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29.06.2018 Reges Leben herrscht auf allen Horsten. Flügel schlagend, hüpfend und springend üben die Jungen ihre Muskeln, denn bald gilt es den Sprung in die Leere zu wagen. Bei vielen ist die Schabelfarbe bereits von Schwarz nach Rot im Umfärben, ebenso auch ihre Läufe. Die Elternstörche fehlen über längere Zeit auf den Horsten, denn es gilt nun die 2 bis 4 hungerigen Jungen mit ausreichend Futter zu versorgen. Eine strenge Zeit für die Alten und der ausgetrocknete Boden macht ihnen heuer die Nahrungsbeschaffung erst recht nicht leicht.


11.06.2018 Am 11. Juni fährt die Feuerwehr Hombrechtikon mit der ADL im Hasel auf. Wie jedes Jahr ist dies «Der Tag der Wahrheit», denn erst mit dem Blick in die Nestmulde kann die genaue Jungenzahl erfasst werden. Nur auf dem Horst "Bäume ganz oben" sind keine Jungen zu entdecken, auf den 13 anderen Horsten jedoch zusammen dern 36 Küken. Mit dem bereits in der Pflege weilenden Jungen vom abgestürzten Horst "Bäume west 14" bescherte uns das Jahr 2018 also mit total 37 Jungstörchen, einer bis heute noch nie erreichten Anzahl. Sie alle erhalten nun die von der Vogelwarte Sempach verwalteten Ringe mit den Nummern: HES SL586 bis HES SL621.


03.06.2018 Eberhards telefonieren und berichten, dass einer der Baumhorste abgestürzt sei und aus dem Schilf unter den Horstbäumen Pipstöne zu hören seien. Ich eile zum Hasel, mühe mich durch mannhohes Schilf und finde einen auf den Trümmern des abgestürzten Horstes stehenden und mich recht unfreundlich anfauchenden Jungstorch. 3 seiner Geschwister liegen tot daneben, von den Horstmassen des Horstes "Bäume west 14" erschlagen und teilweise zugedeckt. Für sie kommt jede Hilfe zu spät. Den recht munteren Überlebenden packe ich in die mitgenommene Transportkiste und nehme ihn mal nach Hause, da es bereits Nacht wird und ein Transport in eine Vogelpflegestation nicht mehr drin liegt. Nach der Eingabe von etwas Wasser darf er in der Ruhe und Dunkelheit meines Kellers die Nacht verbringen. Tags darauf wird er mit der Ring-Nr. HES SK885 beringt, dann folgt die Reise in die Greifvogelstation, Berg am Irchel, wo er wildtiernah betreut sein junges Leben bis zum Ausfliegen verbringen wird.


01.06.2018 Bei der Horstkontrolle im Hasel, die durch die Belaubung der Bäume und die Unmöglichkeit, bei einzelnen Horsten nicht in die Nestmulde gucken zu können, nur erschwert möglich ist, können im Minimum in 14 Horsten total 35 Junge festgestellt werden. Es bestätigt sich auch, dass im Horst "Bäume ganz oben" sicher keine Jungen heranwachsen. Auffallend ist, dass auf dem Horst "Bäume west oben" während längerer Zeit kein Altsorch Wache hält, obwohl 2 noch mit dem Dunenkleid befiederte Junge im Nest liegen. Nach geraumer Zeit fliegt der Altstorch "DER AU053" zu, die unberingte Partnerin aber lässt sich während der ganzen Beobachtungszeit nicht sehen. Ist sie vielleicht die unberingte Störchin, die am 22. Mai an der Grüningerstrasse tot gefunden wurde? Falls ja, dann müsste also "DER AU053" seine beiden Jungen allein hochbringen und sie von Zeit zu Zeit unbetreut auf dem Horst zurück lassen. Eine nicht harmlose Situation für die noch recht jungen Störchlein und eine grosse Aufgabe für den alleinerziehenden Vaterstorch. Bei der nächsten Horstkontrolle wird es also wichtig sein, nach der unberingten Störchin Ausschau zu halten. Geduld wird vonnöten sein.


28.05.2018 Interessante Ringfundmeldung des am 9.6.2015 am Lützelsee beringten Jungstorches, HES SK154. Schon im 1. Jahr nach seiner Beringung tauchte er wieder in Hombrechtikon auf, liess dadurch vermuten, dass er, wie viele andere auch, zu den nicht mehr ziehenden Störchen gehört. Nun aber belegt eine Meldung vom 19.9.2017 aus Tona, Spanien, dass er doch artgerecht nach Süden zieht.


19.05.2018 Die Eisheiligen sind vorbei. Sie brachten uns ein paar regnerische Tage, jedoch bei überdurchschnittlich hohen Temperaturen. Jungenausfälle mussten wir demnach nicht erwarten. In der Tat können in 14 Horsten Junge festgestellt werden. Nur gerade auf dem Horst "Bäume ganz oben" scheint das Brutgeschäft nicht zu florieren. Die beiden Altstörche stehen gelangweilt auf ihrem Horst.


08.05.2018 Bei einer aus Zeitgründen nur unvollständig durchgeführten Horstkontrolle können in mindesten 7 Horsten 1 bis 3 Junge beobachtet werden.


02.05.2018 Es ist so weit. Die ersten Störchlein sind geschlüpft. In mindestens 7 der 15 Horste können Junge entdeckt, beziehungsweise Altstörche beim Auswürgen von Futter beobachtet werden, was auf die Anwesenheit von geschlüpften Jungen hinweist. Die grösste Anzahl von 3 Jungen beherbergt der Horst "Bäume west oben". Es ist der Horst des deutschen Senderstorches "Niclas".


23.04.2018 Eine recht einsichtsreiche Horstbeobachtung von der Höhe des Haselholzes aus zeigt noch keinen Jungennachwuchs.


07.04.2018 Im Hasel kann nichts Neues beobachtet werden. Es dürfte dieses Jahr bei 15 Brutpaaren bleiben. Ausser dem unberingten Paar auf dem Horst "Bäume süd", das sich betreffend Brüten etwas zurückhaltend benimmt, wird auf allen Horsten gebrütet.


04.04.2018 Die bei uns vertriebene Störchin, HES SK203, hat in der Naturstation Silberweide am Greifensee einen Partner gefunden und baut mit diesem auf dem östlichen Stammstummel der Ur-Silberweide einen neuen Horst.


30.03.2018 Seit der letzten Beobachtungsrunde hat sich nur auf dem Horst "Bäume west 17" etwas verändert. Die neu zugezogene Dame, HES SK203, wurde von einer Unberingten vertrieben, wahrscheinlich von der letztjährigen Brutstörchin, die ebenfalls unberingt war und nun nach ihrer Rückkehr ihr altes Heim wiedereroberte. Fremdstörche kann ich keine sehen, es herrscht wohlwollender Friede. Auf 13 von 15 Horsten verraten liegende Altstörche, dass mit dem Brüten begonnen wurde.


15.06.2017 Heute fährt die Feuerwehr Hombrechtikon mit der Autodrehleiter im Hasel auf. Die Jungstörche werden beringt. Es ist der Tag der Wahrheit, die erste Gelegenheit, ungehindert in die Storchennester zu gucken, den wahren Bruterfolg zu erfassen. Lässt man die beiden nur kurzzeitig die Seehorste bewohnenden Horstpaare weg, dürfen wir von 15 ernsthaft brütenden Paaren sprechen. 2 Paare davon hatten keine Jungen, 2 Paare hatten Junge, die aber eingingen und 11 Paare hatten Junge, total 25, denen wir die Ringe der Vogelwarte Sempach mit den Nummern, HES SK891 bis HES SK915 anklipsten.


02.06.2017 Ein ausserordentlich warmer Mai hat dazu beigetragen, dass sich ein guter Bruterfolg abzeichnet. Zwar haben seit der letzten Zählung 2 Paare ihre Jungen verloren, dafür aber sind auf anderen Horsten Junge geschlüpft, sodass zur Zeit auf 11 Horsten Junge leben. Der Horst "See nord" ist wieder verlassen, dafür steht seit Tagen auf dem Horst "See süd" ein neues Paar, DER AT592 mit einem Unberingten. Anstalten, den Horst auszubauen, machen sie aber nicht. Obwohl wieder einmal ein Altstorch auf dem Horst "Bäume süd" liegt, dürfen wir dort keine Jungen erwarten, ebenso auch vom Paar auf dem Horst "Bäume ganz oben", da die Zeit für eine glückliche Brut zu weit fortgeschritten ist.


10.05.2017 Rund 3 Wochen nach der nasskalten Wetterperiode mit Frostnächten, Regen- und Schneefällen zeigt es sich endgültig, dass die Störche die misslichen Wetterverhältnisse gut überstanden haben. Auf 9 Horsten sind Junge zu sehen, auf 4 Horsten liegende, d.h. wahrscheinlich brütende Altstörche, dem Paar beim Horst "Bäume ganz oben" ist es inzwischen gelungen, den Horst wieder instand zu setzen und auf dem Horst "See nord" scheint sich ein weiteres Paar einzurichten. Total sind das 15 mögliche Brutpaare. Und wieder kann von einem unbekannten Besucher der Ring abgelesen werden, DER AV175.


03.05.2017 Auf einem Nest kann eine Fütterung beobachtet werden, auf den meisten andern sind Altstörche am Brüten oder Hudern. Wie es im Moment scheint, hat die Kälte und der Schneefall keine gravierenden Verluste gebracht.(so)


19.04.2017 Trotz ergiebigen Regen- und Schneefällen und sogar einer Frostnacht wird im Hasel auf 13 Horsten gebrütet und ein 14. Paar bemüht sich nach wie vor verbissen, den Horst "Bäume ganz oben" wieder herzustellen. 3 Horste, auf denen dieses Jahr schon Pärchen beobachtet wurden, sind zur Zeit aber verlassen. (See nord, See süd und Bäume süd).


20.12.2016 2 Ringfundmeldungen aus Sempach: HES SG382, 2010 in Hombrechtikon geschlüpft, ist am 27.10.2016 in Almagro E abgelesen worden. Ihm scheint es im Süden sehr zu gefallen, denn alle 6 bis heute eingegangenen Ringfundmeldungen stammen aus Spanien oder Südfrankreich. Mehr, und recht Interessantes, wissen wir von HES SG327. Ebenso im Jahre 2010 bei uns geschlüpft, machte sie 2012 als nur 2-jährige Brutstörchin mit 4 Jungen, die leider des schlechten Wetters wegen eingingen, Aufsehen. Sie war nicht nur eine sehr junge Storchenmutter, sondern auch noch die Erste, die seit dem Jahr 1754 wieder in Maur brütete. Den Januar 2013 verbrachte sie im Alcazar de San Juan in Spanien. Dann kehrte sie nach Maur zurück und brütete wieder mit dem gleichen Storch auf der Pappel bei der Schifflände. Wieder gingen ihre Jungen wegen Dauerregen ein, vielleicht der Grund, dass das Paar im Jahr 2014 auf den Lok-Remise-Kamin in Uster zügelte. Zwei Junge zogen die Beiden auf, ebenso zwei im folgenden Jahr. Dieses Jahr brütete HES SG327 nicht mehr mit ihrem jungen Mann auf dem Lok-Remise-Kamin, dafür aber auf der Zollingerpappel in Riedikon mit dem dortigen, 23 Jahre alten "Horstinhaber". Leider wurde auch der Nachwuchs dieser Brut ein Opfer der misslichen Wetterbedingungen. Um so mehr erfreut uns die eben eingegangene Mitteilung, dass HES SG327 lebt und am 5. November 2016 in Alcazar de San Juan E abgelesen wurde.


07.10.2016 Ringfundmeldung aus Sempach. SK161, am 9.6.2015 im Hasel geschlüpft, wird am 2.9.2016 in Molina de Aragon E unter einer Stromleitung tot gefunden.


07.09.2016 Überraschend viele, nämlich 15 Störche, staksen hinter den Mähmaschinen der Riedstreue mähenden Bauern einher. Leider sind die Stelzbeiner zu weit entfernt um Nummern ablesen zu können. Trotzdem wage ich zu behaupten, dass es wahrscheinlich alles Überwinterer der näheren und weiteren Umgebung sind, die noch so gerne die reiche Beute hinter den Mähmaschinen her aufpicken.


22.08.2016 Die Störche scheinen weggezogen zu sein, nur noch 8 feldern im Ried. Von 6 kann ich die Nummern ablesen. 4 davon gehören zu unseren Brutstörchen und 2 tragen Nummern, die dieses Jahr noch nie im Hasel abgelesen wurden. Beide sind zweijährig und wurden in der Silberweide, bzw.in Uznach beringt.


17.08.2016 Noch immer sind um die 20 Störche in der Lützelseegegend. Sie lassen sich hoch in die Lüfte tragen. Die Frage, ob es nur unsere Störche sind, ist berechtigt, denn es ist Zugzeit.


31.07.2016 Um den Lützelsee können noch 21 Störche gezählt werden. Die 2 Jungen sind immer noch auf ihrem Host und werden dort gefüttert. Der Pariser, AWCT, kann dank seines grossen Plastikringes abgelesen werden. Er steht in den Bäumen aber nicht auf seinem Horst.


07.07.2016 Fast einen Monat später als in den verflossenen Jahren können heute die beiden sehr spät geschlüpften Jungen vom Horst "Bäume nordost" beringt werden. In verdankenswerter Weise fährt die Feuerwehr Hombrechtikon mit der neu reparierten ADL im Hasel auf, sodass die zwei einzigen Jungen dieses Jahres mit den Sempacher-Ringen, HES SK461 und HES SK462 markiert werden können. Gesund und gut entwickelt sehen die beiden Jungen aus, hoffen wir, dass sie das Ausfliegen glücklich überleben.


17.06.2016 Bei der heutigen Horstkontrolle müssen wir feststellen, dass das Junge vom Horst "Birke beim Chalet" leider fehlt. Am 6. Juni war es noch munter, was ist ihm wohl geschehen? Die beiden Jungen auf dem Horst "Bäume nordost" sind glücklicherweise wohlauf. Sie sind wohl die einzigen, die dieses Jahr im Hasel beringt werden können.


14.06.2016 Und noch etwas Erfreuliches. Ein 2012 bei uns geschlüpfter Jungstorch, SH058, der 2013 und 2015 in Spanien beobachtet wurde, ist vor zwei Tagen in Avenches VD abgelesen worden. Ob er in der Gegend gebrütet hat ist ungewiss, aber schon als Rückkehrer macht er uns Freude.


12.06.2016 Aus Dinkelscherben dürfen wir vernehmen, dass die 3 Jungen der dort brütenden Störchin aus Hombrechtikon gut gedeihen und munter einer glücklichen Zukunft entgegen klappern.


31.05.2016 Gestern entdeckte Ernst Sonderegger auf einem Horst im Hasel 2 Jungstörche. Unsere leise Hoffnung, nach den verheerenden Jungenverlusten während der Regenperiode vom 11. bis 15. Mai doch noch Junge zu bekommen, ist also erfüllt worden. Es ist das Paar vom Horst "Bäume nordost", das uns diese Freude schenkt. Und es wird noch besser! Auch auf dem Horst "Birke beim Chalet" ist Nachwuchs angekommen. Ein Junges bis jetzt, gestern oder vielleicht sogar erst heute geschlüpft. Welch eine Freude.


29.05.2016 In Anbetracht der vielen bei uns eingegangenen Jungstörche lässt uns die freudige Nachricht von Herrn Wurschy wieder einmal aufatmen. Unsere in Hombi geschlüpfte Storchendame, SE294, hat mit ihrer Brut auf der St.Annakirche in Dinkelscherben mehr Glück. Vier muntere Storchenküken hat sie bis jetzt über die Runde gebracht. Hoffen wir mit ihr, dass die Jungen zum Ausfliegen kommen.
Den Bericht aus Dinkelscherben lesen Sie als pdf hier.


27.05.2016 Während dem 30-Jahr-Jubiläum der Wiederansiedlung von Störchen in Hombrechtikon hatten wir viel Zeit, die noch Hoffnung auf Nachwuchs versprechenden Horste zu beobachten. Leider konnten wir aber nichts Erfreuliches feststellen. Das Brüten wurde nach und nach aufgegeben, gewisse Horste gar verlassen - noch eine allerletzte Hoffnung ruht auf dem Horstpaar auf der Birke neben dem Chalet.


26.05.2016 Unsere grosse Rückschau auf die vor 30 Jahren gestartete Wiederansiedlung von Störchen in Hombrechtikon ist vorbei. 2 Tage lang konnten sich über das letzte Wochenende alle Lützelseewanderer im Hasel über eine Bilderschau die Vorgeschichte, die Realisation und den glücklichen Erfolg unseres Werkes informieren und in den Tagen danach wurden in über 10 Lichtbildervorträgen den Schülern von Hombrechtikon Interessantes aus der Betreuung der während 5 Jahren in den Gehegen gehaltenen Störchen erzählt.


21.05.2016 Am 21. und 22. Mai feiern wir das Jubiläum "30 Jahre Störche im Hasel am Lützelsee". Mit einer Ausstellung halten wir Rückschau auf die 1986 vom OVH mit der Gehegehaltung und Auswilderung von Störchen begonnene Wiederansiedlung von Störchen am Lützelsee. Als 22. Aussenstation Altreus betreuten wir während 5 Jahren in einem offenen und einem geschlossenen Gehege die für den Freilass vorgesehenen Störche. Über Fotos und Statistiken erinnerten wir uns an die in Frondienst errichteten Gehege, die jahrelang bei jeder Witterung von den Vereinsmitgliedern vollbrachten Fütterungen und natürlich über den geglückten Erfolg unserer Arbeit, die sich durch die heutige Anwesenheit von bis zu 16 Brutpaaren klappernd manifestiert und bis heute 437 Junge zum Ausfliegen brachte.


15.05.2016 Die Regenwetterperiode hat ihren Tribut gefordert. Nach rund 60 Stunden ergiebigen Regenfällen sind auf keinem Horst mehr lebende Junge auszumachen und der Horst "Bäume süd ist z.Z. von beiden Altstörchen verlassen. Noch ist eine kleine Hoffnung da, dass auf den 6 Horsten wo liegende Alte auf ein Brüten hinweisen, noch Junge erwartet werden dürfen. Dies wäre zu schön - Die Hoffnung stirbt zuletzt, sagt man.


11.05.2016 Es ist eine Regenwetterperiode angesagt. Die Horstkontrolle zeigt in 9 Horsten total 23 geschlüpfte Junge. Auf 5 Horsten wird eifrig gebütet, ob schon Junge da sind, kann nicht erspäht werden. Auf dem Horst "Bäume süd" ist sicher noch kein Gelege, die Alten kopulieren zwar, basteln etwas am Horst, stehen dann aber über die längste Zeit untätig herum. Auch auf dem Horst "Bäume west unten" scheint noch kein Gelege vorhanden zu sein.


10.05.2016 Unser Ostzieher ist wieder in der Gegend zurück. Vor rund einem Jahr hat SH770 vom Lützelsee für Aufsehen gesorgt, da er ganz unüblich Richtung Osten gezogen war und sich in Gater, Ungarn zeigte. Am 7. Mai wurde er nun in Römerswil LU abgelesen, ist also wieder in seine Herkunftsgegend zurück gekehrt.


28.04.2016 Die ersten Jungen dieses Jahres sind geschlüpft. Auf drei Horsten hat es Nachwuchs gegeben, total mindestens 7 Junge.


21.04.2016 Ringfundmeldung eines im Jahre 2014 im Hasel geschlüpften Jungen, HES SH777: Er wurde im November 2015 in Spanien beobachtet und ist am 7. April 2016 in Isny, Süddeutschland, abgelesen worden. Zugvogel und Rückkehrer in sein Herkunftsgebiet.


17.12.2015 Seit ziemlich genau einem Monat ist am Lützelsee wieder einmal ein Weissstorch zu sehen. Laut seiner Ring-Nr., 5337, ist es einer unserer Brutstörche vom Horst "Bäume oben 10".


21.11.2015 Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches: HES SK152, am 9. Juni 2015 als Vierling im Horst "Bäume oben" beringt, erleidet am 10. Oktober. 2015 in Abocador de Montoliu in Spanien den Stromtod. Es ist die 1. Rückmeldung eines diesjährigen Jungen aus Spanien und bestätigt, dass er den üblichen Weg eines Weststorches genommen hat. Leider aber bestätigt diese Meldung auch seinen frühen Tod.


16.11.2015 Bis heute sind im November nur 3 mal je 2 Störche gesehen worden.


28.10.2015 Vom Oktober liegen aus der Lützelseegegend 3 Storchenbeobachtungen von 3 bis 4 Exemplaren vor. Störche zu sehn wird zum Glücksfall.


30.09.2015 Den ganzen September über sind am Lützelsee immer wieder 4 bis 6 Störche zu sehen, leider aber nicht auf den Horsten, sondern auf den Wiesen und im Ried, stets weit entfernt, so dass keine Nummernablesungen möglich sind.


04.09.2015 Total stehen im Hasel noch 5 Störche auf den Horsten. Es sind die 3 Horste auf denen schon im letzten Winter die Brutstörche überwinterten, "Bäume ganz oben", "Bäume oben 10" und "Bäume west 03". Auf dem letzteren Horst steht Storch 5614. Er steht auf seinem Bruthorst und ist der Einzige, den ich ablesen kann.


18.08.2015 Aus Sempach trifft eine interessante Ringablesung ein. Sie betrifft den am 10.6.2014 am Lutzelsee beringten Jungstorch, SH770. Er wurde am 1, Juli 2015 in Gater, Ungarn abgelesen. Dass ein bei uns geschlüpfter Storch im Ostzieherbereich abgelesen wird, ist sehr ungewöhnlich.


14.08.2015 Im Hasel sind nur gerade noch 7 Störche zu zählen, darunter 2 unserer Jungen. Was aber speziell erstaunt, ist ein Storch mit einem Ring aus Schweden. Auch sein Ring ist stark verkotet, so dass vom Kennzeichen der Beringungsstation nur die ersten 2 Buchstaben erkennbar sind, nämlich, SV. Laut dem Euring-Verzeichnis gibt es nur eine Station mit dem Kürzelbeginn, SV, nämlich die aus Stockholm, SVS. Die eigentliche Ringnumer ist gut sichtbar und lautet 1982. Gespannt warten wir auf Näheres dieses Storches, denn Störche aus Schweden sind bei uns eine grosse Seltenheit.


06.08.2015 Wiederum laut Eberhards liessen sich heute die wohl 100 Störche um den Mittag in die Höhe tragen und seien dann Richtung Westen weggezogen. Es dürfte der Exodus auch unserer Jungen und unserer ziehenden Brutstörche gewesen sein.


05.08.2015 Laut Eberhards sei heute eine Invasion von Störchen in der Gegend eingetroffen, wohl gegen 100 Tiere. Auf den Scheunen und auf der Eiche Richtung Hueb hätten sie übernachtet.


24.07.2015 Im Hasel ist der Storchenbestand kleiner geworden, nur noch 35 Störche können gezählt werden. Fast alle Horste sind leer, nur bei den bekannten Spätbruten ("Bäume oben 13", "Bäume west 12", "Bäume süd") weilen noch alle Jungen auf dem Nest.


09.07.2015 Seit der Beringung ist es einen Monat her. Ohne nennenswerte Ereignisse haben sich unsere Jungen bestens entwickelt und bereits haben einige schon ihren Jungfernflug gewagt. 5 Junge entdecke ich im Ried, auf dem Horst "Bäume oben" stehn 5 statt nur 4 der hier geschlüpften Jungen und beim Horst "Bäume oben 10" kommt eben ein Junger vom Feld her angeflogen. Auf den Horsten mit späteren Bruten (z.B. "Bäume süd", "Bäume oben 13")sind noch alle Jungen zu erkennen, sie dürften ihren Erstflug noch vor sich haben. Total kann ich 32 Junge zählen und mit grosser Wahrscheinlichkeit annehmen, dass das Fehlende iregendwo im Feld nicht zu erspähen ist und folglich noch alle Jungen am Leben sind. Leider kann bei vielen Jungen die Ringnummer nicht abgelesen werden, da die Ringe stark verkotet sind. Bei grosser Hitze pflegen die Störche nämlich zur Kühlung ihrer Beine diese mit ihrem Kot zu bespritzen, wodurch auch die Ringe weiss getüncht werden und uns Ornithologen das Ablesen der Ringnummern verunmöglichen.


10.06.2015 Aus Dinkelscherben ist ein neuer Bericht von Thomas Wurschy betr. "unserer" Storchendame SE294 eingetroffen. Als pdf hier.



09.06.2015 Am 9 Juni fährt einmal mehr in verdankenswerter Weise die Feuerwehr mit der ADL im Hasel auf. Es gilt die Jungen hoch oben in den Bäumen zu beringen. Nur im Horst auf der Birke und, wie fast erwartet, in dem auf der Schweinescheune finden wir keine Jungen. Sonst aber dürfen wir in 11 der 13 Horste total 33 Jungstörche beringen, eine noch nie gehabte Anzahl. Die Bilder dieser Aktion finden Sie hier


28.05.2015 Auf dem Schweinescheunehorst, wo Unberingte seit Wochen Nistmaterial zugetragen haben und seit etwa 2 Wochen hin und wieder einer im Horst liegt, was als Brüten gedeutet werden könnte, schweben wir noch immer im Ungewissen, ob die beiden Anwesenden wirklich brüten. Es wäre die 13. Brut und zugegeben, für ein gutes Gelingen etwas spät im Jahr. Auch auf der Rosskastanie beim Haselbeizli tut sich Ungewöhnliches. Da baut doch ein erst vor einem Jahr bei uns geschlüpfter Jungstorch einen Horst. Ein etwas frühreifes Gebaren.


22.05.2015 Die verflossenen Regentage haben glücklicherweise bei den Störchen im Hasel keinen Jungenverlust gebracht. Auf dem Nachzüglerhorst "Bäume oben 13" scheinen endlich Junge geschlüpft zu sein, denn es wird gefüttert.


21.05.2015 Wieder ist eine interessante Ringfundmeldung eingetroffen. Aus ihr ist ersichtlich, dass der aus Uznach stammende und jetzt das 2. Mal bei uns brütende Storch, HES SG671, die Winter 2012/2013 und 2013/2014 in Spanien verbracht hat, also normales Zugverhalten besitzt.


18.05.2015 Aus Dinkelscherben trifft folgende Notiz über die Familie der aus Hombrechtikon stammenden Brutstörchin, HES SE294 ein. "Vor dem angesagten Wetterwechsel wollte ich nochmal wissen, was so los ist. Vom 6er-Gelege sind zwei nicht geschlüpft, ein Junges fehlt schon, ein weiteres ist vergleichsweise klein und schwächelt. Angesichts des angesagten kalten Regens bin ich froh, wenn die zwei Kräftigen durchkommen. Viele Grüße in die Schweiz Thomas Wurschy"


16.05.2015 Auf dem Horst "Bäume oben 13" lassen sich noch immer keine Jungen sehen, der Einzelgänger auf dem "Schweinescheunenhorst" ist noch immer da wie auch der mögliche junge Rückkehrer, HES SH781. Unser anderer, sicherer Rückkehrer mit Jahrgang 2014, HES SH793, der am 18.2.2015 in Montoliu de Lleida, E und am 9.4.2015 im Hasel abgelesen wurde, wird heute im Rällikerried beobachtet.


08.05.2015 Mit Ausnahme des Horstes "Bäume oben 13", auf dem relativ spät mit dem Brüten begonnen wurde, sind auf allen Horsten zwischen 2 bis 4 Junge zu erkennen. In den Bäumen steht auch einer unserer Jungen des Jahres 2014, HES SH781, und ein einsamer Unberingter trägt auf den "Schweinescheunehorst" Nistmaterial zu. Brutvögel, Junge und die beiden Gäste ergeben eine Anzahl anwesender Störche von 58.


30.04.2015 Von Sempach trifft eine weitere Ringfundmeldung eines Hombrechtikonerstorches ein. Leider ist es eine Totmeldung des am 10.6.2014 im Hasel beringten Jungen, HES SH794. Auf seinem ersten Flug in den Süden erlitt er am 4.9.2014, erst rund 4 Monate alt, in Albatarrech, Spanien, den Stromtod.


28.04.2015 Aus Dinkelscherben ist ein neuer Bericht von Thomas Wurschy betr. "unserer" Storchendame SE294 eingetroffen. Als pdf hier.



25.04.2015 Beim Horst "Bäume oben 10" kann das erste Junge des Jahres 2015 beobachtet werden. Xaver Eberhard berichtet, dass er am 19. April unter den Horstbäumen die ersten abgeworfenen Eierschalen gefunden hat. Das Schlüpfen des Jahrganges 2015 hat also begonnen, hoffen wir, dass er unter günstigen Wetterbedingungen heranwachsen kann.


23.04.2015 Eine weitere Horstkontrolle hat ergeben, dass es dieses Jahr in Hombrechtikon wohl bei 12 Brutpaaren bleiben wird. Das sind 5 Paare weniger als 2014. Uns ist es recht so, denn die im Hasel herrschende Häufung von 16 Paaren innerhalb eines Umkreises von 50 Metern war wahrhaft unverhältnismässig gross. Die bei uns festgetellte Brutpaarabnahme darf auf keinen Fall als Hinweis auf eine grundsätzliche Abnahme der Storchenpopulation verstanden werden. Regiionale Zählungen zeigen nämlich auch in diesem Jahr eine Zunahme der Storchenpaare - und was das Erfreulichste ist - die Brutstandorte dezentralisieren sich.


03.11.2014 Von der Vogelwarte erhalten wir die Ringfundmeldung von HES SG329, einem unserer diesjährigen Brutstörche. Leider ist es eine Totmeldung. Laut ihr ist unser erfolgreicher Brutstorch vom Horst "Bäume oben 13" am 4. September 2014 nördlich von Barcelona tot gefunden worden. Todesursache, Stromschlag. HES SG329 wurde als Jungstorch am 10.6.2010 bei uns bgeringt und am 18.8.2010 das letzte Mal bei uns gesehen. Am 14.11.2010 wurde er in Tullins F abgelesen, war also artgerecht auf der Route nach Süden. Dann hörten wir nichts mehr von ihm. Am 31. Mai 2012 tauchte er wieder im Hasel auf, blieb aber nur etwa eine Woche lang da. Ein Jahr später, am 1. April 2013, erschien er wieder im Hasel und begann mit einer Unberingten einen neuen Horst zu bauen. Es kam zur erfolgreichen Brut mit mind. 2 geschlüpften Jungen, die aber der misslichen Witterung wegen eingingen. Dieses Jahr tauchte das Paar am 20.3. im Hasel auf, bezog gleich den letztes Jahr gegründeten Horst und brachte 3 Junge hoch. Noch am 18. August stand er mit seiner Partnerin auf dem Horst. Ich ahnte nicht, dass es meine letzte Beobachtung von ihm war.


23.07.2014 Wieder müssen Eberhards einen toten Storch bergen. Es ist der dritte der am 11.Juli beim Horstabsturz "vozeitig ausgeflogegnen" Jungen. Er ist am Hals verletzt, das Gefieder von Blut verschmiert und zwei etwa 3 bis 4 cm voneinander entfernte Löchlein im Balg lassen vermuten, dass er gerissen wurde. Betreffend Ausfliegen der Jungen kann festgehalten werden, dass auf mehreren Horsten die Jungen fehlen und dass Junge auf Horsten stehen, auf denen sie nicht geschlüpft sind. Nur noch auf 4 Horsten weilen die angestammten Jungen und auf den Wiesen sind unter den feldernden Störchen viele Junge zu erkennen, unterscheidbar durch ihre schwarzen Schnäbel und die sich von Schwarz Richtung Rot verfärbenden Läufe. In wenigen Tagen dürften alle Jungen ihren ersten Flug hinter sich haben.


13.07.2014 Eberhards berichten, dass sie einen zweiten Jungstorch etwa 100 Meter vom Hof entfernt gefunden haben. Es ist SH787, einer der den Horstabsturz vor 3 Tagen überstanden hatte.


11.07.2014 Mehrere Tage mit starken Regenfällen forden unter den Störchen ihren Preis. Von Eberhards erhalte ich die leide Nachricht, dass zwei Horste abgestürzt seien. Es sind die Horste "Bäume oben 09" und "Bäume west 12", wobei beim Letzteren nur ein Teil herunter gefallen ist. Was mit seinen Jungen geschehen ist, ist im Moment nicht herauszufinden. Da sie ja flügge sein könnten, besteht die Hoffnung, dass sie noch leben. Anders verhält es sich mit den Jungen vom Horst "Bäume oben 09". Einer von ihnen ,SH786 hat den Sturz nicht überlebt, seine beiden Geschwister aber staksen auf der Pferdeweide herum, SH787 etwas vitaler als SH788. Auf einigen Horsten sind weniger Junge zu erkennen als eigentlich da sein müssten. Das muss nichts Schlimmes heissen, denn vielleicht sind die fehlenden schon ausgeflogen. Einen Beleg dafür liefert SH772 vom "Horst Bäume west oben". Auch er fehlt auf dem Horst, ich entdecke ihn aber weitab davon auf einem Ast in den Bäumen. Das Ausfliegen ist also im Gang, Ringablesungen zur Erfassung des Ausfliegens jetzt hochinteressant.


26.06.2014 Der "Seehorst süd" ist verlassen. Auf dem Horst "Bäume west unten" fehlt ein Jungstorch. Was mit ihm geschehen ist, ist nicht zu erfahren, normal ausgeflogen dürfte er aber seinem Alter entsprechend nicht sein. Das Paar vom Horst "Bäume nordost" baut immer noch, wie wenn es Frühling wäre, seinen neuen Horst weit oben in den Bäumen aus, der inzwischen eine stattliche Grösse erreicht hat. Auf den übrigen Horsten ist nichts Aussergewöhnliches festzustellen. Auf allen Horsten sind die Jungen jetzt dran, flatternd und hüpfend ihr Flugtraining zu absolvieren. Der Platz auf den Horsten wird darum für die Altstörche eng. Sind sie nicht auf Futtersuche, stehen sie abseits in den Bäumen oder auf den umliegenden Dächern, ja zum Übernachten weichen sie sogar bis auf die absterbende Eiche Richtung Hueb aus.


10.06.2014 Heute werden im Hasel die Jungstörche beringt. Morgens um 8 Uhr fährt die Feuerwehr mit ihrer Autodrehleiter im Hasel auf. Vielen Dank auch an dieser Stelle. 30 Jungstörche können wir mit den Ringnummern, HES SH766 bis HES SH795, beringen, eine Anzahl, die wir bis heute nur in den Jahren 2003 und 2011 schafften.


26.05.2014 Heute trifft auch eine weitere Meldung aus Dinkelscherben ein, nämlich, dass im Horst auf der Annakirche nur noch 1 Junges lebe.


26.05.2014 Im Kurzbericht über die Störche Rapperswils von Kurt Anderegg lese ich, dass er am 21. Mai HES SG810 und HES SG945 in Rapperswil abgelesen habe. Beide Nummern sind uns bekannt, SG810 als Brutstorch auf der "Pappel in Feldbach" und SG945 als Brutstorch vom Horst "See süd". Bei der sofort vorgenommenen Horstkontrolle in Feldbach bestätigt sich die Befürchtung, dass auch dieser Horst verlassen wurde. Laut Koni Hunziker habe er das Paar am 11. Mai das letzte Mal auf dem Horst gesehen. Damit wird unsere Hoffnung nicht erfüllt, in Hombrechtikon endlich ausserhalb des Hasels eine erfolgreiche Storchenbrut zu haben. Und die Beobachtung von SG945 in Rapperswil bestätigt uns das am 24.Mai festgestellte Fehlen des Brutstorches vom Horst "See süd".


25.05.2014 Während meiner Ortsabwesenheit sind auch Mails über unseren Brutstorch in Dinkelscherben D eingegangen. 5 Eier hat unsere HES SE294 gelegt, aus denen bis am 16. Mai 3 Junge schlüpften.


24.05.2014 Wieder zurück aus den Ferien, gilt mein erster Ausgang den Störchen im Hasel. Fast auf allen Horsten sind bis zu 3 Junge zu erkennen. Auf dem "Seehorst süd" jedoch keine und der beringte Altstorch ist nicht der im April festgestellte Brutstorch, sondern ein mir unbekannter Neuling. Ob es auf diesem Horst je Junge hatte, ist nicht eruierbar, dass sie eventuell bei den paar nasskalten Tagen um Mitte Mai umgekommen sind, bleibt eine mögliche Vermutung. Auch beim Horst "Bäume nordost" sind keine Jungen zu erkennen. Das Brutpaar ist noch da, beginnt aber weit oben in den Bäumen einen neuen Horst zu bauen und benutzt dazu teilweise Äste seines einstigen Horstes. Was mit seiner Brut geschah, ist nicht zu erfahren, ein witterungsbedingter Ausfall aber auch im Bereich des Möglichen. Die Anzahl erfolgreicher Bruten ist im Hasel noch 14.


22.04.2014 Notizen über eine in Hombrechtikon geschlüpfte Störchin. Am 5.Juni 2008 wurde HES SE294 im Hasel aus dem Vierergeheck des Horstes "Bäume west oben" beringt. Ihre uns bekannten Lebenszeichen waren: 2009, Ringablesungen aus Llerida E, 2010 aus Llerida E, 2011 aus Kirchheim D, 2012 aus Grostanquin F und Vulbens F und Aiguamolls de Emporda E, 2013 aus Kirchheim D und Castello Empuries E. Vom November 2013 bis im Januar 2014 hielt sie sich in Castello Empuries in Spanien auf. Am 4.3.2014 flog sie in Dinkelscherben D zu und nistet seither mit einem deutschen Partner, DER A6235, auf dem Kirchendach der Annakirche.

Der dortige Storchenbetreuer, Thomas Wurschy, kann das Storchennest gut beobachten und stellt uns in verdankenswerter Weise Bilder unserer Hombrechtikonerin zur Verfügung. (mz)


Durch Anklicken der Bilder werden diese vergrössert dargestellt.(so)


15.04.2014 Zur Zeit bleibt es bei 16 Horsten im Hasel und auch in Feldbach ist das Paar auf der Pappel am Horn fleissig am Brüten. In Hombrechtikon brüten also 17 Paare, eine noch nie gehabte Anzahl. Im Hasel kann ich 3 weitere unbekannte Besucher ablesen, SG593, SH034 und DER AL410.


02.04.2014 Ein weiterer neuer Horst im Hasel. Dort wo einst der Horst "Bäume oben 09" lag, beginnt ein Paar einen neuen Horst zu bauen. Der eine Storch trägt einen sehr schmutzigen Ring, sodass die Ringnummer nicht abgelesen werden kann. Der andere ist unberingt. Ein solches Paar hat vor ein paar Tagen auf dem Birkenstummel einen Horst zu bauen begonnen. Dieser ist inzwischen schön ausgebaut, nur jetzt sind dort beide Störche unberingt. Wahrscheinlich hat also das Birkenstummel-Paar seinen Horst den Unberingten überlassen um etwas weiter oben, in besserer Lage, ihre Wohnung einzurichten. Wie auch immer, im Hasel sind heute also 16 Horste bezogen. Auch einen noch nie bei uns abgelesenen Storch kann ich identifizieren, d.h. mindestens 33 Störche leben zur Zeit im Hasel.


17.11.2013 Seit über einem Monat sind stets 6 bis 7 Störche um den Hasel zu sehen. Die Identifizierbaren sind alles überwinternde Brutstörche vom Hasel und der Brutstorch DER A6548 aus Rapperswil.


09.10.2013 Heute werden im Hasel 7 Störche festgestellt. Von fünfen kann die Ringnummer abgelesen werden. Eine davon haben wir im Hasel noch nie beobachtet, HES SG062. Der Storch wurde 2010 als Jungstorch in Uznach beringt und brütete dann 2012 in Uznach. Seither weiss man nichts mehr von ihm. Ebenfalls konnte ein weiterer „Fremdling“ im 2013 erstmals bei uns abgelesen werden, DER A6548. Er ist uns nicht unbekannt, brütete er doch 2010 im Hasel. 2011 und 2012 wurde er bei uns jeweils im Frühjahr gesehen, brütete dann aber 2012 und auch 2013 in Rapperswil.


08.10.2013 Eine erfreuliche Ringfundmeldung: HES SG775, einer der 4 Jungstörche vom Hasel, die 2012 eben beringt einen Horstabsturz erleben mussten, wurde damals nach Uznach zur Pflege gebracht. Wieder erholt flog er dort normal aus und wurde nun am 11.Juni 2013 in Chenevrey-et-Morogne F abgelesen. Sein schlimmes Jugenderlabnis scheint er also glücklich überwunden zu haben.


11.08.2013 1. Ringfundmeldung eines diesjährigen Jungstorches: HES SH113, ein Junger aus dem Vierergeheck des Horstes "Bäume west 03", ist am 11.8.2013 in Schötz LU abgelesen worden.


07.08.2013 Eben ist aus Sempach die Bestätigung eingetroffen, dass unser Jungstorch HES SG366 wirklich in SW-Finnland abgelesen und fotografisch belegt wurde. Es sei die erste Beobachtung von einem HES-Storch in Finnland. Das freut uns natürlich, dass es ein Hombrechtiker war, der als Erster den Flug über den Finnischen Meerbusen wagte.


20.07.2013 Eine hochinteressante Ringfundmeldung: Von der Vogelwarte trifft eine Ringfundmeldung des im Jahre 2011 im Hasel beringten Jungstorches, SG366, ein. Er wurde am 13.6.2013 in Turku-Pori, im Südwesten Finnlands abgelesen. Finnland gilt als storchenfrei. Diese Ringfundmeldung dürfte demnach auch in Fachkreisen zu reden geben.


15.07.2013 Nach einer längeren Abwesenheit bin ich wiieder einmal im Hasel auf Storchenzählung. Es ist schon später Vormittag, alle Storchenhorste im Hasel sind leer, die Störche weit weg gegen Hueb auf Nahrungssuche. Ich zähle 21 Exemplare. Erkennbar an den schwarzen Schnäbeln sind auch Junge dabei, in anderen Worten, alle unsere Jungenn sind vor dem 15. Juli ausgeflogen. Bis am Mittag kehren einige der Störche zu ihren Horsten zurück. Alle, deren Ringnummern abgelesen werden können sind mir bekannt und 5 der 6 im Juni beringen Jungen kann ich identifizieren.


08.06.2013 Nach 5 zunehmend sonnigen Tagen lassen es die Bodenverhältnisse zu, dass unsere Feuerwehr mit der tonnenschweren Drehleiter über die Pferdeweide zu den Horstbäumen vorrücken kann. Wie erwartet zeigt sich uns oben bei den Storchen-Horsten ein trauriges Bild. Fast in jedem Horst liegen an Unterkühlung verendete Junge, die Luft stinkt nach Aas. Nur gerade auf 2 Horsten finden wir lebende Küken, die sich bei unserer Annäherung artgerecht tot stellen - Gespielter und reeller Tod wo man hinschaut, ein Hades hoch über Boden. Sechs Junge können beringt werden. Zwei im höchstgelegenen Horst "Bäume oben 10" und gar deren vier im Horst "Bäume west 03". Alle 6 waren zur Zeit des grossen Regens über 5 Wochen alt, trugen ein nahezu ausgewachsenes Federkleid und waren deshalb fähig, die nasskalten Tage zu überstehen. Alle anderen, jüngeren Küken, die nicht das Glück und die Konstitution hatten, das miese Wetter zu überstehen, räumen wir von den Horsten ab. Auch bei dieser tristen Arbeit hilft uns die Feuerwehr willig mit und übernimmt in verdankenswerter Weise den Transport der Toten in die Kadaverstelle.


03.06.2013 Nach 3 Tagen mit ergiebigen Regenfällen bei immer noch tiefen Temperaturen, vermute ich Schlimmes für unseren Storchennachwuchs. Und ich irre nicht. Wo vor 4 Tagen noch mindestens 26 Küken lebten, sind es heute noch gerade deren 5. Auf mehreren Horsten liegen verendete Küken am Nestrand, gewisse Horste sind von den Störchen verlassen, auf anderen stupsen die Altstörche ihre toten Jungen, als ob sie sie zu neuem Leben erwecken wollten. Andere Eltern legen sich auf die toten Körper ihrer Jungen, so, wie sie sonst hudernd ihre Küken schützen und wärmen. Ihr Bemühen wird umsonst sein.


27.05.2013 Nach regnerischen und recht kühlen Tagen (Tiefstwerte bei +3°C) scheint heute wieder einmal die Sonne. Eine Horstkontrolle zeigt, dass unsere Jungstörche das nasskalte Wetter recht gut überstanden haben. Obwohl auf mehreren Horsten Ausfälle zu beklagen sind, regt sich doch in 11 von 14 Horsten junges Storchen-Leben. Auf 3 Horsten wird noch gebrütet, was verspricht, dass wir dort weitere Junge erwarten dürfen. Ebenso haben sich 2 weitere Besucherstörche eingefunden, SG365 und SG374. Beide schlüpften 2011 im Hasel, wurden seither nicht mehr gesehen, und sind jetzt, nach 2 Jahren, an ihren Geburtsort zurückgekehrt. Die Summe der zur Zeit im Hasel weilenden Störche liegt bei 56 Individuen.


23.05.2013 Eben ist eine Ringfundmeldung aus Deutschland eingetroffen. In Massweiler wurde am 20. April 2013 SG380 abgelesen, ein 2011 in Hombrechtikon geschlüpfter Jungstorch.


16.05.2013 Auf vielen Horsten können nun die Jungen gesehen werden. Ohne in alle Horst gucken zu können, zähle ich mindestens 21 Küken. Auch DER AF227 ist da. Ob allein oder mit Partner, ist unbekannt. Sicher ist nur, dass dieses mögliche Paar (siehe 8.4.) keinen Horst zustande brachte. Zur Zeit weilen rund 50 Störche im Hasel.


29.04.2013 Nach einer strahlend schönen Woche am Neusiedlersee A gehts schnellstens zu den Störchen am Lützelsee. Es bleibt bei den 14 besetzten Horsten. Zu den bekannten herumstreunenden Einzelgängern sind 3 weitere dazugestossen (DER AH088, SH028 und SG657). Die Ringnummer des "schmutzigen Ringes" von der Schweinescheune kann als SG396 bestätigt werden. Und das Schönste: Auf mindestens 5 Horsten sind Junge geschlüpft - erkennbar, weil gefüttert wird.


01.07.2012 In Wauwil LU wird SG379, ein im Jahre 2011 im Hasel geschlüpfter Jungstorch, vom Hagel erschlagen.


09.06.2012 Heftige Regenfälle mit Sturmböen bringen 2 Horste mit Jungen zum Absturz. Beim mehrere Meter vom Stamm platzierten Horst "Bäume oben 10.1" bricht der tragende Ast und die beiden bereits beringten Jungen überleben den Sturz nicht. Der andere abgestürzte Horst "Bäume west 12" war auf einem Stammstummel recht asymmetrisch platziert und kippte über. Von den 4 ebenfalls bereits beringten Jungen wurde eines von der Horstmasse erdrückt, eines brach sich den Flügel und 2 landeten mehr oder weniger wohlbehalten in der Eselweide. Die 3 noch lebenden brachten wir zur Pflege nach Uznach, wo dem mit dem Flügelbruch der Flügel amputiert wurde, so dass er als Gehgestorch weiterleben kann. Die beiden anderen werden bis zur Flugfähigkeit im offenen Gehege gehalten, um dann bei Flugreife, wie alle anderen Jungstörche, auszufliegen.


07.06.2012 Heute fährt die Feuerwehr Hombrechtikon im Hasel auf. Auf 10 Horsten können total 22 Jungstörche mit einem Kunststoffring der Vogelwarte Sempach beringt werden. Auf 3 bebrüteten Horsten sind leider schon alle Jungen eingegangen und ein weiterer Horst wurde zwar halbherzig begonnen, zu einem Gelege kam es aber nicht.


02.06.2012 Tierarzt Hofer telefoniert, es sei der Storch, S1078, erschöpft und am Flügel verletzt abgegeben worden. Wir lassen ihn ins Tierspital zur Pflege einliefern. S1078 ist Brutstorch auf der Schweinescheune. Auch seine Jungen können vom Partner nicht bewacht und gleichzeitig gefüttert werden und gehen daher ein.


26.05.2012 Aus Bubikon wird ein Storch mit einem hängenden Flügel gemeldet. Wie es sich später herausstellt, ist es SE440, einer der Brutstörche vom Horst "See nord". Mehrere Tage kehrt er nicht auf den Horst zurück, so dass die Jungen verhungern.


19.05.2012 Aus Ardagger in Nieder-Österreich erhalten wir die Mitteilung, dass SE283, ein 2009 im Hasel geschlüpfter Jungstorch, am 19. Mai 2012 in einer Stromleitung verunglückt sei. Es ist sehr aussergewöhnlich, dass bei uns geschlüpfte Störche so weit in den Osten fliegen.


05.05.2012 Gemäss Auskunft von Eberhards sind bereits seit ca. 1 Woche Jungstörche in den Horsten sichtbar. (so)


06.07.2011 Ein Herr Weber telefoniert mir, es liege östlich von Hellberg ein toter Storch an der Bahnlinie, Wetzikon - Bubikon. Ich fahre hin und finde neben dem Geleise der S-Bahn einen Altstorch mit mehreren Frakturen am Flügel, Körper und an den Läufen. Er trägt den Ring 5832. Es ist einer unserer Brutstörche vom Horst "Bäume oben 09". 1998 schlüpfte er in Sempach auf dem Dach der Vogelwarte und flog frei aus. 2001 erschien er im Zoo Zürich, brütete, hatte 1 Junges, das aber witterungsbedingt einging. 2002 wechselte er dann nach Hombrechtikon und brütete mit einer anderen, unberingten Partnerin auf dem Horst "See nord", hatte 3 Junge, die aber auch wieder alle eingingen. 2003 paarte er sich mit einer um 15 Jahre älteren, erfahrenen Störchin, bezog mit ihr den Horst "Birke" und wurde erstmals Vater von 2 Jungen. 3 weitere Jahre brütete er mit ihr erfolgreich auf der Birke, bis er sie durch einen Autounfall an der Grüningerstrasse verlor. Im Jahr darauf (2007) zog eine blutjunge, deutsche Störchin zu ihm auf den Birkenhorst. Mindestens 2 Junge schlüpften, aber keines kam zum Ausfliegen. Die beiden Jahre danach klappte es dann besser mit 3 bzw. 2 ausgeflogenen Jungen, dafür aber stürzte ihr Horst ab. Im Folgejahr (2010) bezogen sie dann den Horst "Bäume west 09", hatten mindestens 2 Junge, die aber witterungsbedingt starben. Unverdrossen bezogen sie dieses Jahr wieder den gleichen Horst, von dem nun 3 Junge ausfliegen werden. Das dürfen wir hoffen, denn trotz Verlust des Vaters sollten es die Jungen schaffen, da ihr Ausfliegen nahe und damit ihre Selbständigkeit vorhanden ist.


01.07.2011 Heute ist es so weit, dass ich den Nachzügler auf der Schweinescheune beringen kann. Ich klipse ihm den Ring HES SG355 um den linken Oberlauf. Die Kontrolle der übrigen Horste zeigt, dass die Jungen vom Horst "See nord" fehlen. Xaver Eberhard berichtet, dass er zufällig heute Morgen ihr erses Ausfliegen beobachten konnte. Leider muss er mir auch mitteilen, dass er einen der 3 abgestürzten Jungen am 28.6. auf der Pferdeweide tot gefunden und entsorgt habe.


23.06.2011 Bei einem Kontrollgang stelle ich fest, dass noch alle Jungen auf ihren Horsten sind, und die 3 abgestürzten Jungen sich nach wie vor auf der Pferdeweide aufhalten. Von den 2 Nachzüglern im Horst "Schweinescheune" fehlt eines.


17.06.2011 Der Horst "Bäume oben 03", der schon bei der Beringung recht schief auf seinem Ast sass, stürzt ab. Obwohl noch nicht ganz flugfähig, landen die 3 Jungen unversehrt in der Pferdeweide am Boden.


10.06.2011 Dieses Jahr brüten im Hasel 14 Storchenpaare. 2 Paare davon brachten kein Gelege zustande, 1 Paar verlor der Witterung wegen alle Jungen und ein Paar schritt so spät zur Brut, dass wir heute seine Jungen noch nicht beringen können, weil ihre Läufe zu kurz sind. Auf 10 Horsten hat es also Nachwuchs, den wir dank der Feuerwehr Hombrechtikon mit einem Ring der Vogelwarte Sempach markieren können. 29 Junge sind es und kommen die 2 Nachzügler noch durch, wären es gar 31, ein neuer Rekord.


24.11.2010 Von 6 Hombrechtiker-Jungstörchen sind aus der Gegnd von Lleida E folgende Ringablesungen eingegangen. SE250 (beringt 2007) abgelesen am 10.12.2009 und 11.11.2010. SE284 (2008) abgelesen 1.10. 14.10 und 23.11.2009. SE287 (2008) abgelesen 17.10.2009 und 26.11.2009. SE293 (2008) abgelesen 11.10., 13.10., 19.11.2009 und 3.11.2010. SE294 (2008) abgelesen 12.11., 10.12.2009 und 11.11.2010. SE634 (2009) abgelesen 11.11.2010. Ein weiteres halbes Dutzend Jungstörche belegen also, dass sie wintersüber in den Süden ziehen.


23.11.2010 Wieder ist eine Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. Am 10.6.2005 wurde SA 923 als Jungstorch im Hasel beringt. Am 22.5.2009 wurde er in Aristau AG das erste Mal abgelesen. "Zog er oder zog er nicht?", war die Frage. Nun, 5 Jahre später, kann die Frage beantwortet werden. Er zog. 4 Ringmeldungen belegen es. Am 8.11.2009 und 31.10.2010 wurde er in Lleida E und am 14.11.2009 und 11.11.2010 in Montoliu De Lleida E abgelesen. (zu)


10.08.2010 Eben ist eine Ringfundmeldung eines Hombrechtiker-Jungstorches eingetroffen. Am 12.6.2003 wurde er als Jungstorch, SA648, im Hasel beringt. Am 7.6.2010, also rund 7 Jahre später, konnte er in Altstätten SG abgelesen werden. (zu)


06.05.2010 In den Bäumen beginnt ein Paar einen weiteren, den 11 Horst, zu bauen. Etwas spät. Ob da noch eine Brut aufkommt ist mehr als fraglich. (zu)


30.04.2010 Heute konnten die ersten zwei Jungen beobachtet werden. Sie schlüpften im Horst "Bäume oben". Daneben geistern noch mindestens 5 nicht verpaarte Störche im Hasel herum, einer davon pendelt zwischen dem Zoo Zürich und uns hin und her. (zu)


21.12.2009 Wiederum 2 Ringfundmeldungen von Hombrechtikoner-Störchen aus Spanien: SE224, 2006 im Hasel geschlüpft, 2008 aus Versailleux F als Brutvogel gemeldet, ist am 15. Februar 2009 in Castello d'Empuries abgelesen worden. SE255, 2007 im Hasel geschlüpft, ist am 11. Februar 2009 in Castellnou de Seana E abgelesen worden. Beide sind also Zugstörche "wie's im Büechli stood".


18.12.2009 Wieder ist eine Ringbeobachtung eingetroffen. Sie betrifft einen bei uns im Jahr 2008 auf der Birke geschlüpften Storch. Er habe sich 2009 in Böhringen D mit einem französischen Storch verpaart. Ob er als erst 1-jähriger auch erfolgreich gebrütet hat, ist nicht erwähnt. Wäre schon etwas jung. Dass er schon nach einem Jahr in der Nähe seines Geburtsortes festgestellt wurde, dürfte heissen, dass er nicht in den Süden gezogen ist. Ein für uns eher fragliches Verhalten.


15.12.2009 Eben sind 3 Ring-Beobachtungsmeldungen aus Sempach eingetroffen. Sie betreffen 3 unserer Jungstörche, die 2006 im Hasel geschlüpft und beringt wurden. Alle 3 wurden am 28.8.2006 in Banyoles, Spanien, abgelesen. 3 weitere Belege, dass unsere Jungen artgerecht ziehen.


10.12.2009 Das Storchenjahr 2009 in Hombrechtikon
Das Storchenjahr 2009 verlief so turbulent, dass es sinnvoll ist, das Geschehen pro Horst zu beschreiben.
Kommt sie oder kommt sie nicht? Mit dieser Frage beginnt für mich die Storchen-Brutsaison 2009. Mit „sie“ ist die langjährige Störchin vom Silo gemeint, die Josephine mit der Ringnummer S 1041. Die letzte Nachricht von ihr gab’s am 16. Dezember 2008 aus Oetwil. Frau Katzbach berichtete, dass ihr das Verhalten von S 1041 am Futterplatz sehr gehemmt vorkomme, dass ein zugezogener Tierarzt sie als schwach und apathisch beurteile. Man unterliess es, sie einzufangen, um ihr den Stress zu ersparen. Josefine ist eine ururalte Störchin von 32 Jahren. Auch uns fiel ihre Schwäche auf, legte sie doch schon 2 Jahre keine Eier mehr und sonderte sich oft von den anderen Störchen ab. Nun, S1041 erscheint 2009 im Hasel nicht mehr. Ihr Partner, S 2012, wartet vergeblich – bis am 21. April eine neue Partnerin auf seinem Horst Einzug hält, DER A 5977. Sie kopulieren, bauen einen (schäbigen) Horst, zur Eiablage kommt es aber nicht.
Der Seehorst nord wird von Februar bis Mitte März von der Störchin, S 1592, und ihrem einstigen langjährigen Partner, S1078, besetzt. Sie scheiden sich aber und so wird der Horst ab Mitte März von SA634 mit einer Unberingten bewohnt. Am 18.4. erobert dieses Paar den Horst „Bäume oben 03“. Wie der Horst wieder leer ist, kommt S1078 zurück und beginnt mit SE438 zu brüten. Nur ein paar Wochen und der Horst ist wieder leer.
Der Horst Bäume oben 03 wird vom verwitweten Storch, 6349, der im letzten Jahr seine Gattin verlor, gehütet. Mitte März schmust sich S1592 vom Seehorst nord bei ihm ein. Diese Verbindung hält bis Mitte April. Dann muss Schreckliches geschehen sein. Am 18.4. ist der Horst vom SA634 besetzt und daneben hängt ein toter Altstorch im Geäst, S1592. War es die Rache des Liebhabers oder nur der Kampf um einen Nistplatz, der S1592, der 28 Jahre alten Dame, das Leben kostete? SA634 und eine unberingte Störchin bewohnen darauf den Horst und bringen 2 Junge hoch.
Auf dem Seehorst süd trifft der 1. Storch Anfang Februar ein. Mitte März steht neben 3253 nicht seine unberingte Partnerin, sondern ein beringter Storch. Gibt es einen Partnerwechsel? Nein, Ende März ist die erwartete Unberingte da und die Brut nimmt ihren üblichen Lauf. 3 Junge können wir beringen. Eines von ihnen zeigt Blutspuren am Hals, ist aber munter. Laut Xaver Eberhard versorge seit Tagen nur noch ein Altstorch den Horst, 3253 fehle. Kurz nach der Beringung liegt ein Küken tot unter dem Horst. Hat sich der alleinerziehende Elternteil entschlossen, eines der Jungen zu liquidieren, um wenigstens die beiden anderen über die Runde zu bringen? Das ist möglich und nichts Neues im Tierreich. Wir bangen also um 3253. Am 29.6. ist er plötzlich wieder da. Was mag ihn bewogen haben, einen ganzen Monat lang Partnerin und Kinder allein zu lassen?
Der Schweinescheunehorst wird im Februar oft vom Einzelgänger 5622 besucht. Ab Mitte März besetzt ihn S1078, und verteidigt ihn gegen mehrere Interessenten, bis am 18. April das Paar SA932 / SE058 den Horst erkämpft und gleich kopuliert. 3 Tage später duldet SE058 einen Unberingten auf dem Horst. War nur eine Episode, am 26.4. ist SA932 wieder da, man kopuliert, alles bleibt in Ordnung. Leider aber nur einen Monat lang. Ende Mai, nach dem grossen Unwetter, verlässt das Paar ohne Nachwuchs den Horst.
Der Horst Birke wird ab dem 21. Februar besetzt. Es ist das gleiche Paar wie 2008. Alles läuft ohne Zwischenfälle, so dass wir am 5. Juni 2 gesunde Küken beringen können. Am 22.Juni aber fehlt der Horst Er liegt zerschellt am Boden. Ein Jungstorch hat den Absturz nicht überlebt, der andere stolziert auf der Pferdeweide herum. Eine Woche später ist er immer noch innerhalb der Abzäunung, dann gelingt ihm der Flug über den Hag, aber - 3 Tage später wird er am Seeufer tot gefunden. Die Alten ersetzen den Horst umgehend ein paar Meter neben der Birke in den Eschen, der Brutplatz fürs nächste Jahr ist bereit.
Auf Bäume nordost lässt sich der Storch SA826 ab 16.3. mit einer unberingten Partnerin nieder. Die Beziehungen zur letztjährigen frivolen Alten Dame sind gerissen. Die Brut läuft problemlos, aber auch für dieses Paar kostet das Wetter Ende Mai ein Junges.
Am 16.3. beziehen SA817/SE240 den Horst Bäume nord. Aber schon am 17.3. steht anstelle von SA817 ein unberingter Storch auf dem Horst. Hat er oder sie SA817 verdrängt oder hat die Partnerin vom Horst Bäume nordost nur den falschen Horst angeflogen? 6 Tage später meinen wir, dass die zweite Version richtig ist, denn das Paar nistet in alter Zusammensetzung. Meinten wir – denn am 31. März steht SA817 in den Bäumen und muss zusehen wie SE240 mit einem Unberingten brütet. Die Brut läuft nach Plan, bis der Sturm Ende Mai den Horst samt Gelege hinunterfegt.
SA817, verschmäht und ausgespannt, gibt nicht auf. Er findet eine Partnerin und baut ab Mitte April zuoberst auf den Eschen seinen Horst Bäume oben 09. Dabei werden sie vom SA634, der wahrscheinlich schon S1592 auf dem Gewissen hat, tüchtig attackiert, setzen sich aber durch, zu Jungen reicht es leider nicht mehr!
Der Horst Bäume west unten wird am 16.3. vom letztjährigen Brutstorch, SA605, besetzt. Am 23.3. ist auch der unberingte Partner da, alles läuft „normal“. Am 31.3. steht aber statt SA605, SE242 auf dem Horst. Was ist passiert? Einen Hinweis gibt die 2 Monate später eintreffende Ringfundmeldung: „SA605 am 27.5. wegen starken Verletzungen vom Wildhüter abgeschossen“. Zog er sich die starken Verletzungen im Horstkampf zu? Möglich, denn der „Partnertausch“ passierte innerhalb einer Woche. Das neue Paar bringt 2 Junge hoch.
Über die restlichen 5 Horste gibt es nichts Aussergewöhnliches zu berichten. In alter Besetzung verlaufen die Bruten ohne nennenswerte Begebenheiten. Alle Paare litten aber Ende Mai unter dem Sturm und der Nässeperiode. Es müssen viele Junge während den letzten Maitagen umgekommen sein. 18 flugfähige Junge aus 14 Nestern, bzw. 6 Horste ohne Nachwuchs ist wahrhaft ein bescheidener Bruterfolg.
Die Beringung der Jungen von 7 Storchenpaaren geschieht am 5.Juni. Die Spätbrut vom Horst „Bäume oben 03“ hofften wir Anfang Juli nachzuholen. Doch zu dieser Zeit ist der Boden durch die lange Regenperiode so aufgeweicht, dass es nicht möglich ist mit der schweren Feuerwehrleiter aufzufahren. So fliegen die beiden Jungen halt ohne Ring aus.
Neben den oben beschriebenen Todesfällen von 2 Brutstörchen, den 3 Jungstörchen und dem höchstwahrscheinlichen Ableben von S1041 haben wir noch einen Todfund zu beklagen: Am 18.8. finden Eberhards SE875. Es ist ein Junger aus Uznach, der es auf seinem ersten Zug nur gerade nach Hombrechtikon brachte. Woran er gestorben ist, ist unbekannt.
Neben den 2 die ganze Saison bei uns weilenden Einzelgängern (S 1078 und 5622) konnten 13 Besucher-Störche identifiziert werden. 5 trugen Deutsche Ringe, 8 stammen aus der Schweiz. 3 besuchten uns auf dem Frühlingszug, 10 auf dem Herbstzug.
Dank
Obwohl der OVH seit 17 Jahren keine Störche mehr ansiedelt, fühlen wir uns verpflichtet, neben der Beobachtung und Protokollierung auch ihre Nestunterlagen zu betreuen und den Hof von ihren „Nebensachen“ zu reinigen. Neben der Beringung galt es dieses Jahr auch wieder ein paar Horste von den Bäumen abzubauen und die Seehorste und den der Schweinescheune vom Nistmaterial zu befreien. Bei beiden Aktionen stand uns die Feuerwehr Hombrechtikon mit ihrem Leiterfahrzeug zur Verfügung, liebe Kameraden des OVH krempelten ihre Hemdärmel hoch und Eberhards führten die tonnenschwere Last ab. Allen danke ich von Herzen und freue mich auf ein weiteres erspriessliches Zusammenarbeiten zum Wohl unserer Störche. (zu)


03.12.2009 12 Störche suchen heute im Lutikerriet nach Futter (vornehmlich im nördlichen Teil, entlang des Schwarzbaches, wo weniger Schnee liegt). (so)