Mit der Ringablesung, 7177, kann der Brutstorch vom Horst "Bäume ganz oben" identifiziert werden und neu steht auf dem Horst"Bäume west 14" ein Unberingter, möglicherweise einer der letztjährigen Brutstörche.


28.01.2016 Heute kann der 5. Überwinterer durch die Ringablesung bestätigt werden. Es ist 5614, der beringte Brutstorch vom Horst "Bäume west 03".


26.01.2016 Auf dem Horst "Bäume west 03" stehen 2 Störche, einer ist unberingt, die Ringnummer des Anderen kann nicht abgelesen werden. Dafür aber geben 2 auf den Wiesen feldernde Störche ihre Ringnummern preis, 5337 und 6349. Es sind die beiden Brutstörche vom Horst "Bäume oben 10".


25.01.2016 Ernst Sonderegger zählt in der Umgebung des Hasels 5 Weissstörche. Heute treffen aus Sempach 2 Ringfundmeldung von im Hasel geschlüpften Jungstörchen ein. SH777, 10.6.2014 auf Horst "Bäume süd" beringt, wird am 9.11.2015 in El Porcal, Spanien, abgelesen. SE228, am 13.6.2006 auf der Birke beringt, in den Jahren 2012 bis 2015 in Uznach als Brutstorch gemeldet, wird am 29.9.2015 aus Zaragossa und am 26.11.2015 aus El Porcal gemeldet. Beide sind also artgerecht, mindestens bis Spanien gezogen.


21.01.2016 In den ersten 3 Januarwochen sind am Lützelsee nur sporadisch ein bis zwei Störche beobachtet worden. Heute steht einer auf dem Horst "Bäume ganz oben". Seine Ringnummer ist 7055 und verrät ihn als den mehrjährigen Horstbesitzer.


04.01.2016 Das Storchenjahr 2016 beginnt für Hombrechtikon mit einer interessanten Ringfundmeldung. Sie betrifft einen im Jahr 2011 im Hasel geschlüpften Storch, HES SG380. Über ihn wissen wir bereits, dass er im Juni 2012 im Wauwilermoos abgelesen wurde und in den Jahren 2014 und 2015 in Deutschland gebrütet hat. Die eben eingetroffene Ringfundmeldung verrät uns, dass unser Junger am 29. August 2011 in Flix, Spanien, abgelesen wurde, also artgerecht im ersten Lebensjahr in den Süden gezogen ist, dann aber, laut der Ringfundmeldung aus dem Wauwilermoos, eher untypisch, schon nach einem Jahr ins Geburtsgebiet zurück gekehrt ist. Heute sind am Lützlsee auch die ersten 2 Störche beobachtet worden.


22.12.2015 Seit Wochen stehen wieder einmal auf 2 Horsten Störche. Auf dem Horst "Bäume oben 10" können die Ringnummern 5337 und 6349 abgelesen werden, es sind also die beiden seit Jahren auf diesem Horst brütenden Brutstörche. Auch der Horst "Bäume west 03" ist von 2 Störchen besucht, einem Unberingten und einem mit einem links getragenen Aluminiumring. Leider kann die Ringnummer nicht mehr abgelesen werden (schmutzig und Dämmerung). Doch alles Übrige passt genau zu dem seit Jahren auf diesem Horst brütenden Paar. Lange bleiben die Horste nicht besetzt. Das eine Paar fliegt ins Ried und entschwindet meiner Beobachtung, das andere zieht im direkten Flug Richtung Oetwil davon und verschwindet hinter dem Horizont.


17.12.2015 Seit ziemlich genau einem Monat ist am Lützelsee wieder einmal ein Weissstorch zu sehen. Laut seiner Ring-Nr., 5337, ist es einer unserer Brutstörche vom Horst "Bäume oben 10".


21.11.2015 Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches: HES SK152, am 9. Juni 2015 als Vierling im Horst "Bäume oben" beringt, erleidet am 10. Oktober. 2015 in Abocador de Montoliu in Spanien den Stromtod. Es ist die 1. Rückmeldung eines diesjährigen Jungen aus Spanien und bestätigt, dass er den üblichen Weg eines Weststorches genommen hat. Leider aber bestätigt diese Meldung auch seinen frühen Tod.


16.11.2015 Bis heute sind im November nur 3 mal je 2 Störche gesehen worden.


28.10.2015 Vom Oktober liegen aus der Lützelseegegend 3 Storchenbeobachtungen von 3 bis 4 Exemplaren vor. Störche zu sehn wird zum Glücksfall.


30.09.2015 Den ganzen September über sind am Lützelsee immer wieder 4 bis 6 Störche zu sehen, leider aber nicht auf den Horsten, sondern auf den Wiesen und im Ried, stets weit entfernt, so dass keine Nummernablesungen möglich sind.


04.09.2015 Total stehen im Hasel noch 5 Störche auf den Horsten. Es sind die 3 Horste auf denen schon im letzten Winter die Brutstörche überwinterten, "Bäume ganz oben", "Bäume oben 10" und "Bäume west 03". Auf dem letzteren Horst steht Storch 5614. Er steht auf seinem Bruthorst und ist der Einzige, den ich ablesen kann.


18.08.2015 Aus Sempach trifft eine interessante Ringablesung ein. Sie betrifft den am 10.6.2014 am Lutzelsee beringten Jungstorch, SH770. Er wurde am 1, Juli 2015 in Gater, Ungarn abgelesen. Dass ein bei uns geschlüpfter Storch im Ostzieherbereich abgelesen wird, ist sehr ungewöhnlich.


14.08.2015 Im Hasel sind nur gerade noch 7 Störche zu zählen, darunter 2 unserer Jungen. Was aber speziell erstaunt, ist ein Storch mit einem Ring aus Schweden. Auch sein Ring ist stark verkotet, so dass vom Kennzeichen der Beringungsstation nur die ersten 2 Buchstaben erkennbar sind, nämlich, SV. Laut dem Euring-Verzeichnis gibt es nur eine Station mit dem Kürzelbeginn, SV, nämlich die aus Stockholm, SVS. Die eigentliche Ringnumer ist gut sichtbar und lautet 1982. Gespannt warten wir auf Näheres dieses Storches, denn Störche aus Schweden sind bei uns eine grosse Seltenheit.


06.08.2015 Wiederum laut Eberhards liessen sich heute die wohl 100 Störche um den Mittag in die Höhe tragen und seien dann Richtung Westen weggezogen. Es dürfte der Exodus auch unserer Jungen und unserer ziehenden Brutstörche gewesen sein.


05.08.2015 Laut Eberhards sei heute eine Invasion von Störchen in der Gegend eingetroffen, wohl gegen 100 Tiere. Auf den Scheunen und auf der Eiche Richtung Hueb hätten sie übernachtet.


24.07.2015 Im Hasel ist der Storchenbestand kleiner geworden, nur noch 35 Störche können gezählt werden. Fast alle Horste sind leer, nur bei den bekannten Spätbruten ("Bäume oben 13", "Bäume west 12", "Bäume süd") weilen noch alle Jungen auf dem Nest.


09.07.2015 Seit der Beringung ist es einen Monat her. Ohne nennenswerte Ereignisse haben sich unsere Jungen bestens entwickelt und bereits haben einige schon ihren Jungfernflug gewagt. 5 Junge entdecke ich im Ried, auf dem Horst "Bäume oben" stehn 5 statt nur 4 der hier geschlüpften Jungen und beim Horst "Bäume oben 10" kommt eben ein Junger vom Feld her angeflogen. Auf den Horsten mit späteren Bruten (z.B. "Bäume süd", "Bäume oben 13")sind noch alle Jungen zu erkennen, sie dürften ihren Erstflug noch vor sich haben. Total kann ich 32 Junge zählen und mit grosser Wahrscheinlichkeit annehmen, dass das Fehlende iregendwo im Feld nicht zu erspähen ist und folglich noch alle Jungen am Leben sind. Leider kann bei vielen Jungen die Ringnummer nicht abgelesen werden, da die Ringe stark verkotet sind. Bei grosser Hitze pflegen die Störche nämlich zur Kühlung ihrer Beine diese mit ihrem Kot zu bespritzen, wodurch auch die Ringe weiss getüncht werden und uns Ornithologen das Ablesen der Ringnummern verunmöglichen.


10.06.2015 Aus Dinkelscherben ist ein neuer Bericht von Thomas Wurschy betr. "unserer" Storchendame SE294 eingetroffen. Als pdf hier.



09.06.2015 Am 9 Juni fährt einmal mehr in verdankenswerter Weise die Feuerwehr mit der ADL im Hasel auf. Es gilt die Jungen hoch oben in den Bäumen zu beringen. Nur im Horst auf der Birke und, wie fast erwartet, in dem auf der Schweinescheune finden wir keine Jungen. Sonst aber dürfen wir in 11 der 13 Horste total 33 Jungstörche beringen, eine noch nie gehabte Anzahl. Die Bilder dieser Aktion finden Sie hier


28.05.2015 Auf dem Schweinescheunehorst, wo Unberingte seit Wochen Nistmaterial zugetragen haben und seit etwa 2 Wochen hin und wieder einer im Horst liegt, was als Brüten gedeutet werden könnte, schweben wir noch immer im Ungewissen, ob die beiden Anwesenden wirklich brüten. Es wäre die 13. Brut und zugegeben, für ein gutes Gelingen etwas spät im Jahr. Auch auf der Rosskastanie beim Haselbeizli tut sich Ungewöhnliches. Da baut doch ein erst vor einem Jahr bei uns geschlüpfter Jungstorch einen Horst. Ein etwas frühreifes Gebaren.


22.05.2015 Die verflossenen Regentage haben glücklicherweise bei den Störchen im Hasel keinen Jungenverlust gebracht. Auf dem Nachzüglerhorst "Bäume oben 13" scheinen endlich Junge geschlüpft zu sein, denn es wird gefüttert.


21.05.2015 Wieder ist eine interessante Ringfundmeldung eingetroffen. Aus ihr ist ersichtlich, dass der aus Uznach stammende und jetzt das 2. Mal bei uns brütende Storch, HES SG671, die Winter 2012/2013 und 2013/2014 in Spanien verbracht hat, also normales Zugverhalten besitzt.


18.05.2015 Aus Dinkelscherben trifft folgende Notiz über die Familie der aus Hombrechtikon stammenden Brutstörchin, HES SE294 ein. "Vor dem angesagten Wetterwechsel wollte ich nochmal wissen, was so los ist. Vom 6er-Gelege sind zwei nicht geschlüpft, ein Junges fehlt schon, ein weiteres ist vergleichsweise klein und schwächelt. Angesichts des angesagten kalten Regens bin ich froh, wenn die zwei Kräftigen durchkommen. Viele Grüße in die Schweiz Thomas Wurschy"


16.05.2015 Auf dem Horst "Bäume oben 13" lassen sich noch immer keine Jungen sehen, der Einzelgänger auf dem "Schweinescheunenhorst" ist noch immer da wie auch der mögliche junge Rückkehrer, HES SH781. Unser anderer, sicherer Rückkehrer mit Jahrgang 2014, HES SH793, der am 18.2.2015 in Montoliu de Lleida, E und am 9.4.2015 im Hasel abgelesen wurde, wird heute im Rällikerried beobachtet.


08.05.2015 Mit Ausnahme des Horstes "Bäume oben 13", auf dem relativ spät mit dem Brüten begonnen wurde, sind auf allen Horsten zwischen 2 bis 4 Junge zu erkennen. In den Bäumen steht auch einer unserer Jungen des Jahres 2014, HES SH781, und ein einsamer Unberingter trägt auf den "Schweinescheunehorst" Nistmaterial zu. Brutvögel, Junge und die beiden Gäste ergeben eine Anzahl anwesender Störche von 58.


30.04.2015 Von Sempach trifft eine weitere Ringfundmeldung eines Hombrechtikonerstorches ein. Leider ist es eine Totmeldung des am 10.6.2014 im Hasel beringten Jungen, HES SH794. Auf seinem ersten Flug in den Süden erlitt er am 4.9.2014, erst rund 4 Monate alt, in Albatarrech, Spanien, den Stromtod.


28.04.2015 Aus Dinkelscherben ist ein neuer Bericht von Thomas Wurschy betr. "unserer" Storchendame SE294 eingetroffen. Als pdf hier.



25.04.2015 Beim Horst "Bäume oben 10" kann das erste Junge des Jahres 2015 beobachtet werden. Xaver Eberhard berichtet, dass er am 19. April unter den Horstbäumen die ersten abgeworfenen Eierschalen gefunden hat. Das Schlüpfen des Jahrganges 2015 hat also begonnen, hoffen wir, dass er unter günstigen Wetterbedingungen heranwachsen kann.


23.04.2015 Eine weitere Horstkontrolle hat ergeben, dass es dieses Jahr in Hombrechtikon wohl bei 12 Brutpaaren bleiben wird. Das sind 5 Paare weniger als 2014. Uns ist es recht so, denn die im Hasel herrschende Häufung von 16 Paaren innerhalb eines Umkreises von 50 Metern war wahrhaft unverhältnismässig gross. Die bei uns festgetellte Brutpaarabnahme darf auf keinen Fall als Hinweis auf eine grundsätzliche Abnahme der Storchenpopulation verstanden werden. Regiionale Zählungen zeigen nämlich auch in diesem Jahr eine Zunahme der Storchenpaare - und was das Erfreulichste ist - die Brutstandorte dezentralisieren sich.


10.04.2015 Das seit Wochen einsame wahrscheinliche Weibchen (falls es die letztjährige Partnerin ist) auf dem Horst "Bäume oben 13" hat endlich einen Partner bekommen, HES SH096. Dieser schlüpfte 2012 in der Silberweide bei Mönchaltorf und ersetzt hoffentlich den alten beringten Horstinhaber, HES SG329, der letztes Jahr in Spanien umgekommen ist. Zur Zeit sind also im Hasel 12 Horste von Paaren besetzt.


09.04.2015 Neben den 11 von Paaren besetzten Horsten und dem Eizelgänger auf dem Horst "Bäume oben 13" scheint sich eine Weile lang ein weiteres Pärchen um den Horst "Bäume nordost" zu interessieren. Leider verlassen sie ihn aber gleich wieder bevor es mir gelingt, die beiden zu identifizieren. Eine Weile später liegt im Horst "Bäume west unten" ein Storch, den ich, dieses Mal aus Zeitgründen, auch nicht ansprechen kann. Dafür aber gelingt es, einem von zwei auf der Eiche Richtung Hueb stehenden Storch die Ringnummer abzulesen. Sie lautet: HES SH793. Dieser Storch ist ein Junger vom Hasel des Jahres 2014. Er wurde am 18. Februar 2015 in Montoliu de Lleida, Spanien, abgelesen. Er ist also artgerecht nach Süden gezogen, jedoch aber, und dies ganz unüblich, schon im 1. Lebensjahr wieder an seinen Ursprungsort zurück gekehrt.


06.04.2015 Betreffend Storchenbestand hat sich im Hasel nichts verändert. Nach wie vor sind 11 Horste von Paaren besetzt und auf einem 12. Horst wartet noch immer ein unberingter Einzelstorch auf seinen Partner. Dafür ist eine Ringfundmeldung aus Spanien eingetroffen. Laut ihr ist unser 2009 beringter Storch, HES SE631, am 25. 1.2013 in Almagro E lebend beobachtet worden. Fast 4 Jahre dauerte es bis er einem Ornithologen vor die Linsen kam und gar fast 6 Jahre mussten wir auf sein erstes und bis jetzt einziges Lebenszeichen warten.


27.03.2015 Eine weitere Woche ist verflossen und der Storchenbestand im Hasel ist noch immer gleich bescheiden mit 11 von Paaren besetzten, einem von einem Einzelstorch besetzten und 4 noch immer verwaisten Horsten. Nur eine Mutation geschah inzwischen. Das Paar vom Horst "Bäume west unten" hat auf den Horst "Bäume west 12" gezügelt und ihn, er stürzte 2013 teilweise ab, wieder ordentlich ausgebessert. Ob das Paar auf diesem Horst zur Brut schreiten kann ist aber noch offen, denn wenn der letztjährige Horstinhaber eintreffen würde, käme es bestimmt zu einem Gefecht. Es bleibt also spannend.


21.03.2015 Von Thomas Wurschy aus unserem nördlichen Nachbarland haben wir wieder einen Bericht betr. "unserer" Storchendame SE294 in Dinkelscherben D erhalten. Als pdf hier.



20.03.2015 Im Hasel hat sich seit dem 6. März bis heute betreffend Horstbesetzung nichts mehr verändert. 2 Wochen blieb es bei 10 von beiden Partnern, 3 von nur einem Storch besetzten und 3 noch nicht besetzten Horsten. War es der allgemein beobachtete, wetterbedingte Zugvogelstau, der dieser Beobachtung zu Grunde liegt? Vielleicht. Sicher ist, dass heute ein weiterer Horst (Bäume west unten) bezogen wurde und im Vergleich mit dem letzten Jahr noch 5 Horste zu besetzen wären.


12.03.2015 Neues vom letztjährigen Storchenpaar aus Feldbach. Bei mehreren Beobachtungstourn konne ich dieses Jahr nie Störche auf dem Pappelhorst am Feldbach beobachten. Heute nun hat sich ihr Fehlen erklärt. Sie sind umgezogen nach Oetwil. Sie haben sich dabei auch getrennt. Der eine nistet mit einem der letztjährigen Horstbesitzer auf dem Bolligerhorst, der andere mit einem unberingten Partner auf dem Horst, In der Farb 4B. Ob diese neuen Beziehungen standhalten wird sich wohl bald einmal zeigen, spätestens dann, wenn auf den obigen Horsten die letztjährigen Partner eintreffen werden.


02.03.2015 Eine neue Meldung eines Lützelseestorches ist eingetroffen. HES SH058, am 7.6.2012 im Hasel beringt und dort am 8.6.2012 das letzte Mal abgelesen, ist am 15.2.2015 in Marza E abgelesen worden. Ein weiterer Beleg von einem ziehenden Jungen unserer Station.


28.02.2015 Rund einen Monat lang verwöhnte uns das Wetter mit einer gedeckten Schneeschicht und Nachttemperaturen von meistens unter 0°C. Bis am 12. Februar sah man unter diesen winterlichen Verhältnissen nur die 4 bei uns überwinternden Brutstörche. Ab Mitte Februar trafen dann die ersten Rückkehrer ein, so dass der Storchenbestand am 26. Februar bei 22 Individuen lag. Laut den Ringnummern sind es ausser einer Ausnahme alles uns bekannte Brutstörche vom Hasel. Auch der die Ausnahme bildende Storch ist uns bekannt, es ist DER A6548, jener Storch, der vor Jahren bei uns schon gebrütet hatte, dann aber nach Rapperswil auswanderte. Mal schauen, ob er wieder zu uns zurück kehrt.


05.02.2015 Eben sind zwei Ringfundmeldungen von in Hombrechtikon geschlüpften Jungen eingegangen. SG382, 2011 im Hasel geschlüpft und normal weggezogen, wurde am 14. Januar 2015 in Petit Mandirac F (Aude 11) abgelesen. SG773, 2012 im Hasel geschlüpft und beringt, war kurz nach der Beringung Opfer eines Horstabsturzes. Wir brachten den angeschlagenen Jungen in die Storchenstation Uznach zur Pflege, von wo er dann im Herbst 2012 normal wegflog. Nun ist er vom 12. bis 19. Januar 2015 in Quingey F (Doubs 25) beobachtet worden. Sein trauriges Jugenderlebnis des Horstabsturzes scheint er verkraftet zu haben.


22.01.2015 Heute sind von 2 im Jahr 2014 im Hasel geschlüpften Jungstörchen Ringfundmeldungen eingegangen. HES SH766 wurde am 29. August 2014 in Düdingen FR und HES SH783 schon am 26. August 2014 in Tallo E (in der Gegend von Lérida) abgelesen. Beide haben also artgerecht die Westroute eingeschlagen, hoffen wir , dass von ihnen noch weitere Meldungen eintreffen werden.


08.01.2015 Heute treffen aus Sempach Ringfundmeldungen ein über 4 in Hombrechtikon geschlüpfte und beringte Störche. SE636, Jahrgang 2009, Brutvogel im Reusstal. Abgelesen am 11. und 12. Oktober 2014 in Marza E (in der Gegend von Girona). SE227, Jahrgang 2006, ebnefalls Brutvogel im Reusstal. Abgelesen am 11. und 12. Oktober 2014 in Marza E. SA648, Jahrgang 2003. Vom 15. Februar bis 22. Dezember 2014 mehrmals im St.Gallerrheintal abgelesen. SA826, Jahrgang 2004, mehrmals Brutvogel bei uns in Hombrechtikon. Abgelesen am 11. und 12. Oktober 2014 in Marza E.


05.01.2015 Das Storchenjahr 2015 fängt in Hombrechtikon gleich mit einem Paukenschlag an. Schon am 4. Januar sind im Lutikerried 10 Störche zu sehen und am 5. Januar gar deren 15, eine Anzahl, die zu dieser Jahreszeit bei uns noch nie beobachtet wurde. Interessant sind auch die beiden dabei abgelesenen Ring-Nummern. Beide gehören Uznacher-Störchen. Einer war 2014 in Uznach Brutstorch und einer wurde 2014 in Uznach besendert.


03.11.2014 Von der Vogelwarte erhalten wir die Ringfundmeldung von HES SG329, einem unserer diesjährigen Brutstörche. Leider ist es eine Totmeldung. Laut ihr ist unser erfolgreicher Brutstorch vom Horst "Bäume oben 13" am 4. September 2014 nördlich von Barcelona tot gefunden worden. Todesursache, Stromschlag. HES SG329 wurde als Jungstorch am 10.6.2010 bei uns bgeringt und am 18.8.2010 das letzte Mal bei uns gesehen. Am 14.11.2010 wurde er in Tullins F abgelesen, war also artgerecht auf der Route nach Süden. Dann hörten wir nichts mehr von ihm. Am 31. Mai 2012 tauchte er wieder im Hasel auf, blieb aber nur etwa eine Woche lang da. Ein Jahr später, am 1. April 2013, erschien er wieder im Hasel und begann mit einer Unberingten einen neuen Horst zu bauen. Es kam zur erfolgreichen Brut mit mind. 2 geschlüpften Jungen, die aber der misslichen Witterung wegen eingingen. Dieses Jahr tauchte das Paar am 20.3. im Hasel auf, bezog gleich den letztes Jahr gegründeten Horst und brachte 3 Junge hoch. Noch am 18. August stand er mit seiner Partnerin auf dem Horst. Ich ahnte nicht, dass es meine letzte Beobachtung von ihm war.


23.07.2014 Wieder müssen Eberhards einen toten Storch bergen. Es ist der dritte der am 11.Juli beim Horstabsturz "vozeitig ausgeflogegnen" Jungen. Er ist am Hals verletzt, das Gefieder von Blut verschmiert und zwei etwa 3 bis 4 cm voneinander entfernte Löchlein im Balg lassen vermuten, dass er gerissen wurde. Betreffend Ausfliegen der Jungen kann festgehalten werden, dass auf mehreren Horsten die Jungen fehlen und dass Junge auf Horsten stehen, auf denen sie nicht geschlüpft sind. Nur noch auf 4 Horsten weilen die angestammten Jungen und auf den Wiesen sind unter den feldernden Störchen viele Junge zu erkennen, unterscheidbar durch ihre schwarzen Schnäbel und die sich von Schwarz Richtung Rot verfärbenden Läufe. In wenigen Tagen dürften alle Jungen ihren ersten Flug hinter sich haben.


13.07.2014 Eberhards berichten, dass sie einen zweiten Jungstorch etwa 100 Meter vom Hof entfernt gefunden haben. Es ist SH787, einer der den Horstabsturz vor 3 Tagen überstanden hatte.


11.07.2014 Mehrere Tage mit starken Regenfällen forden unter den Störchen ihren Preis. Von Eberhards erhalte ich die leide Nachricht, dass zwei Horste abgestürzt seien. Es sind die Horste "Bäume oben 09" und "Bäume west 12", wobei beim Letzteren nur ein Teil herunter gefallen ist. Was mit seinen Jungen geschehen ist, ist im Moment nicht herauszufinden. Da sie ja flügge sein könnten, besteht die Hoffnung, dass sie noch leben. Anders verhält es sich mit den Jungen vom Horst "Bäume oben 09". Einer von ihnen ,SH786 hat den Sturz nicht überlebt, seine beiden Geschwister aber staksen auf der Pferdeweide herum, SH787 etwas vitaler als SH788. Auf einigen Horsten sind weniger Junge zu erkennen als eigentlich da sein müssten. Das muss nichts Schlimmes heissen, denn vielleicht sind die fehlenden schon ausgeflogen. Einen Beleg dafür liefert SH772 vom "Horst Bäume west oben". Auch er fehlt auf dem Horst, ich entdecke ihn aber weitab davon auf einem Ast in den Bäumen. Das Ausfliegen ist also im Gang, Ringablesungen zur Erfassung des Ausfliegens jetzt hochinteressant.


26.06.2014 Der "Seehorst süd" ist verlassen. Auf dem Horst "Bäume west unten" fehlt ein Jungstorch. Was mit ihm geschehen ist, ist nicht zu erfahren, normal ausgeflogen dürfte er aber seinem Alter entsprechend nicht sein. Das Paar vom Horst "Bäume nordost" baut immer noch, wie wenn es Frühling wäre, seinen neuen Horst weit oben in den Bäumen aus, der inzwischen eine stattliche Grösse erreicht hat. Auf den übrigen Horsten ist nichts Aussergewöhnliches festzustellen. Auf allen Horsten sind die Jungen jetzt dran, flatternd und hüpfend ihr Flugtraining zu absolvieren. Der Platz auf den Horsten wird darum für die Altstörche eng. Sind sie nicht auf Futtersuche, stehen sie abseits in den Bäumen oder auf den umliegenden Dächern, ja zum Übernachten weichen sie sogar bis auf die absterbende Eiche Richtung Hueb aus.


10.06.2014 Heute werden im Hasel die Jungstörche beringt. Morgens um 8 Uhr fährt die Feuerwehr mit ihrer Autodrehleiter im Hasel auf. Vielen Dank auch an dieser Stelle. 30 Jungstörche können wir mit den Ringnummern, HES SH766 bis HES SH795, beringen, eine Anzahl, die wir bis heute nur in den Jahren 2003 und 2011 schafften.


26.05.2014 Heute trifft auch eine weitere Meldung aus Dinkelscherben ein, nämlich, dass im Horst auf der Annakirche nur noch 1 Junges lebe.


26.05.2014 Im Kurzbericht über die Störche Rapperswils von Kurt Anderegg lese ich, dass er am 21. Mai HES SG810 und HES SG945 in Rapperswil abgelesen habe. Beide Nummern sind uns bekannt, SG810 als Brutstorch auf der "Pappel in Feldbach" und SG945 als Brutstorch vom Horst "See süd". Bei der sofort vorgenommenen Horstkontrolle in Feldbach bestätigt sich die Befürchtung, dass auch dieser Horst verlassen wurde. Laut Koni Hunziker habe er das Paar am 11. Mai das letzte Mal auf dem Horst gesehen. Damit wird unsere Hoffnung nicht erfüllt, in Hombrechtikon endlich ausserhalb des Hasels eine erfolgreiche Storchenbrut zu haben. Und die Beobachtung von SG945 in Rapperswil bestätigt uns das am 24.Mai festgestellte Fehlen des Brutstorches vom Horst "See süd".


25.05.2014 Während meiner Ortsabwesenheit sind auch Mails über unseren Brutstorch in Dinkelscherben D eingegangen. 5 Eier hat unsere HES SE294 gelegt, aus denen bis am 16. Mai 3 Junge schlüpften.


24.05.2014 Wieder zurück aus den Ferien, gilt mein erster Ausgang den Störchen im Hasel. Fast auf allen Horsten sind bis zu 3 Junge zu erkennen. Auf dem "Seehorst süd" jedoch keine und der beringte Altstorch ist nicht der im April festgestellte Brutstorch, sondern ein mir unbekannter Neuling. Ob es auf diesem Horst je Junge hatte, ist nicht eruierbar, dass sie eventuell bei den paar nasskalten Tagen um Mitte Mai umgekommen sind, bleibt eine mögliche Vermutung. Auch beim Horst "Bäume nordost" sind keine Jungen zu erkennen. Das Brutpaar ist noch da, beginnt aber weit oben in den Bäumen einen neuen Horst zu bauen und benutzt dazu teilweise Äste seines einstigen Horstes. Was mit seiner Brut geschah, ist nicht zu erfahren, ein witterungsbedingter Ausfall aber auch im Bereich des Möglichen. Die Anzahl erfolgreicher Bruten ist im Hasel noch 14.


22.04.2014 Notizen über eine in Hombrechtikon geschlüpfte Störchin. Am 5.Juni 2008 wurde HES SE294 im Hasel aus dem Vierergeheck des Horstes "Bäume west oben" beringt. Ihre uns bekannten Lebenszeichen waren: 2009, Ringablesungen aus Llerida E, 2010 aus Llerida E, 2011 aus Kirchheim D, 2012 aus Grostanquin F und Vulbens F und Aiguamolls de Emporda E, 2013 aus Kirchheim D und Castello Empuries E. Vom November 2013 bis im Januar 2014 hielt sie sich in Castello Empuries in Spanien auf. Am 4.3.2014 flog sie in Dinkelscherben D zu und nistet seither mit einem deutschen Partner, DER A6235, auf dem Kirchendach der Annakirche.

Der dortige Storchenbetreuer, Thomas Wurschy, kann das Storchennest gut beobachten und stellt uns in verdankenswerter Weise Bilder unserer Hombrechtikonerin zur Verfügung. (mz)


Durch Anklicken der Bilder werden diese vergrössert dargestellt.(so)


15.04.2014 Zur Zeit bleibt es bei 16 Horsten im Hasel und auch in Feldbach ist das Paar auf der Pappel am Horn fleissig am Brüten. In Hombrechtikon brüten also 17 Paare, eine noch nie gehabte Anzahl. Im Hasel kann ich 3 weitere unbekannte Besucher ablesen, SG593, SH034 und DER AL410.


02.04.2014 Ein weiterer neuer Horst im Hasel. Dort wo einst der Horst "Bäume oben 09" lag, beginnt ein Paar einen neuen Horst zu bauen. Der eine Storch trägt einen sehr schmutzigen Ring, sodass die Ringnummer nicht abgelesen werden kann. Der andere ist unberingt. Ein solches Paar hat vor ein paar Tagen auf dem Birkenstummel einen Horst zu bauen begonnen. Dieser ist inzwischen schön ausgebaut, nur jetzt sind dort beide Störche unberingt. Wahrscheinlich hat also das Birkenstummel-Paar seinen Horst den Unberingten überlassen um etwas weiter oben, in besserer Lage, ihre Wohnung einzurichten. Wie auch immer, im Hasel sind heute also 16 Horste bezogen. Auch einen noch nie bei uns abgelesenen Storch kann ich identifizieren, d.h. mindestens 33 Störche leben zur Zeit im Hasel.


29.03.2014 Im Verlaufe des März sind nun alle 14 Horste im Hasel bezogen worden. Auf zwölfen scheint die Sache klar zu sein und nur auf den 2 Horsten "Bäume west unten" und dem "Seehorst nord" sind die Horstbesitzer noch nicht definitiv. Das bis zum 17. März bei uns weilende Paar aus Rapperswil ist wie erwartet abgezogen, dafür macht sich ein 15. Paar sehr Mühe, auf dem Birkenstumpf einen Horst zu bauen. Von den zur Zeit anwesenden 15 Storchenpaaren tragen mindestens 10 Störche keinen Ring. Neben den nun bei uns weilenden 30 Brutstörchen sind im Hasel bis jetzt im Verlaufe des Jahres 2014 noch mindestens 10 weitere Störche abgelesen worden. 2 von ihnen sind nach Feldbach geflogen und brüten dort auf einer gekappten Pappel.


13.03.2014 Bis heute sind 9 Horste von einem Paar besetzt und auf 2 Horsten warten Einzelstörche auf ihre Partner. Die beiden Paare auf den See-Horsten sind anders als im letzten Jahr. Dank der Beringung ist dies feststellbar. Je ein Storch dieser Paare ist beringt und beide sind sehr jung. Es wird interessant sein zu verfolgen, ob sie sich auf den Horsten behaupten können.


28.02.2014 Wir erleben einen aussergewöhnlich milden Winter. Schon seit Mitte Januar ist der Lützelsee offen und mehrmals kletterte das Thermometer auf über 10°C. Ende Februar ist der Storchenbestand auf mindestens 18 Individuen angestiegen. Auf ein paar Horsten klappern die letztjährigen Paare, auf anderen scheinen sich Änderungen in der Paarzusammensetzung abzuzeichnen. Auch ein letztjähriges Brutpaar aus Rapperswil hält sich bei uns auf. Mal schauen was passiert wenn die "rechtmässigen" Horstbesitzer eintreffen.


31.01.2014 Über den ganzen Januar weilen im Hasel nur unsere vier überwinternden Brutstörche.


31.12.2013 Im Verlaufe des Dezembers reduziert sich im Hasel die Anzahl der Störche auf 4 Individuen. Es sind die 4 Brutstörche der Horste "Bäume west 03" und "Bäume oben 10". Schon im letzten Winter überwinterten diese Störche bei uns. Im Frühling schritten sie als Erste zur Brut. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ihre Jungen Ende Mai bereits voll befiedert waren und deswegen den scheusslichen Wetterverhältnissen mit 3 Regentagen bei nur 5°C nicht zum Opfer fielen und als einzige aller Jungstörche überlebten.


17.11.2013 Seit über einem Monat sind stets 6 bis 7 Störche um den Hasel zu sehen. Die Identifizierbaren sind alles überwinternde Brutstörche vom Hasel und der Brutstorch DER A6548 aus Rapperswil.


09.10.2013 Heute werden im Hasel 7 Störche festgestellt. Von fünfen kann die Ringnummer abgelesen werden. Eine davon haben wir im Hasel noch nie beobachtet, HES SG062. Der Storch wurde 2010 als Jungstorch in Uznach beringt und brütete dann 2012 in Uznach. Seither weiss man nichts mehr von ihm. Ebenfalls konnte ein weiterer „Fremdling“ im 2013 erstmals bei uns abgelesen werden, DER A6548. Er ist uns nicht unbekannt, brütete er doch 2010 im Hasel. 2011 und 2012 wurde er bei uns jeweils im Frühjahr gesehen, brütete dann aber 2012 und auch 2013 in Rapperswil.


08.10.2013 Eine erfreuliche Ringfundmeldung: HES SG775, einer der 4 Jungstörche vom Hasel, die 2012 eben beringt einen Horstabsturz erleben mussten, wurde damals nach Uznach zur Pflege gebracht. Wieder erholt flog er dort normal aus und wurde nun am 11.Juni 2013 in Chenevrey-et-Morogne F abgelesen. Sein schlimmes Jugenderlabnis scheint er also glücklich überwunden zu haben.


11.08.2013 1. Ringfundmeldung eines diesjährigen Jungstorches: HES SH113, ein Junger aus dem Vierergeheck des Horstes "Bäume west 03", ist am 11.8.2013 in Schötz LU abgelesen worden.


07.08.2013 Eben ist aus Sempach die Bestätigung eingetroffen, dass unser Jungstorch HES SG366 wirklich in SW-Finnland abgelesen und fotografisch belegt wurde. Es sei die erste Beobachtung von einem HES-Storch in Finnland. Das freut uns natürlich, dass es ein Hombrechtiker war, der als Erster den Flug über den Finnischen Meerbusen wagte.


20.07.2013 Eine hochinteressante Ringfundmeldung: Von der Vogelwarte trifft eine Ringfundmeldung des im Jahre 2011 im Hasel beringten Jungstorches, SG366, ein. Er wurde am 13.6.2013 in Turku-Pori, im Südwesten Finnlands abgelesen. Finnland gilt als storchenfrei. Diese Ringfundmeldung dürfte demnach auch in Fachkreisen zu reden geben.


15.07.2013 Nach einer längeren Abwesenheit bin ich wiieder einmal im Hasel auf Storchenzählung. Es ist schon später Vormittag, alle Storchenhorste im Hasel sind leer, die Störche weit weg gegen Hueb auf Nahrungssuche. Ich zähle 21 Exemplare. Erkennbar an den schwarzen Schnäbeln sind auch Junge dabei, in anderen Worten, alle unsere Jungenn sind vor dem 15. Juli ausgeflogen. Bis am Mittag kehren einige der Störche zu ihren Horsten zurück. Alle, deren Ringnummern abgelesen werden können sind mir bekannt und 5 der 6 im Juni beringen Jungen kann ich identifizieren.


08.06.2013 Nach 5 zunehmend sonnigen Tagen lassen es die Bodenverhältnisse zu, dass unsere Feuerwehr mit der tonnenschweren Drehleiter über die Pferdeweide zu den Horstbäumen vorrücken kann. Wie erwartet zeigt sich uns oben bei den Storchen-Horsten ein trauriges Bild. Fast in jedem Horst liegen an Unterkühlung verendete Junge, die Luft stinkt nach Aas. Nur gerade auf 2 Horsten finden wir lebende Küken, die sich bei unserer Annäherung artgerecht tot stellen - Gespielter und reeller Tod wo man hinschaut, ein Hades hoch über Boden. Sechs Junge können beringt werden. Zwei im höchstgelegenen Horst "Bäume oben 10" und gar deren vier im Horst "Bäume west 03". Alle 6 waren zur Zeit des grossen Regens über 5 Wochen alt, trugen ein nahezu ausgewachsenes Federkleid und waren deshalb fähig, die nasskalten Tage zu überstehen. Alle anderen, jüngeren Küken, die nicht das Glück und die Konstitution hatten, das miese Wetter zu überstehen, räumen wir von den Horsten ab. Auch bei dieser tristen Arbeit hilft uns die Feuerwehr willig mit und übernimmt in verdankenswerter Weise den Transport der Toten in die Kadaverstelle.


03.06.2013 Nach 3 Tagen mit ergiebigen Regenfällen bei immer noch tiefen Temperaturen, vermute ich Schlimmes für unseren Storchennachwuchs. Und ich irre nicht. Wo vor 4 Tagen noch mindestens 26 Küken lebten, sind es heute noch gerade deren 5. Auf mehreren Horsten liegen verendete Küken am Nestrand, gewisse Horste sind von den Störchen verlassen, auf anderen stupsen die Altstörche ihre toten Jungen, als ob sie sie zu neuem Leben erwecken wollten. Andere Eltern legen sich auf die toten Körper ihrer Jungen, so, wie sie sonst hudernd ihre Küken schützen und wärmen. Ihr Bemühen wird umsonst sein.


27.05.2013 Nach regnerischen und recht kühlen Tagen (Tiefstwerte bei +3°C) scheint heute wieder einmal die Sonne. Eine Horstkontrolle zeigt, dass unsere Jungstörche das nasskalte Wetter recht gut überstanden haben. Obwohl auf mehreren Horsten Ausfälle zu beklagen sind, regt sich doch in 11 von 14 Horsten junges Storchen-Leben. Auf 3 Horsten wird noch gebrütet, was verspricht, dass wir dort weitere Junge erwarten dürfen. Ebenso haben sich 2 weitere Besucherstörche eingefunden, SG365 und SG374. Beide schlüpften 2011 im Hasel, wurden seither nicht mehr gesehen, und sind jetzt, nach 2 Jahren, an ihren Geburtsort zurückgekehrt. Die Summe der zur Zeit im Hasel weilenden Störche liegt bei 56 Individuen.


23.05.2013 Eben ist eine Ringfundmeldung aus Deutschland eingetroffen. In Massweiler wurde am 20. April 2013 SG380 abgelesen, ein 2011 in Hombrechtikon geschlüpfter Jungstorch.


16.05.2013 Auf vielen Horsten können nun die Jungen gesehen werden. Ohne in alle Horst gucken zu können, zähle ich mindestens 21 Küken. Auch DER AF227 ist da. Ob allein oder mit Partner, ist unbekannt. Sicher ist nur, dass dieses mögliche Paar (siehe 8.4.) keinen Horst zustande brachte. Zur Zeit weilen rund 50 Störche im Hasel.


29.04.2013 Nach einer strahlend schönen Woche am Neusiedlersee A gehts schnellstens zu den Störchen am Lützelsee. Es bleibt bei den 14 besetzten Horsten. Zu den bekannten herumstreunenden Einzelgängern sind 3 weitere dazugestossen (DER AH088, SH028 und SG657). Die Ringnummer des "schmutzigen Ringes" von der Schweinescheune kann als SG396 bestätigt werden. Und das Schönste: Auf mindestens 5 Horsten sind Junge geschlüpft - erkennbar, weil gefüttert wird.


17.04.2013 Endlich hat ein Storchenpaar den Horst auf der Schweinescheune in Besitz genommen. Es ist wahrscheinlich das Paar, dessen beringter Storch bis jetzt nur unter "Schmutziger ELSA-Ring" lief. Jetzt aus relativ naher Distanz kann seine vom Kot vrschmutzte Ringnummer mit Mühe abgelesen werden. Sie dürfte SG396 heissen (noch ohne Gewähr). Ebenso durch die Kotverschmutzung irre geführt, habe ich vor Tagen den einen Storch vom Horst "Bäume süd" falsch identifiziert. DER A1731 dürfte richtig DER AJ731 heissen. Beide Ringnummern sollen bei idealen Entfernungen und guten Lichtverhältnissen noch bestätigt werden.


15.04.2013 Da ich gestern auf dem neuen Horst "Birke Frohe Aussicht 10" in Oetwil SE242 /oR abgelesen habe, vermute ich für den Storchenstandort Ürikon Schlimmes. Eine Kontrolle am Chatzentobelweiher bestätigt meine Befürchtungen: Der Storchenhorst am Chatzentobelweiher ist verwaist, das Paar nach Oetwil umgezogen. Bleibt noch die Hoffnung, dass der Störstorch vom 6.4. den Horst bewohnen wird, was zur Zeit aber nicht der Fall ist.


12.04.2013 Der Zuzug von unbekannten Störchen will nicht aufhören. Ein weiteres, rein Deutsches Paar, DER AJ731 / DER A9995, baut am Standort des ehenmaligen Horstes "Bäume süd" einen neuen Horst. Bleibt dieses Paar, brüten im Hasel wieder, wie im Vorjahr, 14 Storchenpaare.


08.04.2013 Im Hasel ist ein weiterer, unbekannter Storch eingetroffen, DER AF227. Mit dem kürzlich erschienenen SG671 baut er in den Bäumen einen neuen Horst.


06.04.2013 Bei 2 Kontrollen während den letzten Tagen war der Horst am Kartzentobelweiher leer und auch in der Umgebung waren keine Störche zu sehen. Heute aber war der Horst wieder besetzt.


05.04.2013 Seit dem 20. März baue in Meilen ein Storchenpaar auf einer gekappten Pappel beim Bezirksgefängnis einen neuen Horst. Laut der heutigen Kontrolle trägt der eine den Ring DER A7238, der andere ist unberingt. Der Beringte, ein Weibchen, brütete 2012 bei uns im Hasel, verlor dann den Partner und versucht nun in Meilen mit einem neuen Partner ein neues Glück. Möge es ihnen gelingen.


01.04.2013 Nach zwei trüben, regnerischen Wochen mit Schnee bis in die Niederungen und mehrmals Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, scheint endlich wieder einmal die Sonne. Ob dieses garstige Wetter unseren Störchen, die auf einigen Horsten schon zu Brüten begonnen haben, schaden wird, wird sich zeigen. Einem Paar scheint es keinen Eindruck gemacht zu haben, hat es doch trotz diesem lausigen Wetter begonnen, einen neuen Horst zu bauen. Ein Storch ist unberingt, der andere trägt den Ring SG329. Er schlüpfte 2010 im Hasel, zog dann artgerecht gen Süden (Ringablesung im November 2010 in Tullins F) Im letzten Sommer zeigte er sich ein paar Tage im Hasel und scheint jetzt an seinem Geburtsort eine Familie gründen zu wollen. Ein dritter Neuling am Lützelsee (SG671) versucht im Hasel auf dem Birkenstummel einen Horst zu bauen. Sie oder er schlüpfte vor 2 Jahren in Uznach, wäre also knapp zeugungsfähig. Mal schauen, was uns da erwartet.


15.03.2013 Die Chatzentobelweiher-Störche meinen es ernst mit ihrem Horst. Heute haben sie ihn erfolgreich mit Luftmanövern gegen die Angriffe eines 3. Storches verteidigt. Auch unten im Ried zeigten sie sich recht wehrsam und hielten einen Graureiher auf Distanz.


14.03.2013 Über Nacht hat es etwa 10 cm Schnee gegeben, die Temperatur liegt bei -7°C. Auf 11 eingeschneiten Horsten warten 22 Störche auf wärmeres Wetter. Wie sie aber von den ersten spärlichen Sonnenstrahlen getroffen werden, erwacht munteres Leben und auf einigen Horsten wird klappernd kopuliert. Neu eingetroffen sind SE440 und 2 Unberingte. Damit setzen sich unsere Brutstörche im Hasel aus 13 Beringten und 9 Unberingten zusammen.


10.03.2013 Freudige Feststellung: Ernst Sonderegger entdeckt auf einer Föhre am Chatzentobelweiher einen neuen, bewohnten Storchenhorst. Schon am Tag darauf kreuze ich dort mit dem Fernrohr auf und kann die Ring-Nr. SE242 ablesen. Der zweite Storch ist unberingt. SE242 und ein Unberingter haben die letzten 4 Jahre im Hasel am Lützelsee gebrütet. Am 9. Juni 2012 stützte ihr Horst mit den beiden bereits beringten Jungen ab, die beide dabei den Tod fanden. Jetzt scheint das enttäuschte Storchenpaar Hombrechtikon den Rücken zu zeigen und nur wenige Meter jenseits der Gemeindegrenze auf Stäfnerboden ihr Glück zu finden. Das wünschen wir ihnen von Herzen und gratulieren den Stäfnern zu ihrem ersten Storchenpaar seit....- Ja, leider weiss man nicht, wann das letzte Storchenpaar in Stäfa gebrütet hat.


08.03.2013 Seit den letzten Ablesungen im Hasel (2.3.2013) sind mindestens 9 weitere Brutstörche eingetroffen und auf mindestens 9 Horsten sind beide Brutpartner da. Auch auf „Bäume oben“ scheint sich für den unberingten Witwer das Problem gelöst zu haben, steht doch eine Unberingte neben ihm auf dem Horst. Da beide unberingt sind, lässt sich natürlich nichts Genaues über ihre Identität aussagen. Falls der Horst über die ganze Brutzeit von 2 Unberingten besetzt bleibt dürfen wir aber infolge der üblichen Horst- und Partnertreue der Störche annehmen, dass es sich über die ganze Zeit um das gleiche Brutpaar handelt. Ganz sicher ist man aber nie. Mit dieser Ungewissheit müssen wir aber bei allen Paaren leben, wenn einer der Partner unberingt ist. Zur Zeit trifft dies bei 5 der 9 Brutpaare zu. Die neu abgelesenen Ringnummern sind: SA826, AWCT, DER A3874, ein weiterer DER A..., 5371 und eben 4 neue Unberingte.


02.03.2013 Heute klappern bereits 10 Störche im Hasel. 3 Nummern kann ich neu ablesen 6297, 7055 und SA634 und eindeutig einen 3. Unberingten ausmachen. 3 Horste sind im Moment von den letztjährigen Paaren besetzt und 4 Störche sind zur Zeit noch Einzelgänger bis auch ihre Partner/innen eintreffen werden. Dieses Glück wird dem Unberingten vom Horst "Bäume oben" nicht beschieden sein, da seine Partnerin im letzten Herbst in Bubikon in einer Stromleitung verunglückt ist. Es wird spannend zu verfolgen, wie er dieses Problem lösen wird.


26.02.2013 Zwischen dem 18. und 25. Februar sind 3 weitere Störche im Hasel aufgetaucht. Am 26.2. gelingt es mir einen davon abzulesen, den fussberingten 7177, und den 2. Unberingten dem Horst Bäume oben zuzuordnen. Die Identität des 3. Neuen bleibt noch ungewiss.


05.02.2013 Eben sind 2 Ringfundmeldungen von Jungen vom Lützelsee eingetroffen. SG778 und SG779. zwei 2012 geschlüpfte Junge vom Horst "Bäume west 03" wurden in Gesellschaft von 67 anderen Störchen am 14. August 2012 in Aubonne VD abgelesen. Sie waren also artgerecht auf dem Zug nach Süden.


03.02.2013 Im Weiler Neuhus, Oetwil, wird unser Brutstorch S2012 mit starken Prellungen am Flügel lebend gefunden. Ohne Gegenwehr lässt er sich von Katzbachs zusammenlesen und zur Erholung in die Storchenstation bringen. Leider aber erliegt er in der folgenden Nacht seinen Verletzungen. S2012 schlüpfte 1984 in Altreu und verbrachte danach 2 Jahre als Gehegestorch in Uznach. Nach seiner Freilassung entdeckte man ihn im November 1987 in Oetwil, wo er im Jahr darauf (1988) mit S1041 erstmals brütete. Aus 5 Eiern schlüpften 3 Junge, die aber alle schon im Nest eingingen. Nach der erfolglosen Brut in Oetwil sah man S2012 am 19.6.1988 das erste Mal in Hombrechtikon. Es schien ihm (oder seiner Partnerin) am Lützelsee zu gefallen, denn 1989 wechselten sie zur Brut in den Hasel und bauten auf dem Silo ihren Horst. Bis 2009, 20 Jahre lang, brütete das Paar ununterbrochen auf dem Silo. Im Frühling 2010 wartete S2012 vergebens auf seine Partnerin. Diese wurde am 16. Dezember 1988 das letzte Mal am Fütterungsplatz in Oetwil abgelesen und ist seither verschollen. Etwas spät im Jahr schritt also S2012 mit einer Deutschen Partnerin auf dem Silo zur Brut, die dann auch, wie zu erwarten war, erfolglos verlief. 2010 glückte es dann mit einer unberingten Partnerin besser, von 3 Küken brachten sie ein Junges zum Ausfliegen. Auch 2011 brütete er mit einer Unberingten auf dem Silo, dieses Mal aber erfolglos. 2012 fehlte der vertraute Horstplatz, da das Silo abgebaut wurde. Er und eine Unberingte begannen zwar auf dem Giebel der Schweinescheune ein Ersatznest zu bauen, doch die Kraft schien ihnen zu fehlen, eine erfolgreiche Brut fiel denn auch aus. In seinen fast 29 Jahren brachte S2012 total 42 Junge zum Ausfliegen, alle auf dem Silohorst und 41 davon mit der gleichen Partnerin, S1041. Ihre Geschichte ist ein blendendes Beispiel für die Partner- und Nistplatztreue der Störche.


23.01.2013 Bald ist der 1. Monat des Jahres 2013 vorüber. 4 Überwinterer zeigten sich immer wieder im Hasel. Es sind unsere Brutstörche 5337, 5614, 6349 und ein Unberingter, der anhand seines Verhaltens als Partner von 5614 identifiziert werden darf.


01.07.2012 In Wauwil LU wird SG379, ein im Jahre 2011 im Hasel geschlüpfter Jungstorch, vom Hagel erschlagen.


09.06.2012 Heftige Regenfälle mit Sturmböen bringen 2 Horste mit Jungen zum Absturz. Beim mehrere Meter vom Stamm platzierten Horst "Bäume oben 10.1" bricht der tragende Ast und die beiden bereits beringten Jungen überleben den Sturz nicht. Der andere abgestürzte Horst "Bäume west 12" war auf einem Stammstummel recht asymmetrisch platziert und kippte über. Von den 4 ebenfalls bereits beringten Jungen wurde eines von der Horstmasse erdrückt, eines brach sich den Flügel und 2 landeten mehr oder weniger wohlbehalten in der Eselweide. Die 3 noch lebenden brachten wir zur Pflege nach Uznach, wo dem mit dem Flügelbruch der Flügel amputiert wurde, so dass er als Gehgestorch weiterleben kann. Die beiden anderen werden bis zur Flugfähigkeit im offenen Gehege gehalten, um dann bei Flugreife, wie alle anderen Jungstörche, auszufliegen.


07.06.2012 Heute fährt die Feuerwehr Hombrechtikon im Hasel auf. Auf 10 Horsten können total 22 Jungstörche mit einem Kunststoffring der Vogelwarte Sempach beringt werden. Auf 3 bebrüteten Horsten sind leider schon alle Jungen eingegangen und ein weiterer Horst wurde zwar halbherzig begonnen, zu einem Gelege kam es aber nicht.


02.06.2012 Tierarzt Hofer telefoniert, es sei der Storch, S1078, erschöpft und am Flügel verletzt abgegeben worden. Wir lassen ihn ins Tierspital zur Pflege einliefern. S1078 ist Brutstorch auf der Schweinescheune. Auch seine Jungen können vom Partner nicht bewacht und gleichzeitig gefüttert werden und gehen daher ein.


26.05.2012 Aus Bubikon wird ein Storch mit einem hängenden Flügel gemeldet. Wie es sich später herausstellt, ist es SE440, einer der Brutstörche vom Horst "See nord". Mehrere Tage kehrt er nicht auf den Horst zurück, so dass die Jungen verhungern.


19.05.2012 Aus Ardagger in Nieder-Österreich erhalten wir die Mitteilung, dass SE283, ein 2009 im Hasel geschlüpfter Jungstorch, am 19. Mai 2012 in einer Stromleitung verunglückt sei. Es ist sehr aussergewöhnlich, dass bei uns geschlüpfte Störche so weit in den Osten fliegen.


05.05.2012 Gemäss Auskunft von Eberhards sind bereits seit ca. 1 Woche Jungstörche in den Horsten sichtbar. (so)


07.03.2012 Das Ankommen unserer Brutstörche hält an. Heute zähle ich im Hasel bereits 26 Störche. Darunter 2 noch nie bei uns abgelesene Deutsche, die wahrscheinlich nur bei uns eine Rast eingeschaltet haben und einer, der letztes Jahr in Steinmaur brütete. Ob er bei uns bleiben wird oder nur einen Ausflug ins Zürcher Oberland gemacht hat, wird sich zeigen.


03.03.2012 Etwa ein halbes Dutzend Weissstörche haben diesen Winter am Lützelsee überwintert. Am 29. Februar traf dann eine erste Gruppe von etwa 10 Zugstörchen ein. Heute, am 3. März, sind weitere eingetroffen, total klappern deren 19 auf den Horsten im Hasel. Wie die Ringablesungen zeigen, sind alle uns bekannte Brutstörche.


02.03.2012 Eben habe ich Ringfundmeldungen von 2 im Hasel beringten Weissstörchen erhalten. Storch SA922, am 10.6.2005 beringt, war 2011 in Balzhausen D Brutstorch mit 4 Jungen. Er überwinterte auch in Balzhausen. Der andere Storch, SE283, beringt am 5.6.2008, ist am 24.6.2011 in Purgstall an der Erlauf A beobachtet worden. Diese Meldung ist insofern interessant, da der Beobachtungsort unweit von Wien liegt, also in einem Gebiet, das im Ostzieherbereich liegt. Und so weit ostwärts ziehen unsere Störche normalerweise nicht.


06.01.2012 Eben ist eine Ringfundmeldung aus Spanien eingetroffen. Am 8.12.2011 wurde in Zaragoza unser Jungstorch SE632 in einer Gruppe von 150 Individuen abgelesen. Er stammt vom Horst Bäume west 03 und wurde am 5.6.2009 beringt.


06.07.2011 Ein Herr Weber telefoniert mir, es liege östlich von Hellberg ein toter Storch an der Bahnlinie, Wetzikon - Bubikon. Ich fahre hin und finde neben dem Geleise der S-Bahn einen Altstorch mit mehreren Frakturen am Flügel, Körper und an den Läufen. Er trägt den Ring 5832. Es ist einer unserer Brutstörche vom Horst "Bäume oben 09". 1998 schlüpfte er in Sempach auf dem Dach der Vogelwarte und flog frei aus. 2001 erschien er im Zoo Zürich, brütete, hatte 1 Junges, das aber witterungsbedingt einging. 2002 wechselte er dann nach Hombrechtikon und brütete mit einer anderen, unberingten Partnerin auf dem Horst "See nord", hatte 3 Junge, die aber auch wieder alle eingingen. 2003 paarte er sich mit einer um 15 Jahre älteren, erfahrenen Störchin, bezog mit ihr den Horst "Birke" und wurde erstmals Vater von 2 Jungen. 3 weitere Jahre brütete er mit ihr erfolgreich auf der Birke, bis er sie durch einen Autounfall an der Grüningerstrasse verlor. Im Jahr darauf (2007) zog eine blutjunge, deutsche Störchin zu ihm auf den Birkenhorst. Mindestens 2 Junge schlüpften, aber keines kam zum Ausfliegen. Die beiden Jahre danach klappte es dann besser mit 3 bzw. 2 ausgeflogenen Jungen, dafür aber stürzte ihr Horst ab. Im Folgejahr (2010) bezogen sie dann den Horst "Bäume west 09", hatten mindestens 2 Junge, die aber witterungsbedingt starben. Unverdrossen bezogen sie dieses Jahr wieder den gleichen Horst, von dem nun 3 Junge ausfliegen werden. Das dürfen wir hoffen, denn trotz Verlust des Vaters sollten es die Jungen schaffen, da ihr Ausfliegen nahe und damit ihre Selbständigkeit vorhanden ist.


01.07.2011 Heute ist es so weit, dass ich den Nachzügler auf der Schweinescheune beringen kann. Ich klipse ihm den Ring HES SG355 um den linken Oberlauf. Die Kontrolle der übrigen Horste zeigt, dass die Jungen vom Horst "See nord" fehlen. Xaver Eberhard berichtet, dass er zufällig heute Morgen ihr erses Ausfliegen beobachten konnte. Leider muss er mir auch mitteilen, dass er einen der 3 abgestürzten Jungen am 28.6. auf der Pferdeweide tot gefunden und entsorgt habe.


23.06.2011 Bei einem Kontrollgang stelle ich fest, dass noch alle Jungen auf ihren Horsten sind, und die 3 abgestürzten Jungen sich nach wie vor auf der Pferdeweide aufhalten. Von den 2 Nachzüglern im Horst "Schweinescheune" fehlt eines.


17.06.2011 Der Horst "Bäume oben 03", der schon bei der Beringung recht schief auf seinem Ast sass, stürzt ab. Obwohl noch nicht ganz flugfähig, landen die 3 Jungen unversehrt in der Pferdeweide am Boden.


10.06.2011 Dieses Jahr brüten im Hasel 14 Storchenpaare. 2 Paare davon brachten kein Gelege zustande, 1 Paar verlor der Witterung wegen alle Jungen und ein Paar schritt so spät zur Brut, dass wir heute seine Jungen noch nicht beringen können, weil ihre Läufe zu kurz sind. Auf 10 Horsten hat es also Nachwuchs, den wir dank der Feuerwehr Hombrechtikon mit einem Ring der Vogelwarte Sempach markieren können. 29 Junge sind es und kommen die 2 Nachzügler noch durch, wären es gar 31, ein neuer Rekord.


07.01.2011 Heute Abend suchten 8 Störche in der Wiese unterhalb der Richttann nach Futter. Um ca. 17 Uhr flogen sie die Horste im Hasel an. (so)


24.11.2010 Von 6 Hombrechtiker-Jungstörchen sind aus der Gegnd von Lleida E folgende Ringablesungen eingegangen. SE250 (beringt 2007) abgelesen am 10.12.2009 und 11.11.2010. SE284 (2008) abgelesen 1.10. 14.10 und 23.11.2009. SE287 (2008) abgelesen 17.10.2009 und 26.11.2009. SE293 (2008) abgelesen 11.10., 13.10., 19.11.2009 und 3.11.2010. SE294 (2008) abgelesen 12.11., 10.12.2009 und 11.11.2010. SE634 (2009) abgelesen 11.11.2010. Ein weiteres halbes Dutzend Jungstörche belegen also, dass sie wintersüber in den Süden ziehen.


23.11.2010 Wieder ist eine Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. Am 10.6.2005 wurde SA 923 als Jungstorch im Hasel beringt. Am 22.5.2009 wurde er in Aristau AG das erste Mal abgelesen. "Zog er oder zog er nicht?", war die Frage. Nun, 5 Jahre später, kann die Frage beantwortet werden. Er zog. 4 Ringmeldungen belegen es. Am 8.11.2009 und 31.10.2010 wurde er in Lleida E und am 14.11.2009 und 11.11.2010 in Montoliu De Lleida E abgelesen. (zu)


10.08.2010 Eben ist eine Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. Am 12.6.2003 wurde er als Jungstorch, SA648, im Hasel beringt. Am 7.6.2010, also rund 7 Jahre später, konnte er in Altstätten SG abgelesen werden. (zu)


06.05.2010 In den Bäumen beginnt ein Paar einen weiteren, den 11 Horst, zu bauen. Etwas spät. Ob da noch eine Brut aufkommt ist mehr als fraglich. (zu)


30.04.2010 Heute konnten die ersten zwei Jungen beobachtet werden. Sie schlüpften im Horst "Bäume oben". Daneben geistern noch mindestens 5 nicht verpaarte Störche im Hasel herum, einer davon pendelt zwischen dem Zoo Zürich und uns hin und her. (zu)


21.04.2010 Neue Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches: SE628, 2008 auf dem Horst "See süd" beringt, wird aus Guessling F als Brutstorch gemeldet.


29.03.2010 Das Storchenpaar vom Exhorst "Bäume oben 03" steht untätig auf dem nackten Horstast. An einen Wiederaufbau scheinen sie im Moment nicht zu denken. Dafür haben sich auf 3 weiteren Horsten Paare zusammengefunden und eines dieser Paare ist im Begriff einen neuen Horst auf der Birke zu bauen. Es sind 2 Störche, die ich dieses Jahr zum ersten Mal im Hasel sehe.


28.03.2010 Alles läuft nicht rund im Hasel. Heute ist der Horst "Bäume oben 03" abgestürzt. Es ist der Horst, den wir im Herbst 09 wegen Absturzgefahr auf die Hälfte reduziert haben. Wir hätten ihn also schon damals gänzlich abbauen können. Die Natur hat es uns jetzt belegt, dass unsere Vermutung richtig war. Wir hätten also radikal handeln dürfen. Mal schauen, was das Storchenpaar aus dieser Situation macht. Heute habe ich 4 Störche identifizieren können, die ich dieses Jahr noch nie im Hasel ablesen konnte. Einer von ihnen ist SE293, ein Rückkehrer, von dem ich am 12.3. die Ringfundmeldung aus Hochdorf D erhielt. Siehe unten.


23.03.2010 Mindestens 26 Störche wirken zur Zeit im Hasel am Brutgeschehen mit. Auf 9 Horsten haben sich bereits Paare installiert und ihr Brutgeschäft begonnen, auf 4 Horsten wartet ein Brutvogel auf seine/n Partner/in und 4 Störche sind noch nirgends zuteilbar.


20.03.2010 Eben ist eine traurige Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. SE639, am 5.6.2009 als Jungvogel im Hasel auf dem Horst "Bäume west unten" beringt, verunfallte am 29.8.2009 in Mengibar E durch Kollision mit Drähten. Das einzige Erfreuliche an dieser Meldung: Er war auf der "richtigen Zugroute". (zu)


12.03.2010 Eben ist eine neue Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. SE293, am 5.6.2008 als Jungvogel im Hasel auf dem Horst "Bäume west oben" beringt, wurde am 19.8.2009 in Hochdorf (Südwürtemberg) abgelesen. (zu)


02.03.2010 20 Störche bevölkern den Hasel. 17 davon stehen auf insgesamt 10 Horsten, 2 auf dem Ast wo einst der Horst "Bäume nordost" war und der Einzelgänger, 5622, ist schon wieder dran, einem Paar den Horst abspänstig zu machen. Die Brutstörchin, 7055, vom Horst "Bäume ganz oben" ist mit einem intensiv ocker gefärbten Federkleid von ihrem Winterquartier zurück gekommen. Keine Frage, das ocker eingefärbte Federkleid dürfte belegen, dass sie von Saharastaub eingefärbt wurde, also mit ganz grosser Wahrscheinlichkeit den Winter in Afrika verbrachte.


23.02.2010 Heute sind 12 Störche im Hasel. Für Ringablesungen reicht mir die Zeit nicht, dafür kann ich feststellen, dass auf dem Horst "Bäume west 03" bereits kopuliert wird.


19.02.2010 9 Störche bevölkern den Hasel, 8 sind beringt, einer ist unberingt. 7 der Beringten waren letztes Jahr bei uns Brutvögel oder Dauergäste, einer (6388) war schon mehrere Jahre Brutstorch in Oetwil. Will er wohl zu uns zügeln?


12.02.2010 Heute ist eine neue Ringfundmeldung eingegangen über den Storch, SE284, den ich am 18.12.2009 als Brutvogel in Böhringen schon einmal erwähnte. Nun liegt die Meldung vor, dass er am 31.8.2009 in Colombier VD abgelesen wurde. Dieses Datum passt wunderbar in die Zugzeit, der Ort in die Zugroute. Es ist also möglich, dass meine am 18.12. geäusserte Vermutung, er könnte nicht gezogen sein, zu pessimistisch war. Warten wir ab, vielleicht liefert er uns in seinem Leben noch weiter südlicher gelegene Ringablesungen, sodass ich Unrecht hätte. Das wäre so schön. (zu)


26.01.2010 Eben sind 3 Ringfundmeldungen von Hombrechtikerstörchen eingetroffen. Es handelt sich um Junge des Jahres 2008. Alle drei wurden am 23. August 2008 in Corcelles-le-Jorat (Vaud) in einer Zuggruppe von 35 Störchen abgelesen. 2 sind Geschwister vom Horst "Bäume west unten" (SE597, SE598), das Dritte (SE629) schlüpfte im Horst "Schweinescheune". Interessant ist, dass das rund einen Monat jüngere Schweinescheune-Junge mit der gleichen Zuggruppe unterwegs war, wie die beiden älteren vom Bäume-west-unten-Horst.


21.12.2009 Wiederum 2 Ringfundmeldungen von Hombrechtikoner-Störchen aus Spanien: SE224, 2006 im Hasel geschlüpft, 2008 aus Versailleux F als Brutvogel gemeldet, ist am 15. Februar 2009 in Castello d'Empuries abgelesen worden. SE255, 2007 im Hasel geschlüpft, ist am 11. Februar 2009 in Castellnou de Seana E abgelesen worden. Beide sind also Zugstörche "wie's im Büechli stood".


18.12.2009 Wieder ist eine Ringbeobachtung eingetroffen. Sie betrifft einen bei uns im Jahr 2008 auf der Birke geschlüpften Storch. Er habe sich 2009 in Böhringen D mit einem französischen Storch verpaart. Ob er als erst 1-jähriger auch erfolgreich gebrütet hat, ist nicht erwähnt. Wäre schon etwas jung. Dass er schon nach einem Jahr in der Nähe seines Geburtsortes festgestellt wurde, dürfte heissen, dass er nicht in den Süden gezogen ist. Ein für uns eher fragliches Verhalten.


15.12.2009 Eben sind 3 Ring-Beobachtungsmeldungen aus Sempach eingetroffen. Sie betreffen 3 unserer Jungstörche, die 2006 im Hasel geschlüpft und beringt wurden. Alle 3 wurden am 28.8.2006 in Banyoles, Spanien, abgelesen. 3 weitere Belege, dass unsere Jungen artgerecht ziehen.


10.12.2009 Das Storchenjahr 2009 in Hombrechtikon
Das Storchenjahr 2009 verlief so turbulent, dass es sinnvoll ist, das Geschehen pro Horst zu beschreiben.
Kommt sie oder kommt sie nicht? Mit dieser Frage beginnt für mich die Storchen-Brutsaison 2009. Mit „sie“ ist die langjährige Störchin vom Silo gemeint, die Josephine mit der Ringnummer S 1041. Die letzte Nachricht von ihr gab’s am 16. Dezember 2008 aus Oetwil. Frau Katzbach berichtete, dass ihr das Verhalten von S 1041 am Futterplatz sehr gehemmt vorkomme, dass ein zugezogener Tierarzt sie als schwach und apathisch beurteile. Man unterliess es, sie einzufangen, um ihr den Stress zu ersparen. Josefine ist eine ururalte Störchin von 32 Jahren. Auch uns fiel ihre Schwäche auf, legte sie doch schon 2 Jahre keine Eier mehr und sonderte sich oft von den anderen Störchen ab. Nun, S1041 erscheint 2009 im Hasel nicht mehr. Ihr Partner, S 2012, wartet vergeblich – bis am 21. April eine neue Partnerin auf seinem Horst Einzug hält, DER A 5977. Sie kopulieren, bauen einen (schäbigen) Horst, zur Eiablage kommt es aber nicht.
Der Seehorst nord wird von Februar bis Mitte März von der Störchin, S 1592, und ihrem einstigen langjährigen Partner, S1078, besetzt. Sie scheiden sich aber und so wird der Horst ab Mitte März von SA634 mit einer Unberingten bewohnt. Am 18.4. erobert dieses Paar den Horst „Bäume oben 03“. Wie der Horst wieder leer ist, kommt S1078 zurück und beginnt mit SE438 zu brüten. Nur ein paar Wochen und der Horst ist wieder leer.
Der Horst Bäume oben 03 wird vom verwitweten Storch, 6349, der im letzten Jahr seine Gattin verlor, gehütet. Mitte März schmust sich S1592 vom Seehorst nord bei ihm ein. Diese Verbindung hält bis Mitte April. Dann muss Schreckliches geschehen sein. Am 18.4. ist der Horst vom SA634 besetzt und daneben hängt ein toter Altstorch im Geäst, S1592. War es die Rache des Liebhabers oder nur der Kampf um einen Nistplatz, der S1592, der 28 Jahre alten Dame, das Leben kostete? SA634 und eine unberingte Störchin bewohnen darauf den Horst und bringen 2 Junge hoch.
Auf dem Seehorst süd trifft der 1. Storch Anfang Februar ein. Mitte März steht neben 3253 nicht seine unberingte Partnerin, sondern ein beringter Storch. Gibt es einen Partnerwechsel? Nein, Ende März ist die erwartete Unberingte da und die Brut nimmt ihren üblichen Lauf. 3 Junge können wir beringen. Eines von ihnen zeigt Blutspuren am Hals, ist aber munter. Laut Xaver Eberhard versorge seit Tagen nur noch ein Altstorch den Horst, 3253 fehle. Kurz nach der Beringung liegt ein Küken tot unter dem Horst. Hat sich der alleinerziehende Elternteil entschlossen, eines der Jungen zu liquidieren, um wenigstens die beiden anderen über die Runde zu bringen? Das ist möglich und nichts Neues im Tierreich. Wir bangen also um 3253. Am 29.6. ist er plötzlich wieder da. Was mag ihn bewogen haben, einen ganzen Monat lang Partnerin und Kinder allein zu lassen?
Der Schweinescheunehorst wird im Februar oft vom Einzelgänger 5622 besucht. Ab Mitte März besetzt ihn S1078, und verteidigt ihn gegen mehrere Interessenten, bis am 18. April das Paar SA932 / SE058 den Horst erkämpft und gleich kopuliert. 3 Tage später duldet SE058 einen Unberingten auf dem Horst. War nur eine Episode, am 26.4. ist SA932 wieder da, man kopuliert, alles bleibt in Ordnung. Leider aber nur einen Monat lang. Ende Mai, nach dem grossen Unwetter, verlässt das Paar ohne Nachwuchs den Horst.
Der Horst Birke wird ab dem 21. Februar besetzt. Es ist das gleiche Paar wie 2008. Alles läuft ohne Zwischenfälle, so dass wir am 5. Juni 2 gesunde Küken beringen können. Am 22.Juni aber fehlt der Horst Er liegt zerschellt am Boden. Ein Jungstorch hat den Absturz nicht überlebt, der andere stolziert auf der Pferdeweide herum. Eine Woche später ist er immer noch innerhalb der Abzäunung, dann gelingt ihm der Flug über den Hag, aber - 3 Tage später wird er am Seeufer tot gefunden. Die Alten ersetzen den Horst umgehend ein paar Meter neben der Birke in den Eschen, der Brutplatz fürs nächste Jahr ist bereit.
Auf Bäume nordost lässt sich der Storch SA826 ab 16.3. mit einer unberingten Partnerin nieder. Die Beziehungen zur letztjährigen frivolen Alten Dame sind gerissen. Die Brut läuft problemlos, aber auch für dieses Paar kostet das Wetter Ende Mai ein Junges.
Am 16.3. beziehen SA817/SE240 den Horst Bäume nord. Aber schon am 17.3. steht anstelle von SA817 ein unberingter Storch auf dem Horst. Hat er oder sie SA817 verdrängt oder hat die Partnerin vom Horst Bäume nordost nur den falschen Horst angeflogen? 6 Tage später meinen wir, dass die zweite Version richtig ist, denn das Paar nistet in alter Zusammensetzung. Meinten wir – denn am 31. März steht SA817 in den Bäumen und muss zusehen wie SE240 mit einem Unberingten brütet. Die Brut läuft nach Plan, bis der Sturm Ende Mai den Horst samt Gelege hinunterfegt.
SA817, verschmäht und ausgespannt, gibt nicht auf. Er findet eine Partnerin und baut ab Mitte April zuoberst auf den Eschen seinen Horst Bäume oben 09. Dabei werden sie vom SA634, der wahrscheinlich schon S1592 auf dem Gewissen hat, tüchtig attackiert, setzen sich aber durch, zu Jungen reicht es leider nicht mehr!
Der Horst Bäume west unten wird am 16.3. vom letztjährigen Brutstorch, SA605, besetzt. Am 23.3. ist auch der unberingte Partner da, alles läuft „normal“. Am 31.3. steht aber statt SA605, SE242 auf dem Horst. Was ist passiert? Einen Hinweis gibt die 2 Monate später eintreffende Ringfundmeldung: „SA605 am 27.5. wegen starken Verletzungen vom Wildhüter abgeschossen“. Zog er sich die starken Verletzungen im Horstkampf zu? Möglich, denn der „Partnertausch“ passierte innerhalb einer Woche. Das neue Paar bringt 2 Junge hoch.
Über die restlichen 5 Horste gibt es nichts Aussergewöhnliches zu berichten. In alter Besetzung verlaufen die Bruten ohne nennenswerte Begebenheiten. Alle Paare litten aber Ende Mai unter dem Sturm und der Nässeperiode. Es müssen viele Junge während den letzten Maitagen umgekommen sein. 18 flugfähige Junge aus 14 Nestern, bzw. 6 Horste ohne Nachwuchs ist wahrhaft ein bescheidener Bruterfolg.
Die Beringung der Jungen von 7 Storchenpaaren geschieht am 5.Juni. Die Spätbrut vom Horst „Bäume oben 03“ hofften wir Anfang Juli nachzuholen. Doch zu dieser Zeit ist der Boden durch die lange Regenperiode so aufgeweicht, dass es nicht möglich ist mit der schweren Feuerwehrleiter aufzufahren. So fliegen die beiden Jungen halt ohne Ring aus.
Neben den oben beschriebenen Todesfällen von 2 Brutstörchen, den 3 Jungstörchen und dem höchstwahrscheinlichen Ableben von S1041 haben wir noch einen Todfund zu beklagen: Am 18.8. finden Eberhards SE875. Es ist ein Junger aus Uznach, der es auf seinem ersten Zug nur gerade nach Hombrechtikon brachte. Woran er gestorben ist, ist unbekannt.
Neben den 2 die ganze Saison bei uns weilenden Einzelgängern (S 1078 und 5622) konnten 13 Besucher-Störche identifiziert werden. 5 trugen Deutsche Ringe, 8 stammen aus der Schweiz. 3 besuchten uns auf dem Frühlingszug, 10 auf dem Herbstzug.
Dank
Obwohl der OVH seit 17 Jahren keine Störche mehr ansiedelt, fühlen wir uns verpflichtet, neben der Beobachtung und Protokollierung auch ihre Nestunterlagen zu betreuen und den Hof von ihren „Nebensachen“ zu reinigen. Neben der Beringung galt es dieses Jahr auch wieder ein paar Horste von den Bäumen abzubauen und die Seehorste und den der Schweinescheune vom Nistmaterial zu befreien. Bei beiden Aktionen stand uns die Feuerwehr Hombrechtikon mit ihrem Leiterfahrzeug zur Verfügung, liebe Kameraden des OVH krempelten ihre Hemdärmel hoch und Eberhards führten die tonnenschwere Last ab. Allen danke ich von Herzen und freue mich auf ein weiteres erspriessliches Zusammenarbeiten zum Wohl unserer Störche. (zu)


03.12.2009 12 Störche suchen heute im Lutikerriet nach Futter (vornehmlich im nördlichen Teil, entlang des Schwarzbaches, wo weniger Schnee liegt). (so)